Die ganze Welt der Igus Roboter

Mit seinem Portfolio für die Low Cost Automation möchte Igus Unternehmen den Einstieg in die Automatisierung erleichtern. Besonders kleinen und mittelständischen Unternehmen sollen die Hürden damit genommen werden. Hierfür hat der Motion Plastics Spezialist neben seinen eigenen Produkten wie den Cobot Rebel, dem Roboterarm Robolink und diversen Komponenten für Roboter den Marktplatz RBTX ins Leben gerufen. In den vergangenen Jahren ist damit ein breites Netzwerk aus inzwischen mehr als 75 Robotik-Anbietern sowie 40 Integratoren aufgebaut.
Robotik-Komponenten für die Low Cost Automation
Igus bietet im Rahmen seines Low Cost Automation Baukastens verschiedene Roboterarten, Wellgetriebe, Steuerungen und weitere Einzelkomponenten für die Robotik.
Der Robolink Gelenkarm gestattet effiziente Lösungen zur Automatisierung monotoner und gefährlicher Arbeitsprozesse, wodurch Unternehmen Zeit und Kosten sparen können. Diese Roboter gibt es entweder als komplette Standard-Gelenkarme ohne Greifer oder sie lassen sich individuell mit dem Robolink Designer konfigurieren. Dabei sind sie mit Greifern verschiedener Hersteller kombinierbar. Mit dem Robolink Designer können Anwender die Bewegungsabläufe des Roboters vorab simulieren.
Low ost Automation möglich machen auch die langlebigen und gleichzeitig kostensparenden Tribo-Kunststoff Wellgetriebe, die im Igus Roboterarm zum Einsatz kommen. Hierfür eignen sich zum Beispiel Pick-and-place Aufgaben, Montagearbeiten oder Reinigungsarbeiten. Durch das modulare Baukastenprinzip ist eine hohe Anpassungsfähigkeit gegeben: Sie können entweder als Gesamtsystem oder einzeln erworben werden und lassen sich einfach mit eigenen Bauteilen ergänzen sowie über die Igus Robot Control steuern.
Beim Cobot Rebel haben die Kunden die Wahl zwischen einer benutzerfreundlichen Plug-and-Play-Version mit integrierter Steuerung und Software oder einer Open Source Version.
Das sind die Neuheiten und Innovationen:
Weltneuheit: ESD-zertifiziertes Schlauchpaket

12.08.2025 | Igus präsentiert mit Triflex TRE ESD das weltweit erste anschlussfertige Schlauchpaket für Industrieroboter, das inklusive aller Verbindungselemente ESD-zertifiziert ist. Geprüft und bestätigt vom Fraunhofer IPA, bietet die Lösung einen deutlich reduzierten Konstruktionsaufwand und maximale Prozesssicherheit in sensiblen Produktionsumgebungen wie der Mikroelektronik, Halbleiterfertigung oder Batteriemodulmontage
Elektrostatische Entladungen zählen zu den unsichtbaren Risiken in der Elektronikfertigung. Selbst kleinste Funken können Bauteile irreversibel beschädigen. Häufige Ursache: nicht ableitfähige Befestigungselemente an Schlauchpaketen. Mit dem Triflex TRE ESD schließt Igus diese Lücke – von der Energiekette über Spannschellen bis zur Zugentlastung sind alle Komponenten durchgängig ableitfähig. Spezielle Beschichtungen und ESD-taugliche Werkstoffe gewährleisten, dass statische Ladungen zuverlässig abgeleitet werden.
Bewährte Technik – jetzt mit ESD-Schutz
Die Basis bildet die Triflex R Energiekette aus dem Hochleistungskunststoff Igumid ESD. Die runden, beweglichen Glieder führen Energie- und Datenleitungen sowie Hydraulikschläuche sicher vom Roboterfuß zum Werkzeug. Für den Rückzug oder eine definierte freitragende Länge kommen entweder das RS-Rückzugsystem oder ein Federstabsystem zum Einsatz. Beide Varianten umschließen Glasfaserstäbe vollständig mit ableitfähigem Material, sodass potenzielle Spannungen direkt abgeleitet werden.
Optional gibt es auch das geschlossene TRC ESD-System, das zusätzlich über eine Trockenreinraum-Zertifizierung (ISO Klasse 4–5) des Fraunhofer IPA verfügt. Alle Varianten lassen sich mit gängigen Robotertypen und Herstellern kombinieren.
Intuitive herstellerunabhängige Robotersteuerung

22.07.2025 | Roboter unterschiedlichster Hersteller einheitlich bedienen und einfach integrieren – mit der Steuerungssoftware Robot Ctrl vereinfacht Igus den Einstieg in die Automatisierung. Ab sofort unterstützt das System auch Roboter von Lebai, Hitbot und Lynx Motion.
Die Anforderungen an eine flexible und herstellerunabhängige Automatisierung steigen. Die Steuerungssoftware Robot Ctrl von igus trägt diesem Trend Rechnung und bietet Anwendern eine einheitliche Bedienoberfläche für Roboter verschiedenster Hersteller – direkt nutzbar über den Online-Marktplatz RBTX.com. Der Fokus liegt auf einfacher Bedienbarkeit, schneller Integration und minimalem Schulungsaufwand – unabhängig davon, ob es sich um Einsteiger oder erfahrene Automatisierer handelt.
Die neue Steuerungslösung Robot Ctrl ermöglicht die Ansteuerung von Robotern, Greifern, Sensoren und weiteren Komponenten – darunter auch Systeme von Kuka, Fanuc und natürlich Igus. Das Besondere: Bewegungsabläufe lassen sich auf einer 3D-Oberfläche simulieren, ohne dass der Roboter physisch verbunden sein muss. Das reduziert Risiken bei der Inbetriebnahme und beschleunigt die Prozessentwicklung.
„Dies erleichtert die Planung und Entwicklung neuer Prozesse und ermöglicht es Automatisierungsstrategien effizient zu testen, bevor sie in die Praxis umgesetzt werden“, erläutert Alexander Mühlens, Leiter Geschäftsbereich Low-Cost-Automation bei igus.
Intuitive Bedienung per Drag & Drop
Die grafische Benutzeroberfläche von Robot Ctrl basiert auf einem modularen Konzept und erlaubt die einfache Erstellung von Bewegungsabläufen per Drag-and-Drop. Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. So profitieren insbesondere kleine und mittlere Unternehmen von einem schnellen Einstieg in die Automatisierung – ganz ohne externe Dienstleister oder aufwendige Schulungen. „Mit Robot Ctrl ermöglichen wir Unternehmen jeder Größe, einen kostengünstigen und flexiblen Einstieg in die Automatisierung“, erklärt Herr Mühlens.
Die Nutzung einer einheitlichen Steuerung spart nicht nur Zeit, sondern verringert die Komplexität bei Wartung, Schulung und Systemintegration. Robot Ctrl unterstützt eine Vielzahl von Roboterkinematiken und vereinfacht so den Einsatz gemischter Roboterflotten im Fertigungsumfeld. Das senkt Integrationskosten und beschleunigt den ROI. Robot Ctrl wurde bereits erfolgreich mit führenden Herstellern getestet.
Bionische Roboterhand zum kleinen Preis

30.11.2023 | Damit der Cobot Rebel auch wirklich arbeiten kann, benötigt er passende Endeffektoren wie Greifer und Sauger. Igus bietet hierfür eine große Auswahl von diversen Herstellern auf seinem Markplatz RBTX.com. „Da der Rebel mit seinen rund 8 kg Eigengewicht und einem Preis ab 3970 Euro im Vergleich sehr leicht und erschwinglich ist, wird er viel in humanoiden Anwendungen eingesetzt. Aus diesem Grund erreichten uns einige Kundenanfragen nach einer Roboterhand, die sich einfach per Plug-and-Play mit dem Cobot verbinden lässt“, erklärt Alexander Mühlens, Leiter des Geschäftsbereichs Low Cost Automation bei der Igus GmbH.
Deswegen hat der Motion Plastics Spezialist den besonders kostengünstigen Rebel Fingergreifer entwickelt. Die Roboterhand besteht komplett aus schmierfreien Kunststoffen und ist einfach integrierbar. Die humanoide Roboterhand ist mit allen Rebel Modellen kompatibel. Die Ansteuerung erfolgt über DIO am Tool Center Point. Das gestattet eine einfache Integration und hohe Flexibilität.
Der Fingergreifer kann menschliche Handbewegungen nachahmen. „Der Rebel kann mit der neuen Low Cost-Hand eine breite Palette von einfachen humanoiden Aufgaben und Anwendungen übernehmen. Wir denken da an den Bereich der Forschung und Entwicklung an Hochschulen, aber auch Aufgaben in der Gastronomie oder in der Unterhaltungsbranche sind denkbar“, meint Alexander Mühlens.
Alle Komponenten, einschließlich Flansch, Leitungen und Ansteuerung kommen direkt aus dem Hause Igus. So erhält der Kunde eine 100 % kompatible Lösung. Für einen niedrigen Preis sorgen schmierfreie Hochleistungskunststoffe sowie schmierfreie Gleitlager in den Gelenken aus Iglidur Polymeren, die zudem reibungslos präzise Bewegungen der einzelnen Finger gestatten. Die Steuerung der langlebigigen humanoiden Hand ist äußerst flexibel und kann über verschiedene Schnittstellen erfolgen, darunter USB, TTL (5 V) seriell und internal scripting.
Roboterarm reinigt auch enge Bohrungen

06.12.2022 | Die Firma Ecoclean ist Spezialist in der Bauteile Reinigung. Durch verschiedene Reinigungsprozesse und kundenspezifisch angefertigte Reinigungsstraßen gewährleistet das Unternehmen den sauberen Zustand von Bauteilen für die Weiterverarbeitung. In einer Anwendung zur Reinigung von Prototypen in einer Reinigungszelle, sollte das passende Reinigungsverfahren gefunden werden. Getestet wurde mit einem Robolink DP Spritzwasser Roboteram.
Mit dem Robolink DP und seinen Spritzwasser geeigneten Motoren und Getrieben lassen sich solche Tests schnell und unkompliziert umsetzen. Der Roboter befindet sich dabei in der Reinigungszelle und kommt direkt in Kontakt mit dem Reinigungsmedium. Die Komponenten sind mit Schneidölen verschmiert. Um sie zu reinigen führt der Roboterarm eine Reinigungslanze mit sich, die auch die engen Bohrungen der Bauteile erreicht. In der Vergangenheit wurden solche Tests in großen Reinigungsbecken durchgeführt, wofür eine große Menge der Reinigungsmedien benötigt wurde. Die Reinigungsbecken mussten anschließend gereinigt und das Reinigungsmedium teuer recycelt werden.
Roboterarm f Wellgetriebe, die im Igus Roboterarm zum Einsatz kommen. Hierfür eignen sich zum Beispiel Pick-and-place Aufgaben, Montagearbeiten oder Reinigungsarbeiten. Brandneu bringt der Hersteller zudem eine bionische Roboterhand für den Cobot Rebel auf den Markt. Erfahren Sie mehr über die einfache, flexible und kostengünstige Robotik.
Portalroboter zusammenstellen wie mit der Playstation

05.05.2022 | Igus hat seinem Online-Konfigurator für Low-Cost-Portalroboter einem Facelift unterzogen. Mithilfe der Spiel-Engine Unity wurde die Bedienung dadurch noch effizienter. Anwender können in nur 5 min kinderleicht einen individuellen Portalroboter anschlussfertig konfigurieren – mit Live-Preis-Auskunft. Über Online-Tools ist zudem jede Automatisierungslösung auch direkt im ausgewählten Arbeitsraum programmierbar und kann getestet werden. CAD-Daten und eine passende Zeichnung können geladen werden.
Mit wenigen Klicks können auch Laien mit dem Online-Konfigurator anschlussfertige Low-Cost-Portalroboter konfigurieren, die auf gleitenden Drylin Linearführungen basieren. Linearroboter gibt es ohne Steuerung bereits ab 1000 Euro pro Stück, mit Igus Robot Control und Software ab circa 4000 Euro.
Individuellen Roboter konfigurieren
Die für das neue Design des Konfigurators eingesetzte Plattform Unity kommt normalerweise bei der Entwicklung von PC Spielen und Spielekonsolen zum Einsatz. Entsprechend intuitiv ist die Bedienung des Konfigurators, welche ganz grob folgende Arbeitsschritte erfordert:
- Roboterkinematiken wählen
- Roboter auswählen
- Portal konfigurieren
- Bauraum darstellen
- Roboter Bewegungen festlegen
- Datei über App in VR darstellen
- Steuerung wählen
- Bestellen
- Roboter in Empfang nehmen.
Kurze Zeit nach der Online-Bestellung steht der Roboter vor der Tür. Vormontierte Portale in Standardgrößen sind sogar innerhalb von 24 Stunden versandfertig. Zusätzliche Komponenten wie Greifer, Vision-Systeme, Motoren und Sensoren, erhältlich über den Marktplatz RBTX, vervollständigen die Automatisierungslösung.
Igus Cobot und humanoide Robotik Automation

Für die einfache, kostengünstige Umsetzung von Cobots bietet Igus einen Getriebebaukasten mit vollintegriertem Tribo Wellgetriebe mit Motor, Absolutwert Encoder und Kraftregelung. Darauf aufbauend beschleunigen der Cobot Rebel und ganz aktuell der Humanoide Roboter Iggy Rob die Low-Cost-Automatisierung.
Roboter Marktplatz RBTX: Jeder kann mitmachen

Mit seinem Low Cost Automation Angebot ist Igus angetreten, die Einstiegshürden ins Automationszeitalter zu senken. Teil des Low Cost Automation Angebots von Igus ist seit 2019 auch die Plattform RBTX.com. Hier erfahren Sie, wie sich das Markttreiben entwickelt.
Chronologie & Archiv
Die nachfolgenden Berichte dokumentieren den technologischen Fortschritt und die Entwicklungen der vergangenen Jahre (ab 2018).

25.11.2021 | Gelenkarmroboter über 6 m verfahren und den Arbeitsraum dadurch vervierfachen gelingt jetzt mit der 7. Achse von Igus. Dank eines einfachen Plug-and-play-Kits ist diese mit allen Leichtbau-Gelenkarm-Robotern weltweit kompatibel.
Bislang profitierten von dieser erhöhten Mobilität Modelle von Universal Robots, Epson und der herstellereigenen Robolink Baureihe. Hinzu kommen nun Omron, Franka Emika, Doosan, Yuanda Robotics und viele weitere Anbieter von Leichtbaurobotik.
Erste Anwender der sogenannten 7. Achse, eine Linearachse mit elektrischem Zahnriemenantrieb, waren laut Alexander Mühlens begeistert: „Plötzlich sind ihre Gelenkarmroboter dank der zusätzlichen Achse ähnlich mobil wie Menschen. Sie sind dadurch in der Lage, in Automationsumgebungen mehrere Aufgaben zu übernehmen werden dadurch deutlich produktiver.
Anschlussfertige Komplettlösung
Künftig können alle Leichtbau-Gelenkarmroboter mit 10 bis 50 kg Gewicht bzw. abhängig von der Dynamik mit einer Nutzlast von 2 bis 20 kg die 7. Achse nutzen. Das System gibt es als anschlussfertiges Komplettsystem aus einer Hand.
Es besteht aus einer bis zu 6 m langen Zahnriemenachse der Serie Drylin ZLW mit zwei Parallelschienen aus Aluminium, die sich auf dem Boden, an Wänden oder Decken befestigen lassen sowie einem Zahnriemenantrieb mit Schrittmotor für eine Positioniergenauigkeit von 0,3 mm. Eine Energiekette für die Energie- und Datenleitungen, ein Schaltschrank-Integrationskit mit Leitungen, Motorcontroller, Softwarelösung, Robotergestell sowie ein Schlitten mit der Adapterplatte, anpassbar an die Geometrie tausender Gelenkarmroboter, sind mit an Bord.
Das System arbeitet wartungsfrei. Während sich die Schlitten auf den Aluminiumschienen bewegen ermöglicht der Hochleistungskunststoff der Lager einen reibungsarmen und wartungsfreien Trockenlauf ohne erforderliche Nachschmierung. Somit ist die Achse hygienisch. Insbesondere als Edelstahlvariante mit FDA konformen Komponenten eignet sich die Linearführung auch für Branchen wie die Lebensmittelindustrie.

15.12.2020 | Die Mechanik eines Roboters wird in feuchter und nasser Umgebung schnell angegriffen. Für solche Anwendungen hat Igus eine Low Cost Automation Neuheit auf den Markt gebracht. Der IP 44 Roboterarm aus dem Robolink Baukasten kann einfach und kostengünstig Aufgaben umsetzen und dabei mit Spritzwasser kontaktiert werden.
„Aus den Kundengesprächen konnten wir erfahren, dass viele Anwender eine wirtschaftlich erschwingliche Lösung suchen, die auch in Spritzwasser Umgebungen einsetzbar ist, zum Beispiel wenn Emulsionen entfernt werden müssen“, erklärt Alexander Mühlens. „Wir haben dann dafür diesen Roboter Arm konzipiert.“

Der spritzwassergeschützte Robolink Roboterarm basiert auf der Material Symbiose Edelstahl und Hochleistungskunststoff. Die Verbindungselemente bestehen erstmals bei einem Igus Roboter aus rostfreiem V2 oder V4 Edelstahl. Die Gelenke sind aus den bewährten schmiermittelfreien Tribopolymeren gefertigt. Der Anwender benötigt demnach keine teure zusätzliche Abdeckung, weil sich durch den Verzicht auf Schmierung in den Gelenken kein Fett auswaschen und in die Umwelt gelangen kann.
Der neue Roboter Arm Bausatz erfüllt mindestens die Schutzklasse IP44. Damit ist er gegen Spritzwasser beständig. Er kann bis zu 3 kg tragen, bietet mit 5 Achsen eine Reichweite von 790 mm und setzt 7 Picks / min um. Durch den Einsatz von Motoren mit IP65 Encodern ist der Roboterarm problemlos auch zur Outdoor Inspektion im Außenbereich einsetzbar. Weitere Anwendungen finden sich z. B. in der Lebensmitteltechnik und Getränkeindustrie, in Chemie und Pharma sowie der Tank und Behälterreinigung.
10.07.2019 | In diesem Interview blicken wir mit Christian Batz, Prokurist, Digital, Igus GmbH in Köln, hinter die Kulissen des RBTX-Marktplatzes und der Digitalisierung im Unternehmen mit Vorreiter-Eigenschaften. Wir haben Herrn Batz folgende Fragen gestellt:
- Igus ist Pionier in Sachen Digitalisierung: Wie sieht das intern bei Ihnen aus?
- Welcher Aufwand steckt hinter Ihren ausgezeichneten Online-Konfiguratoren?
- Wenn Sie Igus mit Amazon vergleichen: Was haben Sie gemeinsam, worin unterscheiden Sie sich?
- Brandneu ist Ihr Marktplatz RBTX: Was verbirgt sich dahinter?
17.06.2018 | Leicht, kostengünstig und schnell zupackend: Das ist der neue Delta Roboter von Igus. Bestehend aus wartungsfreien Zahnriemenachsen, schmiermittelfreien Koppelstangen, Encodern und Schrittmotoren hat der Motion Plastics Spezialist jetzt eine neue leichte Automatisierungslösung für Montageaufgaben entwickelt.
Direkt vom Lager abrufbar als vormontierter Bausatz oder einbaufertig geliefert kann das System sofort zum Einsatz kommen. Die Anschaffungskosten amortisieren sich bereits nach einem halben Jahr.
Der Roboter basiert auf drei wartungsfreien Drylin ZLW Zahnriemenachsen, schmiermittelfreien „Igubal“ Koppelstangen sowie passenden Adapterplatten. Nema Schrittmotoren und Encoder sorgen für ein schnelles Handling von bis zu 1 kg bei einer Präzision von ±0,5 mm. Das komplette System besitzt einen Bauraum von bis zu 420 mm Durchmesser und kann bei geringeren Geschwindigkeiten bis zu 5 kg tragen.
Die leichte Bauweise, bestehend aus Aluminium und Kunststoff, macht den Delta Roboter mit einem Preis von unter 5000 Euro äußerst kostengünstig und sorgt im High-speed-Bereich für Hochgeschwindigkeits-Handhabung mit einer Pickrate von mindestens 60 pro Minute. „Der günstige Delta Roboter ermöglicht es unseren Kunden mit eigenem Schaltkasten und der Integration bei Kosten um die 10.000 bis 15.000 Euro zu liegen. Diese amortisieren sich bereits nach wenigen Monaten, maximal einem halben Jahr“, erklärt Stefan Niermann, Leiter Geschäftsbereich Drylin Linear- und Antriebstechnik bei Igus.
Lieferbar ist der Delta Roboter je nach Kundenwunsch innerhalb von 24 h als vormontierter Bausatz inklusive Montageanleitung in einer 18 kg leichten Box oder direkt einbaufertig in einem Transportrahmen. Optional kann der Kunde auf die eigene Software und Steuerung oder die intuitive und leicht zu bedienende „Dryve“ D1 Steuerung zurückgreifen. Der Einsatz des Delta Roboters eignet sich vor allem für einfache Montageaufgaben, Pick-and-place Aufgaben sowie Anwendungen in der Prüftechnik.

24.05.2018 | Um kostengünstig und individuell automatische Prozesse in der Fertigung zu ermöglichen, entwickelt Igus Low-Cost Lösungen aus Hochleistungskunststoffen wie das neue modulare Baukastensystem Robolink Apiro. Aus drei schmiermittelfreien Schneckengetrieben für Standardbewegung, invertierte und Linearbewegung können Konstrukteure dabei frei wählen.
Der Name ist Programm, denn der Begriff Apiro ist an das griechische Wort für „unendlich“ angelehnt. Bei der Entwicklung der neuen Serie lag der Fokus auf der Entkopplung von Motor und Getriebe sowie der Einführung völlig neuartiger Schneckengetriebe zur Erreichung von beispielsweise sechs Achsen in einem Knickarmroboter.
Getriebe mit Linearbewegung, invertierte und herkömmliche Robolink Schneckengetriebe sind in vier verschiedenen Größen geplant und können durch die hohe Modularität des Baukastens nach Wunsch miteinander kombiniert werden.
So lassen sich mit dem neuen Baukasten selbst komplizierte Bewegungen umsetzen: Zum Beispiel kostengünstige und individuelle Scara- und Portalroboter sowie Angusspicker zur Entnahme von Produkten aus Spritzgussmaschinen. Transport- und Handlingsysteme, ebenso wie humanoide und animatronische Roboter, die beispielsweise Bewegungen wie die einer Spinne realisieren können. Auch für den Bereich der Ausbildung, Entwicklung und Forschung bietet sich die neue Robolink Serie an, da unterschiedliche Kinematiken leicht und schnell zu bauen sind.
In den Schneckengetrieben der neuen Apiro Serie kommen hochwertige Tribopolymere mit Festschmierstoffen zum Einsatz. Die korrosionsfreien und chemikalienresistenten Hochleistungskunststoffe sorgen für eine hohe Stabilität, geringes Gewicht, Langlebigkeit und Wartungsfreiheit. Die Verbindung der Gelenke erfolgt beim Robolink Apiro Baukasten über ein Multifunktionsprofil aus Aluminium. Es ermöglicht, Antriebswellen in der Mitte durch einen Hohlraum zu führen, was sich das invertierte Schneckengetriebe zu Nutze macht. Durch das Getriebe rotiert das durchlaufende Aluminiumprofil, wodurch sich sein Einsatz ideal für Robotik- und Rotationsanwendungen eignet.
Bei dem neuen Schneckengetriebe mit Linearbewegung kann das Aluminiumprofil linear durch das Getriebe verfahren oder das Getriebe verfährt auf dem Linearprofil. Alle Schneckengetriebe sind zudem besonders spielarm. Das Multifunktionsprofil bietet dem Anwender zusätzlich die Möglichkeit, die verschiedenen Getriebe der Robolink Apiro Serie beispielsweise seriell zu verbinden. Parallele Gelenkverbindungen sind ebenfalls möglich, indem mehrere Apiro Gelenke nebeneinander gesetzt werden. Dadurch ergeben sich unzählige Kombinationsmöglichkeiten, um verschiedenste Anwendungen zu automatisieren.
Zur weiteren Optimierung des neuen Robolink Apiro Konzepts sucht Igus nach Testern, die mit kostenlosen Musterteilen unterschiedlichste Kinematiken bauen wollen. Ziel ist es, nach den Testphasen Robolink Apiro als Serie für einen breiten Markt anbieten zu können. Zusätzlich ist ein Konfigurator in Planung, der die verschiedenen Bewegungsmöglichkeiten des Baukastens simulieren soll.
31.01.2018 | Martin Raak, Produktmanager Robolink der Igus GmbH in Köln, stellt auf den Fachpressetagen des RBS Stutensee in Karlsruhe den Low-Cost-Roboterarm Robolink vor.
