Industrie aktuell

Angewandte Forschung mit News aus Institut und Universität

drivt1219Driv und mehrere Forschungspartner haben ein Mobilitätsstipendium aus den Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen der Europäischen Union erhalten, das in die Entwicklung und das Testen fortschrittlicher Radmodul-Konzepte für autonome Fahrzeuge fließen soll. Driv ein Unternehmen von Tenneco wird im Rahmen des Projektes „Owheel“ mit dem Londoner Technologieunternehmen Arrival Ltd. Arrival, Entwickler und Hersteller von Elektrofahrzeugen der Generation 2.0., sowie mit Universitäten und Industrieorganisationen zusammenarbeiten.

fraunhofer1219Wärmepumpen arbeiten heute nahezu ausschließlich auf Basis von Kompressor-Technologie. Kompressoren benötigen schädliche Kältemittel. Vor diesem Hintergrund entwickeln sechs Fraunhofer-Institute im Fraunhofer-Leitprojekt “Elkawe” hocheffiziente elektrokalorische Wärmepumpen, die ohne schädliche Kältemittel auskommen.

fraunhofer1119Das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Entwicklung von Prozessen und Anlagen zur Reinigung, Sterilisation und Oberflächenmodifizierung. Das Institut hat sich im Rahmen eines internen Förderprojektes mit einem neuartigen Ansatz zur automatisierten Detektion und Inaktivierung von Biofilmen beschäftigt und nun erste Ergebnisse vorgestellt.

tum0719Im Verbund mit heimischem Granit oder anderen Hartgesteinen ermöglichen Carbonfasern völlig neue Konstruktionsmaterialien und Baustoffe. Theoretische Berechnungen zeigen: Werden die Carbonfasern aus Algenöl hergestellt, entzieht die Herstellung der innovativen Materialien der Atmosphäre mehr Kohlendioxid als dabei freigesetzt wird. Ein von der Technischen Universität München (TUM) angeführtes Forschungsprojekt soll diese Technologien nun weiter voranbringen.

fraunhofer0719Forschende der Fraunhofer-Gesellschaft in Regensburg und Sulzbach arbeiten im Projekt „Virosens“ gemeinsam mit Industriepartnern an einem neuartigen Analyseverfahren, um die Wirksamkeitsprüfung von Impfstoffen effizienter und kostengünstiger zu machen. Die Methode kombiniert elektrochemische Sensorik und Biotechnologie und ermöglicht erstmals eine komplett automatisierte Analyse des Infektionszustands von Testzellen. 

Mit dem Hyperloop wäre es möglich, in einer halben Stunde von München nach Berlin zu fahren. Das Konzept eines Superschnellzugs, der durch ein Röhrensystem rast, stellte Elon Musk vor. 2015 startete Musk die „SpaceX Hyperloop Pod Competition“. Studierende aus der ganzen Welt traten bereits dreimal mit ihren Prototypen für die Kabinenkapsel, dem sog. „Pod“, gegeneinander an. Dreimal raste der Prototyp der Technischen Universität München (TUM) als schnellster ins Ziel. Das Team hat nun seinen vierten Pod präsentiert.