Die Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Kunststoffindustrie wächst. Recycling rückt immer mehr in den Vordergrund. Unternehmen wie Igus setzen verstärkt auf umweltfreundliche Lösungen und tragen zur Veränderung der Kunststoffbranche bei. Der Motion Plastics Spezialist zeigt, wie der Einsatz von Hochleistungskunststoffen die Kreislaufwirtschaft positiv beeinflussen kann. Lesen Sie, wie nachhaltige Kunststoffe und ihre Herstellung CO2-neutral werden können.

Igus Chainge Nachhaltigkeitsprogramm

Inhalt

Igus und die Kreislaufwirtschaft

Frank Blase Igus„Wir wissen um die großartigen Möglichkeiten, die Kunststoff hat. Millionenfach werden unsere Tribopolymere in bewegten Anwendungen überall auf der Welt eingesetzt und reduzieren dort Gewicht, Wartung und Schmierung“, sagt Inhaber Frank Blase. „Wir arbeiten mit daran, dass Kunststoff durch nahezu 100-prozentiges Recycling zu einem Werkstoff wird, der unserer Welt nicht schadet, sondern hilft.“

Kunststoff als vielseitiges Material

Doch was genau macht den Werkstoff Kunststoff eigentlich so interessant für den industriellen Einsatz? Die wichtigsten Vorteile sind:

  1. Schmiermittel werden zusätzlich nicht benötigt.
  2. Geringe Reibung, weil in die speziellen Kunststoff Rezepturen u. a. Festschmierstoffe eingebunden sind. 
  3. Geringes Gewicht: Ein Gleitlager aus Kunststoff wiegt bis zu 75 % weniger als das gleich große aus Metall.

Bei Igus weiß man aber, dass nicht jedes Teil aus Metall pauschal durch Kunststoff ersetzt werden kann. Bevor Konstrukteure eine Empfehlung erhalten, werden alle Einsatzbedingungen geprüft. Auch bietet der Hersteller viele Online-Tools, mit denen Interessierte sich passende Produkte anzeigen lassen und bestellen können.

Millionen Tonnen Plastikmüll 

Bis zu 22,7 Millionen Tonnen sich ablösende Fette belasten jährlich weltweit die Umwelt. 80 Millionen Tonnen Plastikmüll hat sich derzeit laut Schätzungen allein in den Weltmeeren angesammelt. Jährlich kommen acht Millionen Tonnen Plastik dazu. Zudem wird ein Großteil der Kunststoffe verbrannt. Nur ca. 14 % des globalen Verpackungsmülls werden recycelt. Nicht nur der wirtschaftliche Verlust von 80 Mrd. US-Dollar pro Jahr, sondern auch die kontinuierliche Produktion von neuem Kunststoff aus fossilen Brennstoffen geben zu bedenken. Denn sie gehen mit hohen CO2 Emissionen einher. Das erfordert heute 6 % der weltweiten Ölproduktion, was bis 2050 auf 20 % steigen wird.

Der Nutzen von Kunststoff kann vielfältig und nachhaltig sein und deshalb ist er für die Igus GmbH aus Köln nicht einfach nur ein Werkstoff, sondern eine Technologie. An dieser wird geforscht und getestet. Im 3800 m² große Testlabor werden jährlich rund 11.000 Testergebnisse generiert. Sie bilden eine feste Basis und untermauern Aussagen zur Eignung in unterschiedlichen Anwendungen. 30 bis 50 neue Patente bringt das jährlich hervor. Jedes Jahr werden über 500 neue Mischungen entwickelt und getestet. Nur eine Handvoll davon kommen auf den Markt. 

Clean Igus macht den Kunststoff grün

Igus Nachhaltigkeit Kunststoff

Geschäftsführer Frank Blase möchte neben zahlreichen umweltverbessernden Investitionen in Unternehmen und Organisationen auch selbst nachhaltig agieren: “Bis 2025 wollen wir mit unseren Gebäuden und der Produktion CO2 neutral sein. Wir sind auf einem guten Weg.” Das mechanische Recycling ist ein wichtiger Schritt in Richtung CO2 Neutralität. Igus granuliert schon seit mehr als 50 Jahren 99 % des in seiner Produktion anfallenden Kunststoffabfalls. 

Igus nachhaltige ProdukteEs gibt aber noch viel mehr Ansatzpunkte, um Energie zu sparen, nachhaltige Produkte herzustellen, sich umweltbewusst zu verhalten. Für eine bessere Projektierung und Zuordnung der Maßnahmen hat man die grünen Themen in drei Bereiche gliedert:

„Durch diese Aufteilung lassen sich Fragestellungen differenzierter betrachten und es fällt auf, wo sich Schnittmengen ergeben“, kommentiert Lena Naumann, Lean Ingenieurin und Projektverantwortliche. „Und intern können wir unsere Bestrebungen so auch besser den Kolleginnen und Kollegen vermitteln.“ 

Mit dem Programm Clean Igus werden zahlreiche Maßnahmen in der Produktion umgesetzt: An den Maschinen hat man Förderbänder fixiert sowie Leitbleche und Magnetfolien eingesetzt. Damit werden die Teile besser gelenkt und Produktionsausschuss vermieden. Derzeit sind die Kölner dabei, mit Experten den weltweiten CO2 Fußabdruck zu ermitteln. Unabhängig der ausstehenden Ergebnisse wird der Energieverbrauch der Spritzgussmaschinen gemessen und reduziert und in energieeffizientere Maschinen investiert. Auch unterliegt die Maschinen-Belegung einer genaueren Prüfung.

Nachhaltige Produkte aus nachhaltiger Produktion

Und so entstehen immer wieder neue Produkte, die aus Regranulat entstehen und neue Ideen, um die Produktion selbst nachhaltig zu gestalten: 

Kurvenschlitten aus recyceltem Hochleistungskunststoff

19.10.2023 | Die neuen Schlitten Drylin Econ von Igus sind besonders nachhaltig. Für den Spritzguss wird das Regranulat Iglidur ECO P verwendet, das zu 100 % aus Abfällen wie Angüssen und Fehlteilen aus der Spritzgussproduktion besteht. Sie können sie Bewegungen im Viertel-, Halb- oder Vollkreis sowie konvexe und konkave Bogenführungen realisieren.

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Weltweit erstes Urban Bike aus recyceltem Kunststoff

20.10.2023 | Mobilität von morgen aus dem Abfall von gestern: Diese Vision verfolgt das igus:bike Konzept, ein Fahrrad, das zu über 90 % aus Kunststoff besteht sowie rost-, schmier- und wartungsfrei ist. Das Rad kann zu einem Großteil aus recycelten Kunststoffabfällen wie alten Fischernetzen hergestellt werden.

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Gleitlager aus Kunststoff-Regranulat

19.10.2023 | Weil Kunststoff eine wertvolle Ressource ist und möglichst kein Gramm verloren gehen sollte, fertigt Igus aus Angüssen und Fehlteilen der Spritzgussproduktion Regranulat für die Gleitlagerserie Iglidur ECO. Neu im Sortiment ist die chemikalienbeständige Variante Iglidur ECO P210.

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Hallenheizungskonzept nutzt Maschinen Abwärme

15.05.2023 | Ingenieure von Igus haben eine einfache Methode zur Wärmerückgewinnung für die Hallenheizung entwickelt. Sie heizen mit Maschinenabwärme und reduzieren so Gaskosten und CO2-Emissionen. Das Konzept der innovativen Technologie bieten die Kölner auch anderen Unternehmen an – und zwar kostenlos! 

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Weltweit erste 100 Prozent Recycling E-Kette

11.05.2022 | Von der Wiege zur Wiege: Mit der neuen Cradle-Chain E2.1.CG Energiekette schont Igus einmal mehr Ressourcen und verlängert den Produktlebenszyklus. Die weltweit erste Energiekette aus recyceltem Material wurde auf Basis des eigenen Energiekette Recyclingprogramms Chainge entwickelt.

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Projekte, Unterstützung und Investitionen für die Nachhaltigkeit 

Igus möchte nicht nur die eigene CO2-Neutralität erreichen, sondern unterstützt auch vielversprechende Umweltinitiativen und Start-ups. Erfahren Sie mehr über die eigenen Projekte und Investitionen in andere Unternehmen und Organisationen:

Recycling von Kunststoffen für Energie- und Schleppketten



09.10.2023 | Was passiert, wenn die maximale Lebensdauer einer Kunststoff-Energie- oder Schleppkette erreicht wird? Zumeist wird sie mit anderen Kunststoffabfällen einfach entsorgt und verbrannt. Mit dem Igus green chainge recycling program geht man in Köln einen ganz neuen Weg: Anwender können ihre Kunststoff-Ketten nach Köln zur Wiederaufbereitung schicken – völlig unabhängig vom Hersteller.

Im Oktober 2022 hat man das Chainge Programm zur Plattform ausgebaut und um sechs technische Kunststoffe erweitert. Hier können jetzt neben Energieketten weitere ausgediente Kunststoffe schnell und unkompliziert zur Rücksendung angemeldet werden. Gleichzeitig ist ein digitaler Marktplatz entstanden, der einen Zugang zu ausgewählten Rezyklaten erlaubt. Neben der Rücknahme alter Energieketten übernimmt Igus seit Jahresbeginn auch die Rücknahme von Altmaterial im Rahmen von Montageaufträgen.

Igus investiert in Recycling Technologie von Mura


09.10.2023 | Verwendung statt Verschwendung heißt es bei Igus in Sachen Kunststoff. Deswegen investiert Igus in die innovative Kunststoffrecycling Technologie von Mura Technology. Mit der Hydrothermal Plasticrecycling Solution (Hydro PRS) werden unsortierte, nicht klassisch recycelbare Plastikabfälle mittels Wasser, hoher Temperatur und Druck wieder in Rohöl umgewandelt. Durch das chemische Recycling enteht innerhalb von 25 min aus Plastikabfällen wieder ein wertvoller Rohstoff.

Die Hydrothermal Plastic Recycling Solution Technologie

Mit der Hydro PRS steht nun eine neue wegweisende Technologie zur Verfügung, die den Einstieg in eine nachhaltige Circular Economy für Kunststoff ermöglicht. Die Technologie hat das Potenzial, alle Arten von Plastik zu recyceln. Laut Schätzungen spart jede Tonne durch fortschrittliches Recycling verarbeiteter Kunststoff im Vergleich zur Verbrennung 1,5 t CO2.

Um Kunststoffabfälle in wertvolle Chemikalien und Öl zu wandeln, verwendet Hydro PRS die Catalytic Hydrothermal Reactor Technologie (Cat-HTR) von der Licella Holdings Ltd. Die Methode verwendet Wasser, Hitze und Druck und ist besonders dort interessant, wo mechanisches Recycling erfolglos war wie bei verunreinigten und Mischkunststoff.

 

Als weiteres wichtiges Industrieunternehmen ging KBR im Januar 2021 eine Partnerschaft mit Mura ein. KBR ist mit 28.0000 Mitarbeitern in mehr als 80 Ländern aktiv. Das Unternehmen agiert als Planer, Anlagenbauer und Betreiber von Chemiefabriken und Raffinerien. 

Der Bau der ersten Großanlage ist im April 2023 in Teesside, Großbritannien, gestartet. Die erste Linie mit einer Kapazität von 20.000 Tonnen pro Jahr wird dieses Jahr in Betrieb gehen. Bis 2025 soll im sächsischen Böhlen auch die erste Anlage in Deutschland entstehen.

Mit Dow ist ein großer Partner eingestiegen, der nicht nur finanziell unterstützt, sondern der auch der erste Abnehmer von recycelten Materialien sein und große Marken weltweit mit nachhaltigen Kunststoffprodukten beliefern wird. Sobald alle geplanten Linien fertiggestellt sind, wird Mura in der Lage sein, bis zu 80.000 Tonnen Kunststoffabfälle pro Jahr zu recyceln.  

Grüner Strom aus historischen Windmühlen

Igus Sailwind09.10.2023 | Die StudentInnen der HTWG Hochschule Konstanz – Technik, Wirtschaft und Gestaltung setzen in ihrem Projekt Sailwind 4 auf kleine Windmühlen zur Erzeugung von grünem Strom. Sie möchten eine griechische Segelwindmühle nachbauen, eine der ältesten, bekannten Vorrichtungen zur Nutzung von Windenergie, die heute zum Kulturgut im Mittelmeerraum von der Türkei bis Frankreich zählt.

Früher wurden diese Mühlen hauptsächlich zum Mahlen von Getreide und Hülsenfrüchten eingesetzt. Künftig sollen sie mit einem Generator grünen Strom erzeugen. Tausende Mühlen sind bereits vorhanden und können als Mini-Kraftwerke für grünen Strom nachgerüstet werden – ein großer Vorteil.

„Igus ist dafür bekannt, sich für innovative Projekte von Schülern und Studierenden zu engagieren“, sagt Professor Dieter Schwechten, der Sailwind 4 gemeinsam mit Professor Ditmar Ihlenburg initiierte. „Wir freuen uns sehr, das Unternehmen als ersten Partner gewonnen zu haben und hoffen, für das Projekt noch weitere Unterstützer aus der Industrie gewinnen zu können.“

Schmierfreie Komponenten reduzieren Wartungsaufwand

Im Oktober möchten die Studierenden mit dem Bau der ersten Windmühle an den Start gehen. Optisch wird sie die typischen Charakteristika des historischen Vorbilds behalten: Zylindrischer Turm und spitz zulaufende Dachkonstruktion. Das gilt auch für die auf der rotierenden Hauptwelle liegenden Flügelstangen.

Die Ingenieure wollen an ihnen allerdings High-Tech-Segel befestigen und die Welle mit einem Stromgenerator verbinden. Bei Windstärke 14 soll die Prototyp-Windmühle mit 4 m Rotordurchmesser 5 kWp Strom erzeugen. Die Kleinwindanlage ließe sich zudem auch mit einer Photovoltaikanlage und einem Batteriespeicher kombinieren. „Wir haben uns die mechatronische Aufgabe gestellt, den Betrieb der Segelwindmühle vollständig zu automatisieren, wie bei großen Windkraftanlagen“, erklärt Schwechten. „Schließlich gibt es heute keine Müller mehr, die Windmühlen bedienen.“

Igus steuert für diese Automation kostenfrei folgende robuste, ausfallsichere sowie korrosions-, schmier- und wartungsfreie Komponenten bei:

  • Linearführungen für das motorisierte Trimmen der Segel
  • Drehkranzlagerung für den Rotor
  • Zahlreiche Gleitlager aus Hochleistungskunststoff.

Rheinkrake fischt Plastik aus dem Fluss

09.10.2023 | Das Rheinufer ist ein beliebter Treffpunkt, der täglich zahlreiche Kölner und Besucher und damit leider auch Unmengen an Plastikmüll anzieht. Etwas 10 t Plastik gelangen laut Forschern jährlich in den Rhein. Damit zählt er zu den am stärksten mit Kunststoff verunreinigten Gewässern weltweit.

Der Müll aus Köln schwimmt weiter in die Nordsee und landet schließlich in den Weltmeeren. Geschätzt 380 t Kunststoff schwemmt der Rhein jedes Jahr in die Nordsee, auf deren Grund Schätzungen zufolge über 600.000 m3 Abfall, meiste Plastikmüll, liegt. Den Großteil des weltweiten Plastikmülls spülen übrigens mehr als 1000 Flüsse vom Land in die Meere.

Weil auch das Kölner Industrieunternehmen das Ziel verfolgt, die Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe voranzutreiben, unterstützt Igus lokale Projekte wie die Rheinkrake, die den Plastikmüll abfangen, bevor er die Ozeane erreicht. Die Rheinkrake ist seit 2022 am linken Rheinufer nördlich der Kölner Zoobrücke beheimatet.

Die schwimmende Müllfalle der Kölner Rhein-Aufräum-Kommando-Einheit (K.R.A.K.E. e.V.) fischt rund um die Uhr Abfall aus dem Rhein. Der entgegen der Fließrichtung geöffnete Fangkorb ist zwischen zwei Schwimmkörpern befestigt. Er erfasst an der Wasseroberfläche treibendes Plastik, ohne dabei zur Gefahr für Fische und Vögel zu werden. Die Kraglinge, ihres Zeichens Vereinsmitglieder, leeren die Müllfalle regelmäßig und sortieren das Material. Damit werden dann wissenschaftliche Studien durchgeführt und Handlungsempfehlungen für die Politik entwickelt.

Sammeln von Plastikmüll in indischen Flüssen

18.03.2023 | Kunststoffabfälle aus Flüssen einsammeln, bevor sie in die Ozeane gelangen können, ist auch der Ansatz von Plastic Fischer. Das sei laut eigenen Angaben bis zu 300 Mal günstiger als das Plastik aus dem Meer zu fischen. Igus unterstützt die Initiative zur Flussreinigung, indem die Kölner das Sammeln von insgesamt 10.000 kg Plastikmüll finanzieren.

Im Januar 2023 wurden bereits 3340 kg in Kanpur und Mangaluru (Indien) eingesammelt und verarbeitet. Vergleichsweise entspricht das mehr als 150.000 Plastiktüten. Die finanzielle Unterstützung verschaffte 34 Menschen ein geregeltes Einkommen. An manchen Tagen kamen noch Helfende hinzu.

Plastic Fischer hat so seit Start schon über 520 t Plastikmüll in den beiden Ländern eingesammelt. Als nächstes ist ein Projekt in Vietnam geplant. Empower AS verifiziert die Sammlung, um die Richtigkeit zu gewährleisten.

Wie funktioniert der Trash Boom?

Das Abfangen des Mülls funktioniert wie folgt: Die von Plastic Fischer entwickelten Trash Booms werden aus lokal verfügbaren Materialien vor Ort gebaut. Das modulare System besteht aus einem robusten Stahlrahmen, Rohren als Schwimmkörper und verzinkten Gitter zum Stoppen des Plastikmülls.

Die daraus entstehende schwimmenden Barriere wird im Fluss verankert, zu Wasser gelassen und täglich geleert. Das Konzept verfolgt einen Triple-L-Ansatz: vor Ort entwickelte (local), technisch einfach (low-tech) und kostengünstig (low-cost). Diese Lösung spart gegenüber High-Tech-Importen Kohlenstoff, Zeit und Geld, kann schnell repariert werden und ist skalierbar. 

Azubis erwecken ausgediente Elektrogeräte zum Leben

28.04.2022 | Die Auszubildenden des Motion Plastics Spezialisten haben in Eigenregie eine Firma mit dem Namen Reguse gegründet. Hier werden ausgediente Elektrogeräte aufbereitet und im eigenen Webshop zum Verkauf angeboten. Der Erlös geht an nachhaltige Projekte.

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Häufige Fragen

Was sind nachhaltige Kunststoffe?

Nachhaltige Kunststoffe sind Polymere, die entweder aus erneuerbaren Ressourcen hergestellt, umweltfreundlich abbaubar oder besonders effizient recycelbar sind. Sie sollen den ökologischen Fußabdruck verringern und den Verbrauch fossiler Ressourcen reduzieren.

Kann Kunststoff nachhaltig sein?

Ja, Kunststoff kann nachhaltig sein, wenn er aus erneuerbaren Quellen stammt, effizient recycelbar oder biologisch abbaubar ist und somit den ökologischen Fußabdruck minimiert.

Welche Kunststoffe sind umweltfreundlich?

Umweltfreundliche Kunststoffe sind solche, die biologisch abbaubar, aus erneuerbaren Ressourcen hergestellt oder effizient recycelbar sind. Beispiele sind Polymilchsäure (PLA), Polyhydroxyalkanoate (PHA) und einige Bio Polyethylen.

Kann man Plastik zu 100% recyceln?

Nein, momentan kann Plastik nicht zu 100 % recycelt werden. Während viele Kunststoffe recycelbar sind, führen Verunreinigungen, Mischungen verschiedener Kunststoffarten und technische Limitationen dazu, dass nicht der gesamte Plastikabfall vollständig recycelt wird. Einige Kunststoffe können zudem nur begrenzt oft recycelt werden, da ihre Qualität mit jedem Recyclingzyklus abnimmt.

Welche Arten von Kunststoffrecycling gibt es?

Die Wahl der Recycling-Methode hängt von der Kunststoffart und dem gewünschten Endprodukt ab. Es gibt diese Möglichkeiten, Kunststoffe zu recyceln:

  • Mechanisches Recycling: Zerkleinern und Einschmelzen von Kunststoffabfällen zur Herstellung neuer Produkte.
  • Chemisches Recycling: Zersetzung von Kunststoffen in Monomere oder Grundchemikalien, die zur Neuproduktion verwendet werden.
  • Thermisches Recycling: Verbrennung von Kunststoffen zur Energiegewinnung.
  • Biologischer Abbau: Einsatz von Mikroorganismen, die bestimmte Kunststoffe abbauen können.
  • Upcycling: Kunststoffabfälle werden in höherwertige Produkte umgewandelt.

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Autorenangabe
Oliver Cyrus

Der Autor Oliver Cyrus ist Leiter Presse + Werbung bei der Igus GmbH in Köln.