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KupferKupfer ist ein effizientes Material, wenn Bauplaner nach einem nachhaltigen Werkstoff suchen. Wichtige Änderungen der europäischen Umweltzertifizierung würdigen nun lt. Deutschen Kupferinstitut den Beitrag, den Kupfer zur Kreislaufwirtschaft leisten kann. Die im Oktober 2019 veröffentlichten Änderungen der Norm EN 15804 enthalten Kernregeln für Produktkategorien (PCR) für Typ-III-Umwelterklärungen für jedes Bauprodukt und jede Bauleistung.

Die Norm beschreibt, welche Phasen im Produktlebenszyklus in der EPD (Environmental Product Declaration) berücksichtigt werden. Es ist nun obligatorisch, das Ende der Produkt-Lebensdauer zu berücksichtigen und die zusätzlichen Vorteile und Belastungen zu melden, die sich aus der Wiederverwendung oder dem Recycling von End-of-Life-Produkten ergeben.

Diese Modifizierung der Norm wird dazu beitragen, die Umweltverträglichkeit von Kupfer und anderen Metallen am Ende ihrer Lebensdauer stärker im Markt zu verankern und sie als nachhaltige Lösungen für Bau Anwendungen zu positionieren.

Recyclingchampion Kupfer unschlagbar

Die Norm verwendet einen modularen Ansatz für die Phasen im Produkt-Lebenszyklus.

  • Produktion (Modul A)
  • im Einsatz (Modul B)
  • End-of-Life Phase (Modul C) 
  • End-of-Life Recycling (Modul D)

In der neuen Norm gibt das obligatorische Modul D einen Überblick über die Recyclingleistung und den Nutzen für den gesamten Produktlebenszyklus. Daher ist das Modul ein Schlüsselelement zur Unterstützung einer umweltverträglichen Kreislaufwirtschaft im Bausektor.

Kupfer besitzt eine unendliche Lebensdauer. Dieses erneuerbare Metall lässt sich ohne Verlust seiner Eigenschaften wieder und wieder recyceln. Das Kupfer Recycling spart erhebliche abiotische Ressourcen und enorme Energiemengen. Kupfer benötigt 85 % weniger Energie als die Primärproduktion. Mit dem derzeitigen Fokus auf Ressourcen Effizienz und Kreislaufwirtschaft müssen Recyclingaspekte in der Umwelt-Produktdeklaration (EPD) berücksichtigt werden.

Kupfer bleibt Werkstoff erster Wahl

Die überarbeitete Norm enthält viele Verbesserungen und bedeutende Änderungen für die Arbeitsweisen mit EPDs als wichtigen nächsten Schritt. Damit wird der Einsatz von recyclingfähigen Baumaterialien von Metallen wie Zinn, Zink, Messing, Eisen, Bronze, Aluminium, Silber oder Legierungen gefördert. Die Auswirkungen und Vorteile des Recyclings und der Rückgewinnung oder Wiederverwendung von Baumaterialien sind berücksichtigt. Kupfer bleibt dabei als nachhaltiger und vorbildhaft recyclingfähiges Metall für viele Einsatzbereiche der Werkstoff der ersten Wahl.


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