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Baumer0519Control Halle 3, Stand 3504

Fünf neue Modelle mit 10 GigE Vision konformer Schnittstelle zur Nutzung optischer Kabel erweitern die Industriekameras der LX-Serie von Baumer. Die Kameras eignen sich für Applikationen, die eine hohe Bandbreite von 1,1 GB/s über große Distanzen benötigen. Entsprechend dem eingesetzten SFP+ Modul lassen sich Langstreckenlösungen bis 10 km realisieren – komplett ohne Medienkonverter.

Das spart in Kombination mit den preiswerten Kabeln Systemkosten. Gleichzeitig wird der Systemaufbau vereinfacht und sehr flexibel. Die Serienproduktion der neuen Modelle mit 3, 5, 9 und 12 Megapixel Auflösung startet im 3. Quartal.

Durch Verwendung der im IT- und Telekommunikationsbereich bewährten Glasfasertechnologie können Applikationen erschlossen werden, die aufgrund der Beschränkungen in der Kabellänge von beispielsweise 100 m bei Gigabit Ethernet bisher nur umständlich realisiert werden konnten, z. B. in großen Produktionsanlagen, im Transportwesen oder bei der Bewegungsanalyse im Sport. Ein weiterer Vorteil für die industrielle Bildverarbeitung ist die Unempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Interferenzen wie beim Einsatz direkt neben Motoren oder anderen Industriegeräten. So kann die Störempfindlichkeit der gesamten Applikation reduziert werden.

Die Kabel sind sehr robust, flexibel in der Verlegung und können stark gebogen werden, was die Integration vor allem über große Strecken vereinfacht. Gegenüber der 10GBase-T Übertragung mittels Kupferkabel weisen sie eine geringere Verlustleistung aus, so dass weniger Abwärme entsteht und Kühlmaßnahmen reduziert werden können. Durch die Unterstützung von IEEE 1588 arbeiten die LX-Kameras in Multi-Kamera-Systemen absolut zeitsynchron.

Die 10 GigE Modelle der LX-Serie eignen für anspruchsvolle Inspektionsaufgaben, die gleichzeitig hohe Anforderungen an die Detailgenauigkeit der Bilderfassung und den Durchsatz stellen. Ihr robustes industrielles Design widersteht mechanischen Belastungen und stellt eine zuverlässige, langzeitstabile Bildverarbeitung sicher. Dank Liquid Lens Unterstützung über RS232 eignen sie sich auch für Applikationen mit variierendem Arbeitsabstand, beispielsweise bei der Kontrolle von 2D-Codes auf unterschiedlich hohen Paketen. Die Kameras verfügen über vier optoentkoppelte Power-Ausgänge mit Pulsbreitenmodulation und einer Ausgangsleistung von bis zu 120 W (max. 48 V / 2,5 A) zur direkten Ansteuerung von Beleuchtungen ohne externen Controller. Dank optionalem patentierten Tube-System bieten die Kameras Schutzart IP 65 und IP 67 ganz ohne externe Gehäuse.


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