German Dutch English French Italian Japanese Portuguese Russian Spanish
Logo 2014
  • Stellenangebote

    Finden Sie passende Jobs und neue Herausforderungen in der Entwicklung in unserer Stellenbörse

    Weiterlesen
  • Messespecial zur FMB

    Wir stellen Ihnen schon heute die Neuheiten vor, die auf der FMB im November in Bad Salzuflen zu sehen sein werden.

    Weiterlesen
  • Veranstaltungskalender

    Berufliche Fortbildung ist wichtig: Hier finden Sie Themen und Termine für Entwickler

    Weiterlesen
  • 1
Montag, Oktober 23, 2017
top ten
konfiguratoren
Fachgebiete Icon Special Icon Messen Icon Interview Icon Webcasts Icon
Literatur Icon News Icon Karriere Icon Veranstaltungen Icon Newsletter Icon

Aktuelles aus der Angewandte Forschung

Elektromobilität, Materialien, Bionik, Medizintechnik, Erneuerbare Energien, Universität, Wissenschaft

Aus den Specials

  • Dach- und Fassadenelemente mit integrierten optoelektronischen Bauelementen

    fraunhofer0317 Das vom BMWI geförderte Verbundprojekt „Flex-G“ unter der Forschungsinitiative „ Energiewende Bauen “ ist kürzlich gestartet. Ziel des Vorhabens ist die Erforschung von Technologien zur Herstellung von transluzenten und transparenten Dach- und Fassadenelementen mit integrierten optoelektronischen Bauelementen. Im Fokus stehen dabei ein schaltbarer Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) und die Integration flexibler Solarzellen. Weiterlesen
  • Toolcraft unterstützt Hyperloop 2.0 Projekt der Warr e.V. an der TU München

    toolkraft0317 Die Idee des „Hyperloops“ stammt von Elon Musk, der nicht nur Paypal verwirklicht, sondern auch namhafte Firmen wie Tesla oder SpaceX gegründet hat. Jetzt geht der Traum vom schnellen Reisen in die nächste Runde: Dabei sollen Menschen in einer Kapsel mit Schallgeschwindigkeit (1200 km/h) in einer Vakuumröhre an ihr Ziel Weiterlesen
  • Würth Elektronik und Fela forschen gemeinsam an neuer Technologie

    wuerth0317 Trotz der der positiven Umsatzzuwächse innerhalb der Leiterplattenbranche ist davon auszugehen, dass die Konsolidierung noch nicht abgeschlossen ist. Leiterplattenhersteller müssen sich dem enormen Preisdruck asiatischer Hersteller, den steigenden Herstellungskosten in Europa und dem angespannten globalen Wettbewerbsumfeld stellen. Seit Anfang des Jahres vereint daher Würth Elektronik und Fela eine Entwicklungskooperation zur Weiterlesen
  • Dünnringlager in künstlichem Kniegelenk und E-Bike mit Automatikgetriebe

    rodriguez0217 Dünnringlager von Rodriguez erreichen trotz Miniaturisierung eine vergleichbare Leistungsfähigkeit und Lebensdauer wie normale Wälzlager. So lässt sich mit ihnen die Getriebeeinheit im Kniegelenk eines Exoskelettes ohne komplizierte und platzraubende Hilfskonstruktionen lagern. Zudem kommen sie in einem Fahrrad mit Automatikgetriebe zum Einsatz. Weiterlesen
  • Positronen als neues Werkzeug für die Forschung an Lithiumionen-Batterien

    TUM0117 Forschungsbericht

    Akkus, deren Kathode aus einer Mischung aus Nickel, Mangan, Kobalt und Lithium besteht, gelten derzeit als die leistungsfähigsten. Doch auch sie haben eine begrenzte Lebensdauer. Schon beim ersten Zyklus verlieren sie bis zu 10 % ihrer Kapazität. Woran das liegt und was gegen den darauffolgenden schleichenden Kapazitätsverlust unternommen werden kann, Weiterlesen

  • Stuttgarter Forscher stellen extrem leistungsfähiges Linsensystem her

    nanoscribe0117 Forschungsbericht

    Adleraugen sind extrem scharf und sehen sowohl nach vorne, als auch zur Seite gut – Eigenschaften, die man auch beim autonomen Fahren gerne hätte. Physiker der Universität Stuttgart haben nun im 3D-Druck Sensoren hergestellt, die das Adlerauge auf kleiner Fläche nachbilden und das mit neuester 3D-Druck-Technologie von Nanoscribe realisieren.

    Weiterlesen
  • Prüfsystem für zukunftsweisende Composites-Forschung

    zwick10416 Im vergangenen Jahrzehnt hat sich die Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung (SLK) der TU Chemnitz zu einer der führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet des Leichtbaus entwickelt. Um den steigenden Prüfbedarf in immer neuen Anwendungsfeldern für Composites-Materialien decken zu können, hat sich die Professur SLK für ein fortschrittliches Prüfsystem von Zwick Roell Weiterlesen
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7

ACE20412Forschungsbericht

Der Badminton-Roboter "Jada" fungiert in einem Forschungsprojekt von FMTC als nützlicher Prototyp, um neue Technologien und Konzepte auszuprobieren. Beim Federball kann er es bereits mit menschlichen Gegnern aufnehmen. Für die Sicherheit seiner drei beweglichen Achsen sorgen unterschiedliche Dämpfungselemente von ACE.




Das belgische Forschungszentrum Flanders' Mechatronics Technology Centre (FMTC) hat kürzlich die Entwicklung eines mechatronischen Demonstrationsobjektes abgeschlossen: Der Badminton-Roboter Jada beschleunigt mit dem Dreifachen der Erdgeschwindigkeit und damit schneller als ein Formel-1-Rennwagen. Zwei Kameras fungieren als Augen, drei Rechner als Gehirn zur Steuerung der „Hand-Auge-Koordination“ und drei Motoren als Muskeln. „Dabei sind auf drei Achsen frei beweglich und absolut akkurat arbeitend eigene Fehler von Jada so gut wie ausgeschlossen", erläutert Joe De Waele, Business Development Manager von FMTC.

Die Ingenieure des unabhängigen Forschungszentrum in Leuven arbeiten als Bindeglied zwischen wissenschaftlichen Forschungen von Universitäten, Hochschulen und Industrie. Ziel ist es, den Mitgliedern Wettbewerbsvorteile durch innovative Technologien zu verschaffen. Um von diesen Vorzügen dauerhaft profitieren zu können, müssen die Ingenieure immer auch ein größtmögliches Maß an Sicherheit bei ihren Konstruktionen generieren. In diesem speziellen Fall war vor allem zu berücksichtigen, dass der den Badmintonschläger haltende Arm auf einem Schlitten entlang der horizontal ausgerichteten Hauptachse verfährt. Da der Schlitten insgesamt 50 kg wiegt und in kürzester Zeit auf bis zu 3 m/s beschleunigt wird, würde bei einem Versagen der für das Abbremsen zuständigen Steuerung ein Crash entstehen, der zu einem wirtschaftlichen Totalschaden der Anlage führen könnte.

Beschleunigung groß – Negativ-Beschleunigung größer

ACE30412Damit der Badminton-Roboter spieltauglich ist, muss er in der Lage sein, in kürzester Zeit seine Richtung zu wechseln. Jada ist deshalb dafür ausgelegt, mit maximal 30 m/s² abzubremsen. Dieses Stopptempo entspricht mehr als dem Dreifachen der Erdbeschleunigung. Zum Vergleich: Diese Bremskräfte sind extremer als bei rasanten Achterbahnen oder manchem F1-Renner. Die Kräfte im unkontrollierten Störfall sind noch einmal deutlich höher, die Anforderungen an die hier eingesetzten Notstopper.

Für diese Aufgabe nutzt man Industriestoßdämpfer des Typs MC4575M-0 der ACE Stoßdämpfer GmbH aus Langenfeld. Die mit modernster Dämpfungstechnik arbeitenden Maschinenelemente sind in der Lage, die kinetische Energie des schweren Schlittens auf der minimalen Distanz von 75 mm sanft aufzunehmen und zu bremsen, ohne dass die Endlagen der Konstruktion Schaden nehmen. Dafür sorgt eine maximal zulässige Kraftaufnahme von 1020 Nm pro Hub. Die selbsteinstellenden wie wartungsfreien Dämpfer zeichnen sich durch eine kompakte Bauform aus und sind so auch in bestehende Konstruktionen leicht zu integrieren.

Um zwei Achsen drehbare Hand

ACE10412Der Badmintonschläger ist in einer um zwei Achsen drehbaren Hand montiert, die auf dem bereits erwähnten Schlitten in der Horizontalen hin- und herfährt. Dabei handelt es sich um eine die Schlaghärte bestimmende sowie eine die Schlagrichtung vorgebende Achse. Die erste wurde von den Konstrukteuren als „hitting axe“, die zweite als „rotating axe“ bezeichnet. Bei der „hitting axe“ werden Kleinstoßdämpfer, bei der „rotating axe“ "Tubus" genannte Strukturdämpfer verbaut. Die Technik der Kleinstoßdämpfer ist dabei identisch zu der von den Industriestoßdämpfern der Hauptachse.

Wie der Name jedoch bereits vermuten lässt, sind sie für deutlich geringere Kräfte, nämlich 20 Nm, konzipiert. Das sind weniger als 2 % von den Werten, welche die verbauten, oben genannten Industriestoßdämpfer abbauen. An diesem Teil des Badminton-Roboters eingesetzt sind die Bremsleistungen der Kleinstoßdämpfer aber voll ausreichend. Zudem sind die aus Co-Polyester-Elastomer bestehenden Strukturdämpfer als kostengünstige Alternativen zu den Stoßdämpfern integriert worden. Dies ist überall möglich, wo kein punktgenaues Stoppen nötig ist. In dem hier gezeigten Fall gab zudem ihre kürzere Einbaulänge gegenüber Klein- wie Industriestoßdämpfern den Ausschlag.

Während Jada bislang das Grundlinienspiel beherrscht, soll er sich in absehbarer Zeit mithilfe eines Magnetfeldes noch freier auf dem Spielfeld bewegen können.


weiterer Beitrag des Herstellers         CAD Daten          Stoßdämpferberechnung         Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fachmessen im Überblick

Messekalender

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
6
7
8
14
15
16
22
23
27
28
29
30
31

Nächste Veranstaltungstermine

Do Okt 26 @11:00 Infrarot Workshop Veranstalter: Optris und Strategische Partnerschaft Sensorik
Fr Okt 27 @11:00 Infrarot Workshop Veranstalter: Optris und Strategische Partnerschaft Sensorik
Sa Okt 28 @11:00 Infrarot Workshop Veranstalter: Optris und Strategische Partnerschaft Sensorik
So Okt 29 @11:00 Infrarot Workshop Veranstalter: Optris und Strategische Partnerschaft Sensorik
Mo Okt 30 @11:00 Infrarot Workshop Veranstalter: Optris und Strategische Partnerschaft Sensorik
Di Okt 31 @11:00 Infrarot Workshop Veranstalter: Optris und Strategische Partnerschaft Sensorik