Wirtschaft & Markt: Der Industrie-Ticker aus den Unternehmen

Aktuelle Business-News aus dem B2B-Umfeld: In diesem Ticker bündeln wir relevante Wirtschaftsnachrichten aus der Industrie. Hier finden Sie fortlaufend Updates zu Unternehmensübernahmen (M&A), Fusionen, Geschäftsergebnissen sowie Neugründungen und strategischen Partnerschaften. Erfahren Sie kompakt, wie sich die Unternehmen der überwiegend deutschen Wirtschaft entwickeln, wo investiert wird, wer sich zusammenschließt und wie die Bilanzen ausfallen.
Deutsche Wirtschaft 2026 – Das Wichtigste in Kürze
Anfang 2026 zeigt sich die deutsche Wirtschaft stabilisiert, aber weiterhin anfällig: Nach dem Rückgang des preisbereinigten BIP in 2023 (-0,3 %) und 2024 (-0,2 %) sowie nur leichtem Wachstum 2025 (+0,2 %) dauert die konjunkturelle Flaute damit seit rund drei Jahren an. Die Institute sehen die Talsohle zwar erreicht, zugleich bleibt die Dynamik schwach – vor allem wegen zurückhaltender Investitionen und einer nur zögerlichen Erholung in zentralen Industriebereichen.
Für 2026 erwarten die Institute im Rahmen der Gemeinschaftsdiagnose wieder ein moderates Plus von rund 1,3 %, allerdings ausdrücklich unter der Prämisse, dass sich Rahmenbedingungen und Investitionsimpulse tatsächlich in realen Projekten niederschlagen.
Ein konstruktiver Stabilitätsfaktor bleibt der Mittelstand: Laut KfW sind dort erstmals mehr als 33 Mio. Menschen beschäftigt – ein Indikator für die hohe Tragfähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen auch in einem schwierigen Umfeld. Gleichzeitig ist das Bild zweigeteilt: Die Investitionsneigung ist weiterhin niedrig, aber der Mittelstand trägt mit rund 46 % einen großen Anteil an den Neuinvestitionen in Deutschland.
Das ist der positive Hebel für 2026: Wenn Planungssicherheit, Finanzierung und Nachfrage wieder besser zusammenpassen, kann der Mittelstand schnell skalieren, weil er nah am Kunden ist, breit in Wertschöpfungsketten steckt und in vielen Nischen technologisch stark bleibt.
Aktuelle Unternehmensmeldungen
Bleiben Sie am Ball über wirtschaftliche Entwicklungen der Industrie-Unternehmen mit den nachfolgenden Unternehmensmeldungen:
Endress+Hauser erweitert Vertriebspräsenz in den USA

13.07.2026 | Endress+Hauser hat im Juni 2026 zwei neue Vertriebsgebäude in Greenwood, Indiana, und Edgmont, Pennsylvania, eröffnet. Die Standorte sollen die Kundennähe stärken und die Zusammenarbeit mit regionalen Vertriebs- und Servicepartnern ausbauen.
In Greenwood investierte Endress+Hauser rund 44 Mio. Euro in ein 9800 m² großes Gebäude. Dort arbeiten künftig rund 190 Beschäftigte des Unternehmens und des langjährigen Partners George E. Booth Co. unter einem Dach. Neben Büro-, Projekt- und Serviceflächen umfasst der Standort ein Design- und Innovationsstudio für praxisnahe Mint-Angebote. Geothermie, Photovoltaik und Regenwassermanagement gehören zum Energiekonzept. Das Gebäude erhielt eine Leed-Gold-Zertifizierung.

Greenwood ist zugleich der US-Hauptsitz von Endress+Hauser. Auf dem Campus befinden sich außerdem Produktionsstätten für Durchfluss-, Füllstands-, Druck– und Temperaturmesstechnik. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen dort knapp 670 Mitarbeitende, zusätzlich zu den 75 Beschäftigten von George E. Booth Co.
In Edgmont bei Philadelphia eröffnete Endress+Hauser gemeinsam mit Eastern Controls, Inc. ein 8200 m² großes Vertriebs- und Servicegebäude. Etwa 90 Mitarbeitende betreuen von dort Kunden aus verschiedenen Prozessindustrien. Eine erweiterte Process Training Unit dient der praktischen Schulung an Mess– und Automatisierungstechnik. Ergänzend soll das Northeast Community Career+Education Forum den Austausch zwischen Industrie und Bildungseinrichtungen fördern.
Endress+Hauser ist seit 1970 in den USA aktiv und betreibt dort mehrere Produktions-, Vertriebs- und Servicestandorte. Die neuen Gebäude sind Teil der langfristigen Wachstumsstrategie und sollen regionale Betreuung, Service und Zusammenarbeit weiter verdichten.
Neura Robotics baut weltweit führende Physical-AI-Plattform auf

11.06.2026 | Neura Robotics hat eine Series-C-Finanzierung mit einem Volumen von bis zu 1,4 Milliarden US-Dollar bekannt gegeben. Mit dem Kapital will das Unternehmen aus Metzingen den Aufbau seiner Physical-AI-Plattform beschleunigen, die Serienproduktion skalieren und kognitive sowie humanoide Roboter stärker in industrielle und reale Einsatzumgebungen bringen.
„Die Zukunft der KI wird nicht einfach auf Bildschirmen stattfinden. Sie wird sich bewegen, interagieren, lernen und in der realen Welt an unserer Seite arbeiten. Wir sind überzeugt, dass Physical AI und kognitive Robotik zu einem der größten Technologiesprünge der kommenden Jahrzehnte führen werden.“
– David Reger, Gründer und CEO von Neura Robotics
Im Zentrum der Strategie steht das Neuraverse. Dabei handelt es sich um eine offene Plattformarchitektur, auf der kognitive Roboter Fähigkeiten, Sensordaten und Lernerfahrungen teilen sollen. Neura verbindet dafür Robotik, künstliche Intelligenz, Sensorik, Edge-Computing und skalierbare Lerninfrastruktur. Ziel ist ein Ökosystem, in dem Roboter nicht isoliert arbeiten, sondern über eine gemeinsame Intelligenzschicht kontinuierlich weiterlernen.
Physical AI beschreibt dabei KI-Systeme, die nicht nur digitale Informationen verarbeiten, sondern in der physischen Welt handeln. Roboter sollen Objekte erkennen, Bewegungen ausführen, mit Menschen und Anlagen interagieren und Aufgaben in realen Umgebungen übernehmen. Für Anwendungen in Fertigung, Logistik, Gesundheitswesen, Service und perspektivisch im Haushalt sieht Neura darin einen zentralen nächsten Entwicklungsschritt der künstlichen Intelligenz.
Das neue Kapital soll mehrere Bereiche vorantreiben. Dazu gehören der Ausbau der Neuraverse-Plattform, der weltweite Einsatz kognitiver und humanoider Roboter, zusätzliche Produktionskapazitäten sowie die Entwicklung weiterer Physical-AI-Systeme. Bis 2030 will Neura die Serienproduktion auf mehrere Millionen Roboter skalieren.
Reales Training für kognitive Roboter
Ein weiterer Schwerpunkt sind die sogenannten Neura Gyms. Dabei handelt es sich um reale Trainingsumgebungen für kognitive Roboter. Sie kombinieren Sensordaten aus physischen Szenarien mit Simulation und multimodalen Lernprozessen. Auf diese Weise sollen Roboter Fähigkeiten nicht nur virtuell, sondern auch unter realen Bedingungen trainieren und validieren können.
Neura verweist zudem auf einen Auftragsbestand und eine strategische Deployment-Pipeline von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Das Partnernetzwerk umfasst Unternehmen aus Robotik, Industrieautomation, KI, Recheninfrastruktur und Fertigung. Dazu zählen u. a. Bosch, Schaeffler, Kawasaki, Qualcomm Technologies, Amazon und Nvidia.
Mit der Finanzierung positioniert sich das Unternehmen an der Schnittstelle von industrieller Automatisierung, humanoider Robotik und KI-Infrastruktur. Während klassische Robotik häufig auf einzelne Maschinen, fest definierte Aufgaben oder geschlossene Automatisierungslösungen ausgerichtet ist, setzt Neura auf eine offene Plattform für lernfähige Robotersysteme.
Langfristig soll damit eine Infrastruktur geschaffen werden, in der Roboter Fähigkeiten skalierbar austauschen und in unterschiedlichen Branchen eingesetzt werden können.
Excelitas schließt Übernahme von Luxium Solutions ab

28.04.2026 | Excelitas hat die Übernahme von Luxium Solutions abgeschlossen und erweitert damit sein Technologie- und Produktportfolio in mehreren wachstumsstarken Märkten. Luxium ist auf Hochleistungsmaterialien, Substrate, Komponenten und Baugruppen spezialisiert.
Igus investitiert in Automation, lokale Produktion und Lieferfähigkeit

14.04.2026 | Trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds steigerte Igus den Umsatz auf 1,155 Mrd. Euro und legte damit gegenüber dem Vorjahr um 4,4 % zu. Zu den wichtigsten Absatzmärkten zählen China, Deutschland und die USA, die zusammen rund 60 Prozent des Umsatzes ausmachen.
Harting baut Additive Manufacturing am Standort Rahden aus

01.04.2026 | Harting baut ihre Aktivitäten im Bereich additive Fertigung weiter aus. Im Werk Rahden hat das Unternehmen das „Center of Competence Additive Manufacturing“ eröffnet. Dort werden 3D-Druck-Verfahren, Werkstoffe sowie Standards und Methoden zentral gebündelt, erprobt und weiterentwickelt.
Rittal und Siemens schließen Partnerschaft für KI-Rechenzentren

19.03.2026 | Siemens und Rittal haben eine strategische Partnerschaft vereinbart, um die Stromverteilung in Rechenzentren im IEC-Markt weiterzuentwickeln. Im Fokus steht eine skalierbare Infrastruktur zum Ausbau von Hochleistungs-Rechenzentren für die Leistungsdichten der KI-Workloads.
Schaeffler erzielt solides Geschäftsergebnis in 2025

11.02.2026 | Die Schaeffler Gruppe hat ihre Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt. Im Pro-forma-Vergleich ging der Umsatz währungsbereinigt leicht um 0,6 % auf 23,492 Mrd. Euro zurück (Vorjahr: 24,313 Mrd. Euro). Regional zeigte sich ein gemischtes Bild
Mayr baut neue Logistik- und Montagehalle in Polen

11.02.2026 | Mayr Antriebstechnik baut seine Kapazitäten in Polen aus und setzt dabei auf mehr Montage- und Logistikleistung im europäischen Produktionsverbund. Am Standort entsteht derzeit eine neue Halle mit 4600 m². Ergänzt wird sie durch ein Stangenlager mit 1300 m².
Chronologie & Archiv
Die nachfolgenden Berichte dokumentieren einige der wirtschaftlichen Meilensteine der vergangenen Jahre (ab 2023).

08.02.2026 | Schunk Electronic Solutions erweitert sein Angebot für die automatisierte Elektronikfertigung und übernimmt die Achat Engineering GmbH. Damit kommen Boardhandling-Lösungen sowie AOI-Klassifizierungs-Systeme ins Portfolio. Ziel ist ein integrierterer Maschinenbaukasten, der Anwendungen von Stand-alone bis durchgängigen Inline- und Smart-Factory-Konzepten abdeckt und Schnittstellen reduziert.
Achat ergänzt die bisherigen Lösungen von Schunk Electronic Solutions – etwa im Umfeld modularer Inline-Konzepte – um Boardhandling-Module, digitale AOI-Inspektion (VinCam) sowie Lösungen zur Anbindung und Steuerung von AGVs in der Intralogistik. Der Achat-Gründer bleibt beratend eingebunden. Die Leitung für den Bereich Boardhandling/AOI übernimmt Nick Heronim.
Achat Engineering wurde 2002 gegründet, sitzt in Lengede und hat 23 Mitarbeitende. Schunk Electronic Solutions mit Sitz in St. Georgen ist Teil der Schunk-Gruppe und bietet modulare Lösungen für die Elektronikfertigung, u. a. für Nutzentrennen, THT/Press-Fit und Dispensing.

15.01.2026 | Ringspann baut seine One-Stop-Shop-Strategie in der industriellen Antriebstechnik weiter aus und übernimmt die in Niedernberg ansässigen Unternehmen STS Coupling sowie Steigerwald CNC-Technik. Die Transaktion wurde zum 1. Dezember 2025 wirksam. Nach den Zukäufen Aisco im Jahr 2023 und Kempf 2024 stärkt Ringspann damit gezielt das Geschäft mit Wellenkupplungen und erweitert zugleich Kompetenzen und Kapazitäten in der Metallbearbeitung, insbesondere in der Dreh- und Frästechnik.
Mit dem Zukauf ergänzt Ringspann sein bisher vor allem auf hohe Drehmomente ausgerichtetes Kupplungsprogramm um kompakte Präzisionskupplungen für mittlere und niedrigere Drehmomentbereiche. Zum erweiterten Sortiment zählen spielfreie Elastomerkupplungen, Metallbalgkupplungen, Zwischenwellenkupplungen sowie Sicherheitskupplungen. Damit adressiert Ringspann zusätzliche Einsatzfelder, unter anderem in Automatisierung, Verpackung, Medizintechnik und Messtechnik sowie in Drucktechnik, Halbleiterindustrie und Luft- und Raumfahrt.
Ringspann hat Gebäude, Maschinen sowie zwei Grundstücke von insgesamt rund 5000 m² übernommen und plant, beide Firmen kurzfristig zusammenzuführen und als Ringspann STS weiterzuführen. Die bisherigen Geschäftsführer Uwe-Peter Steigerwald und Frank Sam bleiben bis zur Verschmelzung im Amt und begleiten den Integrationsprozess anschließend bis Ende 2027 beratend. Am Standort Niedernberg startet ein Modernisierungsprogramm. Bis 2030 sind Investitionen von rund 2,5 Mio. Euro vorgesehen. Ziel ist es, Niedernberg zum internationalen Kompetenzzentrum für Präzisionskupplungen innerhalb der Gruppe auszubauen.

03.09.2025 | Die Wika Gruppe hat die schwedische AB Svenska Industri Instrument (SINI) zum 1. August vollständig in die Unternehmensgruppe integriert. Mit der Übernahme unterstreicht der global tätige Messtechnikhersteller seine Wachstumsstrategie in Nordeuropa.

02.09.2025 | Der Sensorspezialist Baumer erweitert sein Engagement im Bereich Kraft- und Dehnungssensorik: Zum Auftakt der Fachmesse Sindex in Bern verkündet das Unternehmen die Akquisition der Schweizer X-Sensors AG. Das 1999 gegründete Unternehmen entwickelt seit über 25 Jahren hochpräzise Messlösungen für OEMs in anspruchsvollen Spezialanwendungen.
Mit dem Zukauf erhält Baumer Zugang zu einem erweiterten Produktportfolio sowie zusätzlichem Entwicklungs-Know-how. Durch die Zusammenführung der Engineering-Teams sollen Innovationszyklen verkürzt und die Marktposition im Bereich smarter Messsysteme gefestigt werden.
„Die Kraft- und Dehnungssensorik erfährt durch den Einsatz von smarter Elektronik und IO-Link einen unheimlichen Innovationsschub. Für Anwender werden intelligente Lösungen damit einfacher und kostengünstiger. Baumer wird diese Entwicklung als innovativer Sensorspezialist massgeblich vorantreiben. Die Übernahme der X-Sensors AG beschleunigt diesen Prozess“, erklärt Dr. Oliver Vietze, CEO der Baumer Group.
Bis auf Weiteres laufen Service und Vertrieb über die bestehenden Strukturen von X-Sensors. Mittelfristig ist eine Integration der Produkte in das Gesamtportfolio von Baumer vorgesehen.

18.03.2025 | Der Kupplungshersteller Ruland hat das US-amerikanische Unternehmen Rocom Couplings übernommen. Rocom mit Sitz in Kalifornien ist auf die Herstellung von Beam-Kupplungen und gefrästen Federn spezialisiert. Durch die Akquisition erweitert Ruland sein Produktprogramm und stärkt seine Fertigungskapazitäten im Bereich flexibler Wellenkupplungen.
Mit der Integration des Rocom-Portfolios erhöht sich die Auswahl an Beam-Kupplungen, die jetzt in weiteren Varianten und kundenspezifischen Ausführungen verfügbar sind. Zudem profitiert die Produktion von kürzeren Lieferzeiten und einer erweiterten Fertigungstiefe. Das bestehende Produktangebot von Ruland umfasst bereits Klemm- und Stellringe, starre Kupplungen, Servokupplungen sowie Wellengelenke.
„Diese Akquisition stärkt unsere Fähigkeit, Ingenieuren qualitativ hochwertige Beam-Kupplungen und Komponenten für systemkritische Bereiche der Antriebstechnik anzubieten“, kommentiert Bill Hewitson, Präsident von Ruland in Marlborough bei Boston. „Die Expertise von Rocom bei Beam-Kupplungen und gefrästen Sonderfedern ergänzt unsere Produktlinie optimal und ermöglicht noch umfassendere Lösungen. Gleichzeitig garantieren wir die Präzision und Zuverlässigkeit, die unsere Kunden erwarten.“
Rocom-Kunden erhalten weiterhin Zugang zu den bestehenden Produkten und Services. Gleichzeitig wird die Produktverfügbarkeit an Rulands globalen Standorten sichergestellt.

06.03.2025 | Siemens Smart Infrastructure und Mennekes haben eine Kooperation vereinbart, um die Planung von Energieverteilungssystemen für Ladeinfrastrukturen zu optimieren. Mennekes tritt als erster externer Partner dem Simaris-Ökosystem von Siemens bei und erweitert damit das digitale Planungstool um E-Mobilitätslösungen.
Die Simaris-Planungstools unterstützen Elektroplaner bei der Dimensionierung der Energieverteilung sowie der Auswahl erforderlicher Komponenten. Durch die Integration von Mennekes-Ladelösungen lassen sich Planungsprozesse effizienter gestalten und Normen automatisiert berücksichtigen.
„Mit dieser Partnerschaft bieten wir unseren Kunden alles aus einer Hand für die Planung nachhaltiger E-Ladeinfrastrukturen und beschleunigen zusammen die Energiewende“, erklärt Stephan May, CEO Electrification and Automation, Siemens Smart Infrastructure.
Das Simaris-Tool erstellt detaillierte Planungsunterlagen und Leistungsverzeichnisse für Ausschreibungen. Building Information Modeling (BIM)-Daten ermöglichen einen frühzeitigen digitalen Zwilling der Ladeinfrastruktur und vereinfachen den Datenaustausch zwischen Projektbeteiligten.
„Wir freuen uns, dass Mennekes erster externer Partner in unserem Simaris-Ökosystem ist und Kunden hierdurch direkten Zugriff auf deren Produktportfolio erhalten. Damit tragen wir zu einer weiteren Vereinfachung der Energieverteilungsplanung für die E-Mobilitätsinfrastruktur bei“, sagt Andreas Matthé, CEO Electrical Products, Siemens Smart Infrastructure.
Durch die Kooperation werden nicht nur Ladelösungen bereitgestellt, sondern auch Planungs- und Beratungsprozesse optimiert. „Seit Jahren bieten wir nicht nur maßgeschneiderte Ladelösungen, sondern auch vielfältige Dienstleistungen für Planer an. Durch die Partnerschaft mit Siemens und die Integration unserer Ladeinfrastruktur in Simaris gehen wir diesen Weg konsequent weiter und erleichtern den Planern die tägliche Arbeit“, erklärt Christopher Mennekes, CEO von Mennekes.

04.06.2024 | Der Antriebsspezialist Faulhaber hat am 1. Juni 2024 einen neuen Standort in Allerød, nördlich von Kopenhagen, eröffnet. Damit übernimmt das Unternehmen den Vertrieb und die Beratung in Dänemark direkt, anstatt wie bisher über den Partner Compower ApS zu arbeiten. Ziel der neuen Vertriebsgesellschaft ist es, die Kundennähe zu verstärken.
Mireille Deckers-Strobel, Head of Global Sales, erklärt: „Mit der Präsenz in Dänemark können wir auf der einen Seite die Bedürfnisse der dortigen Märkte noch besser verstehen sowie auf der anderen für unsere Kunden in nächster Nähe zur Verfügung stehen.“
Durch die neue Niederlassung sollen bestehende Kundenbeziehungen gefestigt und schnellere Reaktionszeiten ermöglicht werden. Claus Lauritsen wird diese Aufgabe übernehmen. Er ist mit den Strukturen vor Ort vertraut und kennt die Produkte sowie die Kunden bereits seit vielen Jahren. Lauritsen wird weiterhin auf kompetente und individuelle Beratung, Konkurrenz-Fähigkeit und maßgeschneiderte Lösungen setzen.

23.11.2023 | Siemens hat eine Investition von 150 Mio. USD in eine neue High-Tech-Produktionsstätte in Dallas-Fort Worth, Texas, angekündigt. Damit soll die Stromversorgung von Rechenzentren und hochrelevanter Infrastruktur in den USA unterstützt werden. Das Werk wird hochmoderne, verlässliche und effiziente elektrische Komponenten produzieren.
Das Wachstum von Rechenzentren in den USA wird beschleunigt und ist getrieben durch die stark zunehmende Nutzung generativer KI. Zudem sichert es den Betrieb der kritischen Infrastruktur. Siemens erwartet, dass die Nachfrage in diesem Bereich bis Ende 2030 jährlich um 10 % steigen wird.
„Die Zeit war nie besser, um in hochrelevante elektrische Infrastruktur und grüne Mobilität zu investieren und damit das Rückgrat der amerikanischen Wirtschaft zu stärken. Unsere Erweiterung der Kapazitäten in den USA unterstützt die Nachfrage in Wachstumsbranchen und Fortschritte bei der Dekarbonisierung“, sagt Roland Busch, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. „Mit diesem Schritt schließt Siemens seine zwei Milliarden Euro-Investitionsstrategie für 2023 ab, die weltweit auf Wachstum, Innovation und Resilienz abzielt.“
Siemens verkündete in diesem Jahr bereits eine Investition in Höhe von 220 Mio. USD in ein neues Werk für Bahntechnik in Lexington, North Carolina, welche die Infrastruktur und Mobilität in den USA stärken soll. Darüber hinaus investiert das Unternehmen in zwei Werke für elektrische Produkte in Grand Prairie, Texas, und Pomona, Kalifornien. Damit erreichen die Gesamtinvestitionen in den USA in diesem Jahr 510 Mio USD, womit rund 1700 Arbeitsplätze bei Siemens geschaffen werden. All diese Vorhaben sind Teil einer globalen Investitionsinitiative, die mit einem Volumen von 2 Mrd. EUR auf Wachstum, Innovation und Resilienz abzielt.
