Vom Hype zur Praxis: Strategien zur Integration von Industrial AI

Künstliche Intelligenz hat den Hype-Modus auch in der Industrie längst verlassen und hält zunehmend Einzug in reale Anwendungen. Unternehmen setzen Industrial AI heute gezielt ein, um Prozesse zu automatisieren, Qualität zu sichern, Wissen verfügbar zu machen und Entscheidungen datenbasiert zu unterstützen. Dieser Beitrag zeigt, wie Unternehmen sich für die Zukunft aufstellen.
Unternehmen im Industrial AI Zeitalter
Hier finden Sie Wissenwertes über die Industrie-Unternehmen und wie Sie sich für Industrial AI rüsten:
Rittal und Siemens schließen Partnerschaft für KI-Rechenzentren

19.03.2026 | Siemens und Rittal haben eine strategische Partnerschaft vereinbart, um die Stromverteilung in Rechenzentren im IEC-Markt weiterzuentwickeln. Im Fokus steht eine standardisierte, skalierbare Infrastruktur, die den Ausbau von Hochleistungs-Rechenzentren beschleunigen und die steigenden Leistungsdichten durch KI-Workloads adressieren soll.
Ausgangspunkt sind die wachsenden Anforderungen in KI-Rechenzentren: Leistungen von 100 kW und mehr pro Rack gelten hier als realistische Größenordnung. Perspektivisch wird bis 2030 eine weitere deutliche Erhöhung der Leistungsdichte erwartet. Damit steigen die Anforderungen an Energieverteilung, aber auch an begleitende Themen wie Kühlung und Wärmerückgewinnung. Siemens Smart Infrastructure arbeitet dazu mit Rittal bzw. der Friedhelm Loh Group zusammen, die Infrastruktur-Komponenten wie Racks sowie standardisierte Lösungen für Stromversorgung und Kühlung bereitstellt.

„Mit Siemens verbindet uns eine langjährige Zusammenarbeit in zahlreichen Feldern. Wir sind stolz, die Kooperation auf die nächste Stufe zu heben“, sagte Prof. Dr. Friedhelm Loh, Inhaber und Vorstandsvorsitzender der Friedhelm Loh Group. „Beide Unternehmen treibt der Wille zur Innovation. Als Technologieführer sind wir in der Verantwortung, mit neuesten Technologien die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden immer weiter zu stärken.“
Sidecar-Applikation der nächsten Generation
Als erstes gemeinsames Entwicklungsthema nennen die Partner eine „Sidecar“-Applikation der nächsten Generation, die direkt im White Space eines Rechenzentrums installiert wird – also dort, wo Serverracks und Datenspeicher stehen. Die Idee: Leistungselektronik wird in einem separaten Power-Rack gebündelt, welcher die Serverschränke versorgt.
Damit soll die Stromversorgung schnell, standardisiert und skalierbar bereitgestellt werden. Als Zielbild wird eine Infrastruktur genannt, die sich mit OCP-orientierter Standardisierung sowie modularer Auslegung zügig in Rechenzentren ausrollen lässt.

„Um das rasante Industrial AI Wachstum zu ermöglichen, benötigen wir zügig intelligente, zuverlässige und skalierbare Stromversorgungslösungen für Rechenzentren. In Kombination mit unseren innovativen elektrischen Produkten und Lösungen ist Rittal ein idealer Partner, wenn es um Tempo und Standardisierung bei Infrastruktur geht“, sagte Andreas Matthé, CEO Electrical Products bei Siemens Smart Infrastructure.
Darüber hinaus kündigen Siemens und Rittal weitere Projekte an, darunter eine standardisierte Niederspannungsverteilung für modulare und containerisierte Rechenzentren sowie Lösungen zur Betriebs- und Personensicherheit.
Erste Kundenprojekte seien bereits in Umsetzung. Technische Basis der Rechenzentrums-Anwendungen sind abgestimmte Siemens-Komponenten in Kombination mit Rittals Stromverteilungs-Plattformen RilineX und Ri4Power. Perspektivisch soll die Zusammenarbeit zudem auf weitere Branchen und Anwendungen ausgedehnt werden.
Die Zukunft der Industrie ist KI-getrieben

12.03.2025 | Auf der Hannover Messe 2025 präsentieren Rittal und Eplan mehreren Use Cases u. a. mit Microsoft und Siemens, die zeigen unter der Devise „AI-Driven Industrial Automation ist die Zukunft“, wie Industrial AI-Driven Industrial Automation Unternehmen bei der Digitalen Transformation unterstützt.
KI Ihr Freund und Helfer – Podcast

16.09.2024 | Unternehmen können maschinelles Lernen auch nutzen, um das Know-how ihrer Experten zu erweitern und den Wissenstransfer im Unternehmen zu unterstützen. Dieser Aspekt gehört laut Christian Nomine, Mitsubishi Electric, zu den wertschöpfendsten Elementen der KI.
Eine halbe Milliarde für Aleph Alpha KI

06.11.2023 | In einer bemerkenswerten Serie-B-Finanzierungsrunde hat Aleph Alpha, Deutschlands Vorreiter in der Entwicklung generativer Industrial AI-Technologien, beachtliche Unterstützung erhalten:
Mit einem beeindruckenden Investitionsvolumen von über 500 Mio. USD, getragen von einem breiten Spektrum an neuen und langjährigen Investoren, unterstreicht dieses Engagement das außerordentliche Potenzial und die Führungsrolle von Aleph Alpha in diesem Sektor. Zu den namhaften Investoren zählen das Innovation Park Artificial Intelligence (Ipai), Bosch Ventures und Unternehmen der renommierten Schwarz Gruppe mit Lidl und Kaufland.
Diese bedeutende Finanzspritze ist ein klarer Vertrauensbeweis in die Kompetenz und Innovationskraft von Aleph Alpha, die sich als führender Anbieter von souveränen, generativen KI-Anwendungen in Europa etabliert hat. Mit einem Fokus auf B2B- und B2G-Lösungen, die sowohl erklärbar als auch vertrauenswürdig sind, setzt das Unternehmen neue Maßstäbe in der Entwicklung vollständig souveräner Anwendungen.
Die Investitionen fließen in die bahnbrechende KI Forschung zu Foundation Models und in die Weiterentwicklung von Produkten, die speziell für geschäftskritische Umgebungen konzipiert sind. Gleichzeitig verstärkt Aleph Alpha seine Marketingaktivitäten, indem es mit ausgewählten Schlüsselpartnern zusammenarbeitet. Dieser strategische Ansatz verspricht, die Entwicklung und Skalierung von Produkten zu beschleunigen, wodurch Aleph Alpha seine Position als Branchenführer weiter festigt und seine Kunden mit zukunftsweisenden Industrial AI-Lösungen unterstützt.
Fabriken für die industrielle KI-Revolution

21.10.2023 | Nvidia AI, Drive AV, Isaac Robotics und Omniverse Platforms legen den Grundstein für Foxconn AI und Robotics Systems. Damit soll die Digitalisierung der Industrien weltweit beschleunigt werden.
Nvidia arbeitet ab jetzt mit der Hon Hai Technology Group (Foxconn) zusammen, um die industrielle Revolution der KI zu beschleunigen. Dazu wird Foxconn Nvidia-Technologie integrieren, mit der eine neue Klasse von Rechenzentren zur Unterstützung von Künstliche Intelligenz Anwendungen entwickelt werden soll. Auch soll die Digitalisierung von Fertigungs- und Inspektionsabläufen, die Entwicklung KI-gestützter Plattformen für E-Mobility und Robotik sowie einer wachsenden Zahl sprachbasierter generativer Industrial AI-Dienste unterstützt werden.
Die Zusammenarbeit startet mit der Schaffung von KI-Fabriken. Diese basieren auf einer Nvidia GPU-Computing-Infrastruktur, die speziell für die Verarbeitung und Verfeinerung entwickelt wurde und die Umwandlung riesiger Datenmengen in wertvolle KI-Systeme und Token.
Auch Foxconn entwickelt seine intelligenten Lösungsplattformen auf Basis von Nvidia-Technologien:
- Foxconn Smart EV wird auf Nvidia Drive Hyperion 9 basieren, einer Plattform der nächsten Generation für autonome Automobilflotten. Sie wird angetrieben von Nvidia Drive Thor, seinen zukünftigen Automotive-Systems-on-a-Chip.
- Die Robotersysteme von Foxconn Smart Manufacturing werden auf der autonomen mobilen Roboterplattform Nvidia Isaac aufgebaut.
- Foxconn Smart City wird die intelligente Videoanalyseplattform Nvidia Metropolis integrieren.
Aufbau von KI-Datenfabriken
Foxconn wird voraussichtlich eine große Anzahl von Systemen basierend auf Nvidia-Technologie für seinen globalen Kundenstamm bauen, der seine eigenen optimierten KI-Fabriken mit der Nvidia AI Enterprise-Software erstellen und betreiben möchte.
Mit diesen Systemen können Foxconn-Kunden generative KI-Dienste bereitstellen und Simulationen nutzen, um das Training autonomer Maschinen, einschließlich Industrieroboter und selbstfahrender Autos, zu beschleunigen.
Potenzielle eigene KI-Fabrik
Zusätzlich zur Ausstattung seiner Kunden mit Künstliche Intelligenz-Fabriken mit Nvidia-Technologie strebt Foxconn eine eigene Fabrik an, die auf die Omniverse-Plattform und die Isaac- und Metropolis-Frameworks zurückgreifen wird, um die strengen Produktions- und Qualitätsstandards der Elektronikindustrie zu erfüllen.
Fortschritte in der Edge-KI und Simulation ermöglichen den Einsatz autonomer mobiler Roboter, die mehrere Kilometer pro Tag zurücklegen können, sowie von Industrierobotern für die Montage von Komponenten, das Aufbringen von Beschichtungen, das Verpacken und die Durchführung von Qualitätsprüfungen.
Eine Industrial AI-Fabrik mit diesen Nvidia-Plattformen kann Foxconn die Möglichkeit geben, KI-Training und -Inferenz durchzuführen, Fabrikabläufe zu verbessern und Simulationen in der virtuellen Welt durchzuführen, bevor sie in der physischen Welt eingesetzt werden. Die Simulation der gesamten Robotik- und Automatisierungspipeline von Ende zu Ende ist damit möglich.
KI-betriebene Elektrofahrzeuge
Foxconn wird Nvidia Drive-Lösungen an globale Automobilhersteller liefern. Der Vertragshersteller wird hochautomatisierte und autonome, KI-reiche Elektrofahrzeuge mit der kommenden Hyperion 9-Plattform anbieten. Dies wird eine neue Ära funktional sicherer, softwaredefinierter Autos einläuten.
Schaeffler investiert in KI-basierte Software-Entwicklung

27.09.2023 | Auf dem Weg zur digitalen Fabrik kooperiert Schaeffler schon seit einigen Jahren mit dem Software-Start-up Up2parts GmbH. Jetzt hat das Unternehmen eine Beteiligung am deutschen Start-up bekannt gegeben.
Strategische Partnerschaft in der KI-Spitzenforschung

28.08.2023 | Aleph Alpha und der Innovation Park Artificial Intelligence (Ipai) sind eine Strategische Partnerschaft in der KI-Forschung eingegangen. Aleph Alpha übernimmt als führender Spezialist der erklärbaren Industrial AI eine bedeutende Rolle im deutschen Nukleus für Entwicklungen von Künstliche Intelligenz Anwendungen, während mit Ipai Europas relevanteste Plattform für angewandte Künstliche Intelligenz entstehen soll.
Führende Expertisen, Ressourcen und Innovationen der hiesigen Künstliche Intelligenz Landschaft werden zusammenkommen und den Grundstein für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im Bereich Künstlicher Intelligenz legen. Für die Dieter Schwarz Stiftung als Mit-Initiator ist es ein besonderes Anliegen, die digitale Souveränität Deutschlands mit diesem KI-Ökosystem in einer der künftigen Schlüsseltechnologien zu sichern.
Die Partnerschaft ist ein klares Bekenntnis zu verantwortungsvoller KI: Aleph Alpha setzt als bisher einziges Sprachmodell auf Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Ipai legt als Plattform den Fokus auf die Entwicklung und Anwendung von ethisch verantwortungsvoller Industrial AI. Damit bildet sie den Grundstein für KI-Forschung und Entwicklung im Bereich Künstlicher Intelligenz, welche den gesellschaftlichen Nutzen in den Mittelpunkt stellt.
IBM sieht KI als Chance Ihres Lebens

18.08.2023 | CNBC lässt heute in Form einer großen Banderole ganz oben auf der Webseite zwei IBM Funktionäre zum Stand der Künstlichen Intelligenz Stellung nehmen. Sie beziehen sich auf die neue CEO-Studie des IBM Institute for Business Value. Als „Die Chance Ihres Lebens“ sieht Rob Thomas, Senior Vice President Software und Chief Commercial Officer bei IBM den momentanen „Netscape-Moment“. Kareem Yusuf, Ph.D., Senior Vice President, Produktmanagement & Wachstum bei IBM Software findet, dass sich ein „Wandel hin zu AI-first-Unternehmen“ vollziehen wird, und zwar in jeder Branche.
Die neue IBM Studie
Die CEO-Studie des IBM Institute for Business Value hat herausgearbeitet, dass die globale Qualifikationslücke real ist und wächst. Die befragten Führungskräfte schätzen, dass sich 40 % ihrer Belegschaft in den nächsten drei Jahren aufgrund der Implementierung von KI und Automatisierung umschulen müssen.
Statistiken der Weltbank zufolge könnten das 1,4 Mrd. der 3,4 Mrd. Menschen in der weltweiten Erwerbsbevölkerung sein. Die Befragten berichten auch, dass der Aufbau neuer Fähigkeiten für bestehende Mitarbeiter ein Top-Talentproblem ist. 77 Prozent der befragten Führungskräfte geben an, dass Einstiegspositionen bereits die Auswirkungen der generativen KI spüren und dass sich diese Auswirkungen in den nächsten Jahren verstärken werden. Nur 22 % der Befragten geben dasselbe für Führungspositionen an.
Künstliche Intelligenz kann dazu beitragen, dass sich MitarbeiterInnen mehr Möglichkeiten eröffnen, indem sie ihre Fähigkeiten verbessert. 87 % der befragten Führungskräfte glauben, dass Mitarbeitende eher durch generative Künstliche Intelligenz erweitert als ersetzt werden. Nach Funktion sei das aber unterschiedlich: So sind 97 % der Führungskräfte der Meinung, dass Mitarbeitende im Einkauf eher verstärkt als ersetzt werden, im Risiko- und Compliance-Bereich sind das 93 %, im Finanzbereich 93 % im Kundenservice 77 % und im Marketing 73 %.
Künstliche Intelligenz und ihr Netscape Moment
Rob Thomas vergleicht die Künstliche Intelligenz mit Netscape, weil er findet, dass sie für Unternehmen das bewirken werde, was einst Netscape für das Internet getan hat. Die Nutzung von KI habe sich seit 2017 verdoppelt. Foundation-Modelle werden zugänglicher, wodurch Unternehmen ihre Arbeitsweise mithilfe von KI schnell revolutionieren können.
Laut der IBM-Studie erforschen 41 % der IT-Experten generative Künstliche Intelligenz, während 27 % sie bereits aktiv einsetzen. Dies sei auch ratsam, da KI-Schnittstellen bald in allen Anwendungen präsent sein dürften. Das werde die Arbeitsweise von Unternehmen grundlegend verändern werden.
Unternehmen würden von +KI zu AI-first wechseln. Während sie sich in der Vergangenheit auf die Führung des Kerngeschäfts konzentriert und darüber nachgedacht haben, wie Automatisierung und Analyse einen bestehenden Prozess verbessern könnten, habe man nun die Möglichkeit, die Art und Weise, wie Arbeit erledigt wird, grundlegend neu zu überdenken. Dies werde den Unterschied ausmachen, ob wir in unserer Branche führend sind oder zurückbleiben.
Künstliche Intelligenz werde jeden Teil unserer Arbeitsweise grundlegend in einem noch nie dagewesenen Ausmaß verändern. In einigen Fällen würden die Kosten für Fachwissen inzwischen bei Null liegen.
Erst an der Schwelle zu einer einmaligen Chance würden die aufregenden Ergebnisse, die wir heute von der Industrial AI sehen, nur der Anfang sein. Wenn Führungskräfte damit beginnen, Basismodelle in ihre Unternehmen zu integrieren, sei es an der Zeit, über Anwendungen, Geschwindigkeit der Wertschöpfung und die Frage nachzudenken, wie sichergestellt werden kann, dass die Ergebnisse vertrauenswürdig sind.
Whatson Orchester übernimmt Routinearbeit
Mit der IBM Watson Datenplattform bietet das Unternehmen eine vielseitige KI-Plattform, die Unternehmen innovative Lösungen für eine breite Palette von Anwendungen bietet. Wenn Sie sich z. B. lästiger Routineaufgaben entledigen möchten, ist Watson Orchestrate genau das Richtige für Sie. Die Künstliche Intelligenz übernimmt ihre unliebsamen Punkte auf endlosen To-do-Listen, sodass Sie sich auf die Arbeit konzentrieren können, die Sie lieben.
Artificial Intelligence für smarte Intralogistik

15.05.2023 | Science Fiction war gestern. Konkrete Einsatzmöglichkeiten für Künstliche Intelligenz bietet heute die Intralogistik. Unter dem Leitsatz „Mit TUP.AI zum Smart Warehouse“ referierten Mathias Thomas, Geschäftsführer von TUP, und Arvin Arora, Geschäftsführer von AIM, auf der Logimat über die Einbindung und Potenziale von KI Systemen im Lager. Die beiden Experten beleuchteten die praxisnahe Industrial AI-Anwendung, bei der Prozesse bei Artikelplatzierung, Wege- und Packoptimierung sowie Ressourcen- und Personalplanung effizienter gestaltet werden können.
„Die Intralogistik vereint alle Voraussetzungen für den gewinnbringenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz in sich. Maschinelles Lernen kann schnell die unfassbar großen Datenmengen, die im Lagerbetrieb entstehen, eigenständig analysieren und dabei Informationen herausfiltern, die selbst dem erfahrensten Warehouse-Manager verborgen bleiben. Mit diesem tiefgehenden Blick auf die Prozesse kann die Industrial AI Prognosen für künftige Entwicklungen erstellen. Die Mustererkennung wirkt wie ein Detektor für bisher versteckte Optimierungspotenziale,“ charakterisiert Mathias Thomas, TUP Geschäftsführer die zentralen Motive hinter dem KI-Einsatz.
Arvin Arora, Geschäftsführer von AIM, ergänzt hinsichtlich der kollaborativ entwickelten KI, welche in der Intralogistik unter dem Label TUP.AI etabliert werden soll: „Das Know-how von TUP für einen hocheffizienten Lagerbetrieb und unsere Fähigkeit, komplexe Industrial AI-Lösungen über einen Plug-and-Play-Ansatz zu standardisieren, machen die Warehouse-Prozesse unserer Kunden schnell smarter und damit auch aus Sicht der ökonomischen Kennziffern viel attraktiver. Perspektivisch werden datengetriebene Erkenntnisse und Prognosen typisch für das Lagerverwaltungssystem TUP.WMS werden.“
Sie stellten vor allem drei intralogistische Anwendungsfälle vor: Die Personal- und Ressourcenplanung, Lagersteuerung und Packoptimierung. Industrial AI-Methoden können bei vielen organisatorischen und operativen Aufgaben helfen – vom vorausschauenden Fachkräfte-Einsatz in Spitzenzeiten über die Wegeoptimierung im Lager bis hin zur bestmöglichen Zuweisung von Packplätzen auf Ladungsträgern. „Dank des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz wird mehr Wertschöpfung im Warehousing geschaffen“, betonte Mathias Thomas.
AI auf der 3DExperience World von Dassault Systèmes

08.03.2023 | Bernard Charlès, CEO von Dassault Systèmes ging auf der 3DExperience World auf innovative Entwicklungen und Trends ein. Er verdeutlichte, wie 3DExperience Lösungen mit Industrial AI CAD Modelle noch effizienter aufbauen können.
