Anpassen, Umformen, Trennen, Verarbeiten und Wandeln von Signalen: Das alles können Sie mit der Interface-Technik von Turck. Die kompakten Bauformen sind flexibel und vielseitig einsetzbar und stehen mit diversen Bedienkonzepten und Konfigurationen zur Verfügung. Welches Know-how der Automatisierer anbietet, erfahren Sie in diesem Artikel. Ebenso finden Sie hier seine Beiträge zu Neuentwicklungen.

Turck Interface OSC

Inhalt

 

Interface überwacht komfortabel Schaltschrankklima

Turck Schaltschrank ueberwachung17.03.2024 | Turck hat mit einem Relaunch vom Schaltschrankwächter IMX12-CCM dessen Einsatzgebiet erweitert. Die Inbetriebnahme der Geräte kann jetzt noch intuitiver über haptische Tasten statt Lichttaster erfolgen. Das Unternehmen hat zudem den Temperaturbereich verbessert:

Mit +25° bis 70 °C lässt sich Schnittstellen Programm nun auch in Remote-I/O-Schaltschränken einsetzen. Diese sind oft in Bereichen verbaut, wo es durch benachbarte Anlagen oder Sonneneinstrahlung heiß werden kann. Zudem wurde die Kompatibilität zu Speisetrennern verbessert, welche die Geräte im Ex-Bereich mit Leistung versorgen. Neben den hauseigenen Speisetrennern sind die Data Interface Komponenten jetzt auch mit weiteren Fremdgeräten kompatibel.

Neben dem runderneuerten Interface IMX12-CCM bietet Turck weitere Schaltschrankwächter für unterschiedliche Szenarien und Branchen an. Für Anwender mit eigener Condition Monitoring Software auf einem kompakten Gerät stehen die Interfaces IMX-CCM40 oder IMX-CCM50 mit Linux-Plattform zur Verfügung.

Wer auf der Suche nach einer Condition-Monitoring-Plattform ist, die sich ohne Programmierkenntnisse parametrieren lässt, wird beim IMX-CCM60 mit der vorinstallierten Software-Plattform Siineos fündig. Diese bietet eine große Auswahl an fertigen Applikationen, mit denen sich die integrierten Sensoren und Interfaces sowie die gängigen Netzwerk- und Industrieprotokolle zur Kommunikation einfach einbinden lassen.

OSC Schnittstelle für die Vor-Ort-Parametrierung

02.11.2023 Turck erweitert seine IMX-Interface-Serie: Ab sofort stehen auch Varianten bereit, die direkt am Gerät über Drehkodierschalter parametrierbar sind. Zum Beispiel sind die Grenzwerte der OSC-Varianten („on-site configuration“) einfach vor Ort per Schraubendreher einstellbar.

Die einkanaligen Drehzahlwächter IM(X)-FI, Temperaturmessumformer IM(X)-TI und Grenzwertsignalgeber IM(X)-AI helfen vor allem in Stand-alone-Anwendungen, denn hier gibt es keine systemische Infrastruktur zur zentralen Parametrierung. Es stehen IMX12-OSC-Varianten für explosionsgefährdete Bereiche und IM12-OSC-Geräte für sichere Bereiche zur Verfügung.


Temperatursensor | Feuchtigkeitssensor | Vibrationssensor


Die OSC-Modelle haben alle Vorteile der klassischen IM12- und IMX12-Interfacegeräte. Sie erfüllen SIL2 und sind für dieselben Märkte zugelassen. Die kompakten Schnittstellen benötigen im Schaltschrank nur 12,5 mm Bauraum. Zudem sind bis Atex-Zone 2 einsetzbar. Der Signalanschluss erfolgt über Schraub- oder Federzugklemmen. Die Stromversorgung wird optional über die rückseitige Powerbridge sichergestellt.

35 % kürzeres Interface für flache Schaltkästen

13.11.2019 | Turck erweitert sein Interface Portfolio mit der kompakten, einkanaligen IMXK-Reihe für Schaltkästen mit geringer Tiefe, wie sie häufig in modularen Maschinen oder mobilen Applikationen eingesetzt werden. Mit nur 77 mm Tiefe ist die IMXK-Reihe 35 Prozent kürzer als klassische Interface Geräte neuester Bauart. In Sachen Genauigkeit und Geschwindigkeit unter realen Bedingungen stehen die Interfaces IMXK jeweils an der Spitze der vergleichbaren größeren Gerätetypen.

Interfaces bis SIL 2 einsetzbar

Als zugehörige Betriebsmittel eignen sich die IMXK zum Anschluss von eigensicheren Feldgeräten bis in Zone 0. Sie selbst können in Ex-geeigneten Gehäusen in der Zone 2 montiert werden. Alle Varianten des Interface von Turck sind in funktional sicheren Kreisen bis SIL 2 einsetzbar.

Zum Start gibt es vier Varianten: Trennschaltverstärker für digitale Eingangssignale (IMXK12-DI), Ventilsteuerbausteine für digitale Ausgangssignale (IMXK12-DO) sowie Messumformer-Speisetrenner für analoge Eingangssignale (IMXK12-AI) und Trenner für analoge Ausganssignale (IMXK12-AO).

Zur Kompensation von Spannungsschwankungen und zum Betrieb mit 12 V Bordnetzspannung werden die Geräte mit 10…30 VDC versorgt. Der weite Einsatztemperaturbereich von -25° bis 70 °C erlaubt den Einsatz auch in der Nähe von Maschinen und Motoren, wo häufig höhere Temperaturen herrschen.

Interfacegeräte jetzt auch für nicht eigensichere Signale erweitert

Turck schmales Interface22.05.2019 | Mit den IM12-Interfacegeräten lassen sich die Vorteile der IMX12-Familie von Turck nun erstmals auch für Applikationen mit nicht eigensicheren Signalen nutzen. Die IM12 zählen zu den schmalsten Geräten am Markt und sparen bei nur 6 mm Breite pro Kanal Platz im Schaltschrank.

Ihr modernes Elektronikdesign verspricht hohe Investitionssicherheit. Die gesamte Gerätefamilie ist zum Einsatz in funktional sicheren Kreisen bis SIL2 zertifiziert. Die IM12 verarbeiten digitale und analoge Signale von Feldgeräten, beispielsweise in der Pharma- oder Chemieindustrie. Aber auch in der Fabrikautomation bieten sich Einsatzszenarien für IM12-Geräte wie zur Temperatur- oder Drehzahlerfassung.

Die Computer parametrierbaren Varianten können über IO-Link und Pactware oder andere FDT-Frameworks angesprochen werden. Alle IM12-Varianten verfügen über die Option der Hutschienenspeisung via Powerbridge. Kunden, die sowohl IM12 als auch IMX12 (für den Ex-Bereich) einsetzen, können alle Interfacegeräte mechanisch und elektronisch sowie softwareseitig einheitlich montieren, verdrahten und in Betrieb nehmen. Neben Geräten für digitale oder analoge Ein- oder Ausgänge bietet der Hersteller auch Frequenz- und Temperaturmessumformer an.

Häufig gestellte Fragen

Was versteht man unter dem Begriff Interface?

Ein Interface, auch bekannt als Schnittstelle, ist ein Gerät, das als eine Art Vermittler oder Brücke zwischen verschiedenen Systemkomponenten, Geräten oder Programmen dient, um deren Kommunikation und Interaktion z. B. zum Datenaustausch zu ermöglichen.

Was gibt es alles für Schnittstellen?

Schnittstellen, bzw. Interfaces als englische Version, sind in verschiedenen Bereichen zu finden, es gibt folgende.

  • In der Softwareentwicklung bezieht sich eine Schnittstelle auf die Definition einer Gruppe von Methoden und Eigenschaften, die von einem Programm oder einer Komponente bereitgestellt werden, um mit anderen Teilen des Systems oder externen Programmen zu interagieren. Diese ermöglichen Modularisierung und Flexibilität in der Programmierung, indem sie klare Verträge für die Interaktion zwischen Softwarekomponenten bieten.
  • Netzwerkschnittstellen hingegen ermöglichen die Kommunikation zwischen verschiedenen Netzwerkgeräten oder zwischen einem Gerät und einem Netzwerk, beispielsweise durch LAN- oder WLAN-Verbindungen.
  • Hardware-Schnittstellen sind physische oder logische Punkte, an denen Hardwaregeräte miteinander verbunden werden, wie z. B. USB-Anschlüsse oder HDMI-Verbindungen. Diese ermöglichen den Datenaustausch und die Stromversorgung zwischen Geräten.
  • User Interfaces (UI), oder Benutzerschnittstellen, sind die Berührungspunkte zwischen Mensch und Maschine, wie Bildschirm, Tastatur oder Touchpad. Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der Benutzererfahrung.
  • Eine besondere Art von Schnittstellen sind APIs (Application Programming Interfaces), die Regeln und Protokolle für die Softwareentwicklung und -integration festlegen, indem sie definierten Zugriff auf die Funktionalitäten einer Anwendung oder eines Systems ermöglichen, ohne deren interne Funktionsweise preiszugeben. APIs spielen eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung moderner Softwareanwendungen und ermöglichen es, komplexe Systeme effizient zu integrieren und zu erweitern.

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Autorenangabe
Klaus Albers

Klaus Albers ist Leiter Marketing Services + Public Relations, Hans Turck GmbH + Co. KG, Mülheim an der Ruhr.