Digitale Transformation | Grundlegende Veränderung der Arbeitswelt

Die digitale Transformation prägt unsere Arbeitswelt und Gesellschaft nachhaltig. Dabei geht es nicht nur um die Einführung neuer digitaler Tools, sondern auch um eine grundlegende Veränderung in der Art und Weise, wie wir arbeiten und Werte schaffen. Ziel ist es, effizienter zu werden, neue Geschäftsmodelle zu erschließen und sich an ein sich ständig änderndes digitales Umfeld anzupassen. Lesen Sie, wie Technologieführer die Umwandlung meistern und ihre Kunden dabei unterstützen.
Digitale Transformation 2026 – Das Wichtigste in Kürze
Die digitale Transformation 2026 ist von drei Entwicklungen geprägt:
Erstens wandert Wertschöpfung massiv in Daten- und Plattformökosysteme. KI, Cloud und Edge-Computing werden zum Standard in Produktion, Service und Verwaltung, nicht mehr zum Pilotprojekt.
Zweitens verschmelzen IT und OT: vernetzte Maschinen, digitale Zwillinge und durchgängig integrierte ERP/MES/PLM-Landschaften ermöglichen durchgängige Datenflüsse vom Engineering bis zum Service.
Drittens verlagert sich der Fokus von „Technik-Einführung“ zu organisationalem Wandel: Fachkräftemangel, neue Rollenprofile, Change-Management, Cybersecurity und Regulierung (u. a. KI-Gesetzgebung, Datenschutz) bestimmen die Transformationsagenda.
Trends wie Generative AI im Engineering, automatisierte Qualitätssicherung, nachhaltige Produktion (CO₂-Tracking) und as-a-Service-Geschäftsmodelle zeigen, dass digitale Transformation 2026 weniger ein Projekt, sondern der dauerhafte Zielzustand einer lernenden, datengetriebenen Organisation ist.
Digitale Transformation bei Rittal, Eplan & Co.
Das Wachstum im internationalen Wettbewerb stellt Industrieunternehmen, insbesondere in Deutschland und Europa, vor große Herausforderungen. Künstliche Intelligenz eröffnet dabei neue Potenziale – vor allem für den Maschinen- und Anlagenbau. Wie Unternehmen diese Technologien gezielt nutzen können, zeigen Rittal und Eplan, zwei Unternehmen der Friedhelm Loh Group.
Hannover Messe 2026: Automation – Do it.

15.04.2026 | Rittal und Eplan stellen ihren Messeauftritt auf der Hannover Messe 2026 unter das Leitmotiv „Automation – Do it“. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Industrieunternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern können, wenn Produkte schneller entwickelt, wirtschaftlicher gefertigt und Anwendungen zugleich effizienter betrieben werden müssen.
AI basierte Elektro-Planungssoftware, Hardware & Automation

04.11.2025 | Eplan, Rittal und Rittal Automation Systems zeigen auf der SPS 2025, wie die Industrie die Chancen der AI nutzen und damit die Automatisierung auf eine nächste Stufe bringen kann: mit durchgängigen digitalisierten Prozessen und einem intelligenten Zusammenspiel von Software, Hardware und Automation.
Digitale Transformation bei Mitsubishi Electric
In der digitalen Fertigung zielen die neuesten Trends darauf ab, die virtuelle und physische Fabrikumgebung miteinander zu verbinden. Hierfür steht der Begriff Digitale Transformation. Mit ihr sollen Produktivität, Effizienz und Rentabilität gesteigert werden. Unternehmen müssen für den Wandel eine Reihe an Spitzen Technologien kombinieren, um die Veränderungen erfolgreich zu absolvieren. Wir präsentieren das Know-how von Mitsubishi Electric als erfahrenen Partner.
Digitale Transformation – Tipps vom Spezialisten

Mit der Digitalen Transformation sollen Produktivität, Effizienz und Rentabilität gesteigert werden. Unternehmen müssen für den Wandel eine Reihe an Spitzen Technologien kombinieren, um die Veränderungen erfolgreich zu absolvieren. Wir präsentieren das Know-how von Mitsubishi Electric als erfahrenen Partner.
Digitale Transformation bei Lenze mit Partnern

15.11.2023 | Die Digitalisierung bietet Maschinen- und Anlagenbauern enorme Chancen für das Generieren neuer Geschäftsmodelle. Die partnerschaftlich zusammenarbeitenden Unternehmen Lenze und Trumpf sind davon überzeugt, dass der Weg in eine erfolgreiche Zukunft auf Partnerschaften und Offenheit basiert.
Die Zukunft des Maschinen- und Anlagenbaus liege in digitalen, datenbasierten Geschäftsmodellen, Dienstleistungen und Services. Speziell kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aber fällt die Umsetzung schwer, denn es es fehlt oft an Fachkräften, Know-how und Infrastruktur dafür. Es benötigt spezifisches Wissen in Software Engineering, IT und Automatisierung, das man zum Beispiel über strategische Kooperationen und den offenen, souveränen Datenaustausch generieren könne.
Christian Wendler, Vorstandsvorsitzender von Lenze formuliert es so: „Die Digitalisierung ist ein Mammutprojekt, das alleine kaum zu stemmen ist. Erfolg haben nur die Unternehmen, die beim Aufbau neuer Expertise auf Kollaboration und die richtigen Partner setzen. Manche KMU schreckt der Aufwand für die Implementierung geeigneter Softwarelösungen ab, die Investitionen aber sind exzellent angelegtes Geld, das früher oder später Gewinn abwirft“, versichert Herr Wendler.
Smart Data anstatt Big Data
Die Digitalisierung ist aber nicht der einzige strukturelle Umbruch. Megatrends wie Dekarbonisierung und demografischer Wandel stellen die Industrie vor weitere Herausforderungen. Für Christian Wendler und Lenze liegt die Lösung nahe: „Die Automatisierung ist ein Gewinn für alle. Sie treibt die digitale Transformation voran, weil sie Informationstechnologie in die Maschinen bringt. Sie verkleinert den CO2-Fußabdruck, weil sie die Energieeffizienz erhöht. Und sie löst den Fachkräftemangel, weil sie Prozesse vereinfacht und damit Arbeitszeit einspart“.
Alles, was die Automatisierung dafür braucht, sind Daten, aber nicht nur irgendwelche. Statt riesiger Datenmengen sei es wichtig, die richtigen, intelligent verarbeiteten Daten zu generieren und zu analysieren. Smart Data statt Big Data. Und genau das ist die Spezialität der Experten bei Lenze. Aus Antrieben und Steuerungen generierte Daten fließen in digitale Zwillinge und extrahieren daraus gezielt kleine relevante Datenpakete. Hier werden sie ausgewertet und in smarte Daten verwandelt.
Es gibt ein immenses Potenzial zur Einsparung von Material, Arbeitszeit und Energie. Durch die Nutzung von digitalem Zwillings und Smart Data lässt sich der Energieverbrauch von Unternehmen um durchschnittlich bis zu 50 % senken. Damit könnten Ressourcen geschont und die Nachhaltigkeit in der Industrie verbessert werden.
Das digitale Ökosystem ist offen
Lenze zeigt seine Strategie vom partnerschaftlichen Miteinander mit seinem Engagement in den Initiativen Manufacturing X und Open Industrie 4.0 Alliance. Ziel dieser beiden unternehmens- und branchenübergreifenden Projekte ist ein souveräner, offener Datenraum zum Austausch von Komponenten, Know-how und Technologien.
Einheitliche Standards, die Kollaboration von Maschinen und Anlagen stehen dabei im Vordergrund. „Die Erfolge von gestern dürfen den Erfolgen von morgen nicht im Weg stehen. Es braucht neue Partnerschaften, Geschäftsmodelle und ein modernes Mindset, um gemeinsam in der Industrie erfolgreich zu sein“, meint Thomas Schneider, Entwicklungsgeschäftsführer Werkzeugmaschinen bei Trumpf.
Trumpf und Lenze treiben gemeinsam die digitale Transformation der produzierenden Industrie voran und arbeiten zusammen an Technologien und Konzepten im Rahmen von Manufacturing X. „Daten über die gesamte Fertigungs- und Lieferkette souverän und gemeinsam nutzen zu können, bedeutet mehr Resilienz bei Störungen, mehr Nachhaltigkeit und mehr Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt Thomas Schneider.
Offene Automatisierungsplattformen wie die Nupano von Lenze eignen sich als Schlüsseltechnologien zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU. Ein Umdenken sei erforderlich, damit die digitale Transformation gelingt.
Quellenangabe: Dieser Beitrag basiert auf Informationen folgender Unternehmen: Eplan, Lenze, Mitsubishi Electric, Rittal.



