Optische Sensoren | Lichttaster, Lidar Sensor, Lasersensor

Hier finden Sie die neuesten Entwicklungen im Bereich optische Sensoren zum Messen von Abstand, Anwesenheit, Position etc. In unserem Artikel erfahren Sie alles über den Stand der Technik, vielfältige Einsatzfälle und Sie erhalten Antworten auf Ihre Fragen über optische Sensoren. Lesen Sie, wie ein optischer Sensor Ihre Ansprüche erfüllen kann.
Optische Sensoren 2026 – Das Wichtigste in Kürze
Die optische Sensorik hat sich bis 2026 vom reinen Datenerfasser zum intelligenten Entscheidungsträger am „Edge“ gewandelt. Der Fokus liegt heute auf Smart Sensing: Durch die direkte Integration von KI-Beschleunigern auf dem Sensorchip (Edge AI) werden komplexe Bilddaten oder Muster bereits an der Quelle ausgewertet. Das reduziert Latenzzeiten und Datenströme drastisch und ist z. B. die Voraussetzung für schnelle Regelkreise in der Robotik.
Technologisch ist die Silizium-Photonik (Silicon Photonics) der Treiber der Miniaturisierung. Sie ermöglicht es, optische und elektronische Komponenten auf Wafer-Level zu verschmelzen. Das Ergebnis sind hochintegrierte Sensoren, die selbst in engsten Bauräumen Platz finden.
Ein weiterer Durchbruch 2026 ist die Demokratisierung der Hyperspektral-Analyse. War diese Technologie früher teuren Laboren vorbehalten, ermöglichen neue Chip-Fertigungsverfahren nun kostengünstige Sensoren für die Inline-Qualitätskontrolle. Sie erkennen nicht nur Farben, sondern chemische Zusammensetzungen (z. B. Feuchtigkeit oder Kunststoffarten). Auch Solid-State-Lidar ist mittlerweile so robust und preiswert, dass es als Standard für die Navigation von FTS (Fahrerlosen Transportsystemen) in der Intralogistik dient.
Neuheiten und Innovationen
Nachfolgend stellen wir Ihnen die Neuheiten und Innovationen im Bereich optische Sensoren vor.
Optosensor mit breitem Erfassungsfeld erkennt kleinste Objekte

13.10.2025 | Turck erweitert mit seinem Partner Banner Engineering das Portfolio optoelektronischer Sensoren um den neuen B25 Wide Beam Sensor. Der Breitstrahlsensor wurde für Anwendungen entwickelt, bei denen klassische Lichtschranken an ihre Grenzen stoßen – etwa auf Förderstrecken mit kleinen, transparenten oder unregelmäßig geformten Objekten. Mit einem 25 mm breiten Lichtstrahl und einer Reichweite von bis zu 2 m erkennt der B25 zuverlässig Objekte selbst unter anspruchsvollen Bedingungen.
Der große Erfassungsbereich erlaubt es, auch reflektierende oder unregelmäßig geformte Teile sicher zu detektieren. Damit eignet sich der Sensor besonders für Verpackungs- und Montagelinien, in denen Genauigkeit und Prozesssicherheit entscheidend sind. Anwender profitieren zudem von einer einfachen Integration in bestehende Anlagen – ohne komplexe Justage.
Einfache Inbetriebnahme und Kommunikation per IO-Link
Die Einrichtung erfolgt komfortabel über One-Button-Teach mit automatischer Empfindlichkeitsanpassung. Für erweiterte Funktionen stehen zusätzliche Teach-Optionen und eine IO-Link-Schnittstelle zur Verfügung. Darüber lassen sich Prozess- und Diagnosedaten in Echtzeit übertragen, was eine Einbindung in vernetzte Industrie-4.0-Anwendungen ermöglicht.
Sein robustes Gehäuse in Schutzart IP67 und der flexible Kabelabgang sichern den Einsatz auch in rauen Produktionsumgebungen – etwa bei Staub, Vibrationen oder Temperaturschwankungen. Dank integrierter Smart-Sensor-Technologie erkennt der B25 automatisch die Eigenschaften des jeweiligen Förderbands und filtert Störsignale wie Foliennähte oder Laschen heraus. Das reduziert Fehlauslösungen und gewährleistet eine präzise Kanten- und Objekterkennung – auch bei variierenden Materialeigenschaften.
Ein integrierter Wartungsausgang meldet frühzeitig, wenn eine Reinigung erforderlich ist. Dadurch lassen sich Stillstände minimieren und die Anlagenverfügbarkeit langfristig erhöhen.
Schnellste Lasersensoren mit höchster Leistung
03.01.2024 | Die Lasersensoren der Reihe Opto NCDT 1420 (Bild oben) von Micro-Epsilon bieten verdoppelte Messraten bis zu 8 kHz und eine 16 Bit Digital/Analog-Wandlung. Sie sind jetzt die schnellsten Lasersensoren ihrer Klasse. Die optischen Sensoren eignen sich für Serienanwendungen der Advanced Automation.
Die Messraten machen die Optosensoren zu den schnellsten Sensoren ihrer Klasse. Sie bieten höchste Leistung in jeder Umgebung, haben eine Temperaturstabilität von ±0,015 % d.M. / K und eine Fremdlichtbeständigkeit von bis zu 50.000 Lux.
Die Lasersensoren messen auf nahezu allen Oberflächen. Die intelligente Belichtungsregelung kompensiert Hell-Dunkel- und Matt-Glänzend-Wechsel schnell und zuverlässig. Dank kleinem Lichtfleck lassen sich auch kleinste Details hochgenau erfassen.
Das robuste Aluminiumgehäuse mit Schutzart IP67 schützt den Sensor vor äußeren Einflüssen macht ihn vibrationsbeständig. Zudem verfügen die Optosensoren über einen integrierten Controller und schleppkettentaugliche Kabel. Die Sensoren sind leicht und kompakt gebaut, was sie u. a. für die Robotik prädestiniert.
Die Handhabung ist einfach und reicht von analog bis digital, von der Plug-and-play Lösung über Webinterface bis hin zu ASCII Programmierbefehlen. Neben dem leistungsstarken Redesign gibt es die Sensoren nun für alle Messbereiche von 10 bis 500 mm standardmäßig und für jede Leistungsklasse.
Optischer Sensor für LED Signalleuchte

03.07.2023 | Der optische Sensor K30 Pro von Turck eignet sich für Anwendungen, die einen optischer Sensor und eine Multicolor-LED-Anzeige benötigen. Das mit einem Durchmesser von 30 mm sehr kompakte Gerät ist eine platzsparende Lösung zum kleinen Preis von Turcks Opto-Partner Banner Engineering.
Optischer Tastsensor bringt dem Roboter das Fühlen bei
24.04.2020 | Forscher der ETH-Zürich haben einen einfache Tastsensor erfunden, damit Roboter zerbrechliche oder glitschige Gegenstände zuverlässig greifen können. Mithilfe von maschinellem Lernen messen die optischen Sensoren einwirkende Kräfte präzise und hochauflösend. Zudem kann mit dem Tastsensor die Matrialhärte getestet und Berührungen digital erfasst werden.
Spezielle optische Sensoren und Messtechnik
Lidar Sensor | Mehr sehen mit Licht in Echtzeit
Interferometer | Ultrapräzise Längen- und Winkelmessung
Lichtschranke, Lichtvorhang, Lichtgitter | optische Sensorik
Chronologie & Archiv
Die nachfolgende Auswahl dokumentiert die technologische Entwicklung der vergangenen Jahre (ab 2011).

29.07.2019 | Die O200 Reflexions-Lichttaster mit Hintergrundausblendung von Baumer sind in beengten Maschinenräumen besonders zuverlässig und schnell. Dank ihrer erhöhten Funktionsreserven sind sind sie lt. Hersteller aktuell die Besten ihrer Klasse mit einer einzigartigen Reichweite von 120 mm.
Und das funktioniert auch auf extrem dunklen und glänzenden Objekten wie Handygehäusen. Reflexions-Lichttaster mit Hintergrundausblendung werten die vom Tastobjekt zurückgestrahlte Lichtintensität aus und erfassen zudem die Distanz des Objekts zum Sensor. So können Objekte, die sich innerhalb des einstellbaren Tastbereiches befinden, unabhängig von deren Farbe und Oberfläche sehr sicher erkannt werden.
Die O200 Sensoren lassen sie sich dabei auch von externem Fremdlicht wie LED-, Kamera-Beleuchtungen, Maschinenreflektionen oder von dem Licht anderer Sensoren nicht stören. Aufgrund ihrer kurzen Ansprechzeit von 0,25 ms unbeeinflusst von eventuellen Störeinflüssen, ermöglichen sie eine extrem schnelle und präzise Positionserkennung auch von kleinsten Objekten bis zu 0,25 mm. Für zusätzliche Funktionsreserven kann per IO-Link der O200 High-Power-Modus aktiviert werden.

24.06.2019 | Mit der der VS8-Reihe seines Optosensorik-Partners Banner Engineering bietet Turck jetzt Miniatursensoren zur präzisen Erkennung in engen Bauräumen oder in der Nähe sich bewegender Objekte an. Die optoelektronischen Sensoren erkennen sehr kleine Teile und weitere schwierige Objekte, die andere Sensoren leicht überfordern.
Die Geräte sind mit 21,1 x 14,6 x 8 mm Abmessungen nur halb so groß wie eine Streichholzschachtel. Es gibt sie mit rotem Laser sowie mit roter oder blauer Sende-LED und als Einweglichtschranke oder Reflexionslichtschranke mit fester oder variabler Hintergrundausblendung.
Die Modelle mit rotem Laser erkennen mit ihrem präzisen Lichtfleck sogar vielfarbige Ziele und Gegenstände in einer Größe von 0,5 mm. Die blauen LED-Geräte detektieren zuverlässig Ziele mit dunklen oder reflektierenden Oberflächen sowie transparente Objekte – ohne Reflektor.
Seitliche Löcher gewährleisten eine einfache Montage der Sensoren in neuen oder bestehenden Anlagen. Die mögliche Schwalbenschanznut-Montage erlaubt zudem ein Kippen und Schwenken um zehn Grad zur nachträglichen präzisen Ausrichtung des Sensors. Gut sichtbare Status-LEDs, leicht erreichbare Druckknöpfe sowie die Remote-Teach-Option erleichtern die Programmierung und damit die gesamte Inbetriebnahme der Sensoren.

16.04.2019 | Zählen, messen, detektieren – optische Sensoren von Baumer haben in Maschinen und Anlagen eine klar umrissene Aufgabe. Dabei steckt in den kleinen Kraftpaketen viel mehr. Zahlreiche Sensoren von Baumer haben daher IO-Link, eine schnelle Kommunikationsschnittstelle, über die nicht nur die eigentlichen Messwerte übertragen werden, sondern eine Fülle von Zusatzinformationen – und zwar in beide Richtungen.
IO-Link-fähige optische Sensoren kommunizieren mit einem Master, der bis zu acht Sensoren anspricht. So können Parameterdaten ausgetauscht werden, etwa um automatisch die im Master gespeicherten Parameterdaten auf viele Sensoren zu verteilen. So lässt sich ein Sensor auch präziser auf eine Anwendung einstellen, wichtig vor allem, wenn eine Maschine unterschiedliche Objekte bearbeitet.
Ein weiterer Vorteil: Ein Sensor lässt sich in einer anderen Funktion nutzen, ein induktiver Sensor zum Beispiel als Frequenzmesser oder Zähler. IO-Link ist damit ein wichtiger Baustein für die Digitalisierung und ein Muss für Industrie 4.0.
Nutzen von IO-Link
Trotz der Vorteile ist immer noch manchen Anwendern unklar, welchen Nutzen sie von IO-Link haben. Über die IO-Link-„Nervenbahnen“ kann der Sensor zum Beispiel melden, wie gut die Signalqualität ist oder ob eine bestimmte Temperatur überschritten ist. Solche Diagnosedaten sind interessant für Geschäftsmodelle zur vorausschauenden Wartung.
Ebenfalls nützlich ist es, gleichzeitig mehrere Prozessdaten zu übermitteln: So liefern optische Sensoren der Baureihe O300 mit IO-Link mit IO-Link sowohl ein Schaltsignal als auch Distanzmesswerte. Und wenn ein Sensor getauscht werden muss, geben Identifikationsdaten Auskunft über Typ, Seriennummer und Anwendung des Sensors.

07.05.2018 | Mit der R200 und der R201 erschließt die Produktarchitektur optoelektronischer Sensoren von Pepperl+Fuchs Applikationen mit größeren Arbeitsabständen. Beide Serien bieten – wie bereits die kompakten R100, R101 und R103 – durchgängig alle optoelektronischen Funktionsprinzipien in einer befestigungsspezifischen und jetzt größeren Bauform.
Mit den Serien R100, R101 und R103 sowie den neuen R200- und R201-Sensoren reduziert sich für den Anwender nicht nur die Komplexität bei der Sensorwahl – er profitiert darüber hinaus von hoher Flexibilität in jeder Applikation und Montagesituation.
Technologisch haben auch die neuen Serien die robuste Dura Beam-Lasertechnologie und die hochpräzise „Multi Pixel Technology“ (MPT) zur Distanzmessung mit an Bord. Die einheitliche Usability über alle Serien und Funktionsprinzipien hinweg sowie IO-Link erleichtern die Parametrierung der Sensoren bei der Inbetriebnahme sowie bei einem Wechsel des Funktionsprinzips oder auf eine andere Serie.
Auch die Serien R200 und R201 bilden alle optoelektronischen Funktionsprinzipien ab: Einweglichtschranken, Reflexionslichtschranken mit Polfilter oder zur Transparenterkennung, energetische Reflexlichttaster, Taster mit Hintergrundausblendung und Vordergrundausblendung, messende Lichtschranken mit zwei Schaltpunkten und Distanzsensoren.
Alle Serien bieten ein intuitives und identisches Look-and-Feel bei der Parametrierung. Ein Multiturn-Potenziometer und ein Drucktaster als Kombi-Bedienelement mit drei LED zur Parametrier-, Status- und Diagnosevisualisierung gewährleisten die schnelle und einfache Einstellung der Sensoren. Das Look-and-Feel beim Parametrieren von Einweglichtschranke, Reflexionslichtschranke oder Reflexionslichttaster der Serien R100, R101 oder R103 ist das gleiche wie bei den Bauformen R200 und R201.
Dies gilt ebenfalls für Messgeräte mit mehreren Schaltpunkten oder Distanzsensoren. Die standardisierte IO-Link-Anbindung über aktuelle Smart-Sensor-Profile gewährleistet eine komfortable und sichere Sensorintegration.

16.12.2014 | Kompakte optische Sensoren der Baureihe „O6 Wetline“ von IFM Electronic gibt es jetzt als Variante mit IO-Link. Das besonders widerstandsfähige Edelstahlgehäuse mit Schutzart IP68/IP69K gewährleistet den zuverlässigen Einsatz auch unter härtesten Bedingungen. Zudem zeichnen sich die Geräte durch eine äußerst störsichere Hintergrundausblendung aus.
Selbst bei Dampf, Rauch und stark spiegelnder Umgebung garantiert die automatische Empfindlichkeitsnachführung eine zuverlässige Funktion. Der saubere runde Lichtfleck im Arbeitsbereich bietet eine homogene Lichtverteilung im Lichtkegel. Streulicht um den Lichtfleck herum wird vermieden.
Der kompakte O6 Wetline ist sehr gut abgedichtet. Ausgestattet sind die beiden Einstell-Potenziometer mit einer doppelten Dichtung. Frontscheibe sowie Potenziometer sind plan eingelassen. Das erlaubt eine möglichst rückstandfreie Reinigung. Diese kompakten leistungsfähigen Geräte gibt es als Einweg- und Reflexsystem.
Jetzt sind die Sensoren O6 Wetline auch als Varianten mit IO-Link erhältlich. Über diese Schnittstelle kann der Anwender beispielsweise Tastweite, Empfindlichkeit, Hell-/Dunkelschaltung, Schaltverzögerung oder die Deaktivierung der Bedienelemente einstellen.

27.08.2014 | Der neue optische Kantensensor “Poscon 3D“ von Baumer ist der leistungsstärkste seiner Klasse. Was bislang nur aufwendige Laser-Messsysteme leisten konnten, erledigt der Poscon 3D sehr zuverlässig. Zudem lässt er sich einfach installieren und bedienen. Seine zahlreichen Merkmale machen den Kantensensor zu einem vielfältigen Problemlöser für die Messung von Kantenpositionen, Objekt- oder Spaltenbreiten. Der Sensor braucht keinen separaten Reflektor.
Innerhalb des Messfeldes kann sich das Objekt zum Sensor hin oder von ihm weg bewegen, ohne dass sich dies auf das Messergebnis auswirkt. Auch unterschiedliche Farben und Oberflächen stellen für den Poscon 3D kein Problem dar.
Dank Q Target ist die optische Achse des Sensors auf die Befestigungslöcher ausgerichtet. Dadurch kann er bereits mittels der vorhandenen CAD-Daten in die Anlage eingeplant werden. Zur Bedienung: Einfach montieren, auf das Objekt ausrichten, Sprache und Messfunktion mittels Touch-Display einstellen und der Sensor ist startklar.
Die Einsatzfelder des Poscon 3D sind sehr vielfältig. So ist etwa die Messung an der Positionskante auch dann sichergestellt, wenn der 3D-Sensor nicht senkrecht über der Kante positioniert werden kann. Die Neigung kann bis zu 30° betragen. Auch die Breite eines Objektes wird innerhalb kürzester Zeit und auf 0,2 mm genau gemessen – ganz gleich, wo sich das Objekt innerhalb des Messfeldes befindet.
Der Poscon 3D kann die Mitte eines Objektes bestimmen. Er registriert sofort, wenn das Objekt den festgelegten Toleranzbereich verlässt und aktiviert nach Bedarf den Schaltausgang. Ebenso eignet sich der Sensor sehr gut für die Messung von Spaltenbreiten, beispielsweise bei Verpackungen. Er misst exakt die Spalte zwischen den Verschlusslaschen und dient zur Erkennung von z. B. offenen Verpackungen.
03.05.2011 | Video Statement von Johann Salzberger, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb der Micro-Epsilon Messtechnik GmbH & Co. KG, Ortenburg, zu der auf der Control, Fachmesse für Qualitätssicherung, in Stuttgart vorgestellten Weltneuheit Blauer Laser und weiteren Innovationen.
Quellenangabe: Dieser Beitrag basiert auf Informationen folgender Unternehmen: Banner Engineering, Baumer, ETH Zürich, Ibeo, IFM Electronic, Leuze, Micro-Epsilon, Turck.



