Pepperl+Fuchs | Erfinder vom Näherungsschalter

Pepperl+Fuchs Firmengebäude
Pepperl+Fuchs Headquarter in Mannheim.

80 Jahre Pepperl+Fuchs: Ein Meilenstein des Mannheimer Spezialisten in Sensorik und Explosionsschutz für die industrielle Automatisierung. Lesen Sie, wie das Traditionsunternehmen Innovationen vorantreibt – von Sensorlösungen bis zur digitalen Transformation. Bleiben Sie auf dem Laufenden aktuelle Meldungen und Berichten über Projekte und Strategien, die den Weg in eine vernetzte Zukunft ebnen.

Wer ist Pepperl+Fuchs?

Die Pepperl+Fuchs SE bleibt auch in der neuen Rechtsform unverändert in den Händen der bisherigen Familienaktionäre. Die 80-jährige Geschichte von Pepperl+Fuchs beginnt im Jahr 1945 mit der Gründung durch Walter Pepperl und Ludwig Fuchs in Mannheim, Deutschland. Heute arbeiten bei dem Technologieführer (Stand 2025) weltweit 6300 Mitarbeitende.

Pepperl+Fuchs hat aktuell einen Umsatz von 840 Mio. Euro erwirtschaftet, im Jahr 2022 hat das Unternehmen erstmals die Umsatzmilliarde überschritten. Die Unternehmensgruppe zählt zu den führenden Unternehmen für industrielle Sensoren und Explosionsschutz. Das Familien-Unternehmen ist heute mit mehr als 40 Tochtergesellschaften auf allen Kontinenten vertreten. Pepperl+Fuchs hat den Näherungsschalter erfunden.

Pepperl+Fuchs Unternehmensmeldungen

Körber Kooperation für digitale Pharma-Produktion

Pepperl+Fuchs Körber Kooperation
Pepperl+Fuchs und Körber arbeiten in einer Partnerschaft für die Pharma- und Life-Science-Industrie zusammen.

22.09.2025 | Mit einer neuen Partnerschaft bündeln Pepperl+Fuchs und Körber ihre Kompetenzen für die Pharma- und Life-Science-Industrie. Ziel ist es, Anwendern integrierte Lösungen für das digitale Produktionsmanagement bereitzustellen.

Körber gilt mit dem Manufacturing Execution System (MES) PAS-X als international führender Anbieter in diesem Bereich. Das System deckt die komplette Wertschöpfungskette ab – von der Prozessentwicklung über die kommerzielle Fertigung bis hin zur Verpackung.

Die GMP-konformen Visunet Human Machine Interfaces (HMIs) von Pepperl+Fuchs ermöglichen den direkten und sicheren Zugriff auf das PAS-X MES stationär, mobil oder per Handheld-Gerät. Körber hat Pepperl+Fuchs offiziell als „PAS-X HMI Device“-Partner auf Ready-Level zertifiziert. Zahlreiche Installationen im Feld zeigen bereits die Zuverlässigkeit dieser Kombination.

Ein wesentlicher Vorteil für die Pharma- und Life-Science-Produktion liegt in den weltweit verfügbaren Ex-Zertifizierungen bis Zone 1/21. Darüber hinaus punkten die modular aufgebauten Geräte der Serien Visunet FLX und Visunet GXP mit hoher Flexibilität: Displayeinheit, Rechnermodul und Netzteil lassen sich unkompliziert austauschen. Das reduziert Ausfallzeiten und vereinfacht Wartungseinsätze im Feld.

Generationswechsel auf der Vorstandsebene

Nach 30 Jahren übergeben Dr.-Ing. Gunther Kegel (r.) und Werner Guthier den Staffelstab an Nachfolger.

20.03.2025 | Pepperl+Fuchs stellt sich nach drei Jahrzehnten Kontinuität an der Spitze neu auf: Dr.-Ing. Gunther Kegel, langjähriger CEO, und Werner Guthier, CFO, beenden planmäßig ihre Vorstandstätigkeiten. Damit machen sie Platz für die nächste Generation, bleiben den Familiengesellschaftern zunächst aber beratend an der Seite. Dr. Wilhelm Nehring tritt die Nachfolge als neuer CEO an. Martin Walter wird neuer CFO. Um die Zukunft von Pepperl+Fuchs aktiv zu gestalten, wurde die Verjüngung bewusst und von langer Hand geplant. Beide Führungspersönlichkeiten werden ab dem 1. Mai 2025 ihre Aufgaben aufnehmen. 

„Nach mehr als 30 Jahren Verantwortung für dieses Unternehmen fällt es natürlich nicht leicht, das Zepter aus der Hand zu geben. Man will aus der Funktion nicht ausscheiden ohne zu wissen, dass ein Nachfolger diese Aufgabe mit genauso viel Leidenschaft weiterführen wird. Doch von Dr. Wilhelm Nehring und Martin Walter bin ich absolut überzeugt: Sie verfügen über großes Potenzial und bringen auch den Spirit und die Vision mit, die es braucht, Pepperl+Fuchs weiter in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Die beiden packen das!“, so Dr.-Ing. Gunther Kegel. Gemeinsam mit den Familiengesellschaftern und dem Personalvorstand Florian Ochs hat er den Übergang über einen längeren Zeitraum vorbereitet, um die Kontinuität und Stabilität des Unternehmens sicherzustellen.

Zwei neue Führungspersönlichkeiten stellen sich vor

PepperlFuchs Wilhelm Nehring Martin Walter
Dr. Wilhelm Nehring (l.) und Martin Walter übernehmen ab dem 1. Mai 2025 die Positionen von CEO und CFO bei Pepperl+Fuchs.
Dr. Wilhelm Nehring wird neuer CEO

Dr. Wilhelm Nehring war zuletzt als CEO bei einem Maschinenbau-Unternehmen tätig. Davor hatte er eine leitende Funktion in der Elektroindustrie inne. Als neuer CEO will er die Innovationskraft von Pepperl+Fuchs weiter stärken und dessen Position in einem sich wandelnden Markt nachhaltig ausbauen. „Ich sehe große Chancen für Pepperl+Fuchs, die Branche in den nächsten Jahren aktiv zu gestalten – mit Mut zur Veränderung, technologischem Fokus und einem starken Team“, sagt Dr. Nehring. „Ich danke Dr.-Ing. Gunther Kegel für sein außerordentliches Engagement und freue mich darauf, auf diesem sehr guten Fundament gemeinsam mit den Mitarbeitenden neue Wege zu beschreiten.“

Martin Walter übernimmt als CFO

Martin Walter verantwortete die Position als Senior Vice President Controlling & Accounting bei einem international tätigen deutschen Industrieunternehmen. Er übernimmt die Verantwortung als CFO. Der erfahrene Finanzexperte bringt fundiertes Know-how in den Bereichen Wachstum, Digitalisierung und nachhaltige Unternehmensentwicklung mit. „Pepperl+Fuchs ist ein Unternehmen mit großer Zukunftsperspektive, stabilen Werten und einer beeindruckenden Historie“, so Martin Walter. „Ich freue mich sehr darauf, auf der hervorragenden Arbeit Werner Guthiers aufbauen zu können und neue Impulse für weiteres Wachstum und nachhaltigen finanziellen Erfolg zu setzen. Das Unternehmen hat großes Potenzial, das es gemeinsam zu heben gilt.“

Beide beeindruckende Karrieren bringen frische Perspektiven und neue Impulse ins Management von Pepperl+Fuchs. Der Gesamtvorstand ist überzeugt, dass fachliche Expertise, strategische Denkweise und innovative Ansätze von Dr. Nehring und Herrn Walter den Automatisierer mit neuen Ideen und moderner Führungskultur bereichern werden.

German Design Award für Ex-Smartphone

Pepperl Fuchs Ecom GermanDesignAward
Preisträger in der Kategorie „Excellent Product Design – Computer and Communication“

13.12.2023 | Das explosionsgeschützte 5G-Smartphone Smart-Ex 03 von Pepperl+Fuchs wurde vom Rat für Formgebung mit dem German Design Award – Special Mention 2024 ausgezeichnet.

Die Auszeichnung würdigt die bemerkenswerte Designleistung von Pepperl+Fuchs und der Tochter-Unternehmen Ecom Instruments GmbH und Aava Mobile. Beide waren maßgeblich für Entwicklung und Design des Industrie Handys zuständig.

Die umfassenden Kommunikationsmöglichkeiten in 5G, WiFi 6E oder eSIM überzeugten die Jury bei der Prämierung des Smartphones, den sie prädestinieren es für den Einsatz in öffentlichen Kommunikationsnetzwerken oder privaten Campus-Netzwerken.

Der Rat für Formgebung verleiht den German Design Award jährlich und setzt damit international Maßstäbe für innovative Designentwicklungen und Wettbewerbsfähigkeit.

Pepperl+Fuchs SE generiert erstmals 1 Mrd. EUR Umsatz

Vorstand PepperlFuchs SE
Vorstand der Pepperl+Fuchs SE: (v. l.) Florian Ochs, Mehmet Hatiboglu, Werner Guthier (stv. Vors.), Reiner Müller, Dr.-Ing. Gunther Kegel (Vors.), Lutz Liebers.

24.01.2023 | Pünktlich zu Heiligabend 2022 hat der Vorstand von Pepperl+Fuchs eine frohe Botschaft in eigener Sache verkündet: Zum ersten Mal in seiner 77-jährigen Firmengeschichte hat es die Pepperl+Fuchs Group aus Mannheim zu diesem Zeitpunkt geschafft, die Schwelle von weltweit 1 Mrd. Euro Jahresumsatz zu überschreiten. Damit erreichte das Unternehmen sein ursprünglich für 2025 avisiertes Ziel deutlich früher als geplant

Tatsächlich hat der Globalplayer die Herausforderungen seit Beginn der Corona-Pandemie gut gemeistert. Nachdem der Umsatz im Jahr 2020 um 9 % zurückging, verbuchte Pepperl+Fuchs in den Pandemiejahren 2021/2022 eine Umsatzsteigerung von insgesamt mehr als 40 %.  

Dass dies ungeachtet der durch Pandemie, Lieferengpässe, teils drastische Preisentwicklungen, Ukraine Krieg sowie die Gaskrise bedingten, sehr schwierigen Rahmenbedingung gelungen ist, macht Dr. Gunther Kegel, CEO der Pepperl+Fuchs Group, sehr stolz: „Ohne den besonderen Einsatz unserer weltweit mehr als 7000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in solch außergewöhnlichen Zeiten wäre dieser großartige Erfolg nicht möglich gewesen. Dafür sprechen wir jedem Einzelnen von ihnen im Namen der Gesellschafterfamilien und des gesamten Vorstands unsere besondere Anerkennung aus.“

Entsprechend optimistisch ist auch der Blick in die Zukunft. „Dieses hervorragende Ergebnis erlaubt uns, auch in Zukunft strategische Investitionen zu tätigen und unser Personal systematisch aufzubauen, um so auch langfristig den Erfolg unseres Unternehmens zu sichern.“, so Dr. Kegel. 

Pepperl+Fuchs übernimmt Witt Sensoric GmbH

03.01.2022 | Die Witt Sensoric GmbH aus Berlin wird mit 1. Januar 2022 Teil der Pepperl+Fuchs SE. Witt Sensoric ist auf die Entwicklung und Produktion von Sicherheit-Sensorik für Tore spezialisiert. „Mit der Akquisition von Witt Sensoric wollen wir unsere Position im Bereich der Zugangsautomation ausbauen und stärken“, kommentiert Dr. Gunther Kegel, Vorstandsvorsitzender der Pepperl+Fuchs SE.

Jörg Brech, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Witt Sensoric bekräftigt: „Durch die Vereinbarung erhält Witt Sensoric Zugang zu den internationalen Vertriebskanälen von Pepperl+Fuchs, die helfen, das Wachstum zu beschleunigen. Gleichzeitig sehen wir in der Partnerschaft auch die Möglichkeit, die vorhandene Pepperl+Fuchs Technology für neue Sensoren zur Absicherung und Steuerung von Industrietoren zu nutzen.“

Witt Sensoric wurde 1993 gegründet und beschäftigt über 60 Mitarbeitende, die sich mit der optoelektronischen Entwicklung, mechanischen Konstruktion und Fertigung auch von Großserien beschäftigen. Der Hersteller beliefert fast alle namhaften europäischen Torhersteller für die Erstausrüstung. 

Chronologie & Archiv

Die nachfolgenden Berichte dokumentieren die Entwicklungen der vergangenen Jahre (ab 2020).

Pepperl und Fuchs Produktion Tschechien
Pepperl und Fuchs stärkt Produktionskapazitäten mit hochmodernem Standort in Tschechischer Republik.


11.10.2021 | Pepperl+Fuchs hat erstmals eine neue Produktionsstätte im tschechischen Trutnov eröffnet. Die Eröffnungs-Feierlichkeiten schlossen das 2019 begonnenen Bauprojekt ab, welches Pepperl+Fuchs als marktführenden Produzenten und Innovator industrieller Sensorik weiter stärken soll.

Der neue Gebäudekomplex löst dabei die 2010 durch Pepperl+Fuchs von Siemens übernommene, bestehende Fertigung in Trutnov ab. Auf 8200 m² Gesamtfläche sind hier 230 Mitarbeitende beschäftigt. Neben der hochmodernen Produktion mit angeschlossenem Warenlager umfasst der Standort Räumlichkeiten für Forschung und Entwicklung, Industrial Engineering sowie Qualitätsmanagement.

Pepperl und Fuchs Tschechien
Die Pepperl und Fuchs Sensorik fährt mit im fahrerlosen Transportsystem in der hochmoderner Produktionshalle.

Das Werk versorgt die europäischen Standorte von Pepperl+Fuchs mit bestückten Leiterplatten. Zudem wird hier neben den bisher in Trutnov gefertigten induktiven Sensoren künftig auch für die Produktion komplexer optoelektronischer Sensoren stattfinden. Innerhalb der neuen Industrie 4.0 Produktion setzt der Hersteller großflächig auf Lösungen aus dem eigenen Portfolio.

Dazu zählen unter anderem Lidar Sensoren, Reflexionslichttaster und kamerabasierte Spurführungssysteme, mit denen ein fahrerloses Transportsystem bestückt wurde. Ein RFID System unterstützt das automatisierte Tracking von Kanban Warenflüssen und optimiert so die Produktionprozesse.

Statement von Tobias Blöcher

„Die Planung und Errichtung des neuen Standorts unter Pandemiebedingungen war ein ambitioniertes Projekt, das uns und den beteiligten Partnern Flexibilität und großen Einsatz abverlangt hat“, kommentiert Tobias Blöcher, Managing Director der Pepperl+Fuchs Manufacturing s.r.o.

„Unsere Produktionsstätte in Trutnov wird im Verbund der Pepperl+Fuchs Gruppe eine wichtige Rolle spielen und es uns ermöglichen, einem steigenden Kundenbedarf in dynamischen Märkten zu begegnen. Das Standortkonzept bietet sowohl innerhalb des Gebäudes als auch durch das großzügig bemessene Grundstück Raum für weiteres Wachstum“.

02.09.2021 | Zum 31. August 2021 hat Pepperl+Fuchs aus Mannheim die finnische Aava Mobile Gruppe mit Sitz in Oulu/Finnland übernommen. Damit stärkt Pepperl+Fuchs seine Business Unit Mobile Computing and Communication. Die in Finnland ansässige Firma ist ein Spezialist im Design und in der Herstellung von industriellen und robusten Smartphones und Tablets. 

„Wir wollen unsere Stärken im Design der nächsten Generation industrieller Smartphones und Tablet Computer in die Pepperl+Fuchs SE einbringen und erwarten eine Reihe von Synergien aus dieser Zusammenführung“, kommentiert Markus Appel, CEO der Aava Mobile Gruppe, den Zusammenschluss.

„Aavas Kompetenz in Design und Herstellung industrieller, smarter Kommunikationsgeräte passt exzellent zu unserem Geschäftsfeld Ecom Mobile Computing and Communication MCC und gibt uns in diesem Bereich Zugang zu führenden Design Kompetenzen“, erläutert Dr. Gunther Kegel, CEO bei Pepperl und Fuchs.

Seit 1. Oktober 2020 ist die CCC-Zulassung Pflicht auch für Explosionsschutz-Geräte.

13.11.2020 | Ab sofort verfügen hunderte Geräte aus dem Geschäftsbereich Explosionsschutz von Pepperl und Fuchs über eine Zulassung entsprechend der China Compulsory Certification (CCC). Damit können diese weiterhin nach China eingeführt werden.

Die CCC-Konformität ist seit dem 1. Oktober 2020 für den Export für einen Großteil an Explosionsschutzgeräten nach China Pflicht. Bei Nichtbeachtung der CCC-Bestimmungen werden die Einfuhrgüter an der chinesischen Grenze festgehalten oder an den Absender zurückgeschickt. Nepsi- und Cnex-Zertifikate, die vor der Einführung der CCC-Pflicht für ExplosionsschutzProdukte die nationalen Explosionsschutzzertifikate in China darstellen, sind nun nicht mehr ausreichend.

Pepperl und Fuchs verfügt über weltweite Zulassungskompetenz und erarbeitete frühzeitig und gemeinsam mit den chinesischen Partnern bereits seit Bekanntgabe der neuen Regularien die Voraussetzungen für eine termingerechte Abwicklung der Zertifizierungen.

Jetzt können Kunden und Partner von Pepperl+Fuchs ohne Einschränkungen weiterhin Produkte aus dem Produktportfolio in Bereichen Explosionsschutz in und für China beziehen. Dazu gehören zum Beispiel Trennbarrieren, Feldbus– und Remote-I/O-Komponenten, Klemmen- und Steuerkästen sowie Überspannungsschutzgeräte oder Verteilungslösungen.

David Haferkorn
David Haferkorn, Symate

10.09.2020 | Der Spezialist für die Optimierung von Fertigungsprozessen mit den Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI), Symate testet in einem Pilotprojekt die Verbindung seines Know-hows mit dem des global agierenden Spezialisten für Fabrik- und Prozessautomation, Pepperl+Fuchs. Das Ziel ist eine integrierte Expertenlösung für die automatisierte Analyse und Optimierung von industriellen Fertigungsprozessen sowie Qualitätsmerkmalen zu entwickeln.   

Derzeit testet Symate die Hardware von Pepperl+Fuchs und verbindet diese mit dem KI-System Detact. Auf dieser Basis soll ein perfekt abgestimmtes Gesamtpaket entstehen. Es soll den Kunden der beiden Unternehmen einen deutlich größeren Funktionsumfang rund um die Automatisierung von Fertigungsprozessen bieten, als das die bisherigen Einzellösungen tun.

Die Anwender profitieren zum Beispiel von einem hohen Funktionsumfang der perfekt aufeinander abgestimmten Hardware und Software. Während Pepperl+Fuchs wertvolle Rückmeldungen aus laufenden Prozessen erhält und die Daten der eigenen Sensoren anschaulich visualisiert, kommt Symate seinem strategischen Ziel, Detact zu einer zentralen und ganzheitlich ausgerichteten KI Plattform für die verarbeitende Industrie zu entwickeln, deutlich näher.

David Haferkorn, Produktmanager Symate, erklärt:

„Unser KI-System erfasst und analysiert eine Vielzahl von Parametern. Um diese Daten jederzeit schnell und zuverlässig zu verarbeiten, benötigen wir hoch zuverlässige Hardwarekomponenten, die sehr detaillierte Informationen liefern“, erklärt David Haferkorn, Produktmanager der Symate GmbH. „Auch wenn wir nahezu jede Datenquelle in Detact integrieren können, eignet sich die Qualität der gelieferten Daten für eine umfangreiche und automatisierte KI Analyse nicht immer.

Daher müssen wir oft Anpassungen vornehmen oder zusätzliche Sensoren einbauen. Mit Pepperl+Fuchs haben wir nun einen Experten auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik gefunden, der uns bei der Auswahl der richtigen Hardware sehr gut unterstützen kann. So können wir unseren Kunden von Anfang an auch zuverlässige Hardware anbieten, die sich perfekt auf unsere Software abstimmen und Expertenfunktionen auf Basis des verfügbaren Gesamtdatenbestandes von Pepperl+Fuchs einfließen lässt.“

Daniel Moest, New Business Development, Pepperl+Fuchs, ergänzt:

Daniel Moest, Pepperl+Fuchs

„Gemeinsam mit Symate möchten wir unser Know-how im Bereich der Sensorik mit der Künstlichen Intelligenz von Detact verbinden. Für uns ist das ein perfekter Match für zukunftsfähige Geschäftsmodelle. Bei der Pepperl+Fuchs SE sammeln wir bereits dann völlig neue Erfahrungswerte, wenn wir die Daten aus unseren Sensoren mit Detact verknüpfen und anschaulich visualisieren.

Derzeit befinden sich diverse Industrie Sensoren mit IO-Link-Schnittstelle, RFID Komponenten, IO-Link Master sowie die dazugehörige Verbindungstechnik-Innovation bei Symate in der Probephase. Sobald wir die Sensorik dann in einer echten Anlage einsetzen, können wir weitere Praxiserfahrungen sammeln und eine perfekte Lösung für industrielle Anwendungen finden. Darauf sind wir sehr gespannt.“

Autor
Angela Struck

Angela Struck

Chefredakteurin des developmentscouts und freie Journalistin sowie Geschäftsführerin der German Online Publisher GbR in Ried.

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