Kabel und Leitungen für Steuerung, Feldbus, Daten & Co.

95 Prozent der Igus Chainflex Leitungen sind frei von PFAS.

Egal ob konfektioniert oder unkonfektioniert: Bei Igus stehen Sie nicht auf den Leitungen‘ sondern hier bekommen Sie Elektrokabel und Leitungen, die das Elektrotechnikerherz begehrt. Von B wie Busleitung, über Datenleitung, Hybridleitung, Motorleitung, Roboterleitung bis S wie Steuerleitung, SPE-Leitung und Spezialleitung bietet der Motion Plastics Spezialist alles, was die bewegte industrielle Elektroinstallation benötigt. 

1350 getestete umweltfreundliche Kabel und Leitungen

 

Die für dynamische Anwendungen konzipierten Chainflex Leitungen von Igus sind weltweit in zahlreichen Maschinen und Anlagen im Einsatz. Sie finden Anwendung in verschiedenen Bereichen wie Krananlagen, Werkzeugmaschinen und in der Robotik sowie in der zuverlässigen Energieführung in Energieketten. Mit einem Angebot von über 1350 verschiedenen Kabeltypen hat Igus sein Portfolio auf der einen Seite stetig erweitert. Die Produkte überzeugen zudem durch ihre Haltbarkeit und Robustheit, die in umfangreichen Tests im firmeneigenen Labor nachgewiesen sind.

Dort führen Experten jährlich mehr als 2 Mrd. Testzyklen durch. Basierend auf dieser Erfahrung gewährt der Hersteller seit mehr als einem Jahrzehnt eine 36-monatige Garantie auf seine Produkte, die kürzlich auf vier Jahre erweitert wurde. Nachfolgend stellen wir Ihnen die Neuheiten der Igus Kabel und Leitungen vor.

Neuheiten und Innovationen

Nachfolgend stellen wir Ihnen wichtige Neuentwicklungen vor:

Torsionsfeste DeviceNet-Leitung für Roboter

Igus Busleitung Devicenet
Diese DeviceNet-Leitung von Igus überträgt zuverlässig Daten bei Torsionsbewegungen bis ±360°/m.

07.07.2026 | Igus erweitert die Roboterleitungsserie Chainflex CFROBOT8.PLUS um eine DeviceNet-Ausführung. Die Busleitung ist für Torsionsbewegungen bis ±360°/m ausgelegt und soll auch bei hohen Bewegungsgeschwindigkeiten eine stabile Datenübertragung gewährleisten.

Industrieroboter führen zunehmend schnelle und komplexe Bewegungen auf engem Raum aus. Leitungen müssen dabei kleine Biegeradien bewältigen und gleichzeitig dauerhaft gegen Torsion, Zug- und Wechselbelastungen bestehen. Mit der CFROBOT8.PLUS.030 ergänzt Igus seine Leitungsserie nun um eine DeviceNet-Busleitung für Sechsachsroboter, Handling-Systeme und weitere hochdynamische Anwendungen.

Die Leitung ist für Torsionsbewegungen bis ±360° pro Meter ausgelegt. Igus gibt für die Serie eine Lebensdauer von 10 Mio. Bewegungszyklen an. Ein speziell aufgebautes Schirmgeflecht soll dabei ausreichend Bewegungsfreiheit bieten, ohne die elektrische Abschirmung zu beeinträchtigen.

„Wir konnten den Außendurchmesser der Leitungen im Vergleich zur Vorgängerserie CFROBOT8 deutlich reduzieren – je nach Ausführung um bis zu 21 Prozent. Das ist vor allem für Anwendungen in beengten Bauräumen ein entscheidender Vorteil.“

– Rainer Rössel, Leiter Geschäftsbereich Chainflex Leitungen bei iIus

Geschirmte Busleitung für DeviceNet

Die CFROBOT8.PLUS.030 besitzt einen torsionsfesten Gesamtschirm aus verzinntem Kupfergeflecht. Er schützt die Datenübertragung auch bei wiederholter mechanischer Beanspruchung vor elektromagnetischen Störungen. Neben Robotern eignet sich die Leitung für Werkzeugmaschinen, Spindelantriebe, bewegliche Bedienterminals und weitere Anwendungen mit dreidimensionalen Bewegungsabläufen.

Der öl- und UV-beständige Außenmantel ermöglicht den Einsatz innerhalb von Produktionsanlagen sowie in geeigneten Außen-Anwendungen. Neben DeviceNet umfasst die Serie Ausführungen für Profinet, Profibus, CAN-Bus und Ethernet bis Cat 7.

Igus liefert die Leitungen ab Lager als Meterware oder auf Wunsch anschlussfertig konfektioniert als Readycable. Eine Mindestbestellmenge besteht nach Herstellerangaben nicht. Die CFROBOT8.PLUS-Leitungen werden im Igus-Testlabor gemeinsam mit dreidimensional beweglichen Triflex-Energieketten geprüft. Dabei simuliert der Hersteller wiederholte Roboterbewegungen und überwacht mechanische sowie elektrische Eigenschaften. Die gewonnenen Messdaten dienen als Grundlage für die Lebensdauerangaben und die vierjährige Herstellergarantie.

Konfektionierte Leitungen für industrielle Kamerasysteme

Igus Leitung Kameras
Anschlussfertige Leitungen mit passenden Steckverbindungen für die Qualitätskontrolle in der Automobilproduktion

24.09.2025 | Mit neuen Readycable Leitungen für Keyence-Systeme ergänzt Igus sein Sortiment konfektionierter Kabel für bewegte Anwendungen. Die anschlussfertigen Lösungen sind speziell für die Anforderungen industrieller Kameratechnik ausgelegt. Sie erhöhen die Ausfallsicherheit in Vision-Systemen. Dank Plug-and-Play-Prinzip lassen sie sich ohne aufwendige Eigenkonstruktionen direkt in High-Speed-Anwendungen integrieren.

Ein Beispiel aus der Automobilproduktion zeigt die Relevanz: Während Karosserieteile auf dem Förderband überprüft werden, fährt eine Kamera parallel auf einer Achse mit. Ein Leitungsausfall durch Dauerbewegung kann hier sofort zu Stillstand und hohen Kosten führen. „In solchen bewegten Anwendungen sind die Kabel aufgrund der Verfahrgeschwindigkeit, des Biegeradius oder der Umgebungsbedingungen unter erheblichem Stress – und deshalb häufig die ersten Komponenten, die ermüden oder ausfallen“, erklärt Markus Hüffel, Produktmanager Readychain und Readycable bei Igus.

Die neuen, Keyence-kompatiblen Energie- und Datenleitungen sind online konfigurierbar und getestet für den Dauereinsatz. Konstrukteure können passende Varianten auswählen und erhalten geprüfte Kabel inklusive Steckverbindung. Auf Wunsch geht Igus mit dem Readychain-Service noch einen Schritt weiter und liefert komplette, einbaufertige Energiekettensysteme wie die dreidimensionale Triflex Energiekette, die dynamischen Roboterbewegungen folgt. „Diese Kombination verspricht die maximale Ausfallsicherheit für bewegte Kamerasysteme. Und zwar zu niedrigen Kosten und mit kurzer Lieferzeit – alles aus einer Hand, getestet und garantiert“, so Hüffel.

Chainflex Leitungen mit PFAS free-Siegel

17.04.2024 | Hinter den Abkürzungen PFAS und PTFE stecken chemische Verbindungen, die in vielen Anwendungen des Alltags vorkommen und als Ewigkeits-Chemikalien schädlich für Umwelt, Mensch und Tier sind.

Polytetrafluorethylen (PTFE) ist besser unter dem Markennamen Teflon bekannt. Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS) finden sich in beschichteter Kleidung, Feuerlöschern, Backpapier, Make-Up und ebenfalls in etlichen Kunststoffen. Weil PFASlanglebig, gesundheitsschädlich und nur schwer abbaubar ist, treibt die EU derzeit eine Beschränkung bis hin zum Verbot von über 10.000 PFAS-Verbindungen voran.

Mit dem „PFAS free“-Siegel zeigt Igus nun, dass die hauseigenen Chainflex Leitungen frei von den Chemikalien sind. Bei 95 % seiner Leitungen verzichtet der Kunststoffspezialist auf die entsprechenden Chemikalien. Im Verbotsfall bietet das Unternehmen so schon heute Betriebssicherheit.

Isolierung, Mantel, Tapes etc. bestehen bei den als PFAS frei gekennzeichneten Chainflex Leitungen aus Materialien, die frei von Fluorverbindungen sind – mit Ausnahme möglicher Verunreinigungen oder Messwertgrenzen, die aufgrund äußerer Einflüsse nicht vollumfänglich auszuschließen sind.

Steuerleitung: getestet, UL zugelassen und sicher

Igus Steuerleitung
Nur noch eine Leitung für Energiekette und Pritsche

22.04.2022 | Von der Energieführungskette direkt auf die Kabelpritsche ist in Europa selbstverständlich. Für Unternehmen in den USA und jene, welche dorthin liefern, gestaltet sich das deutlich schwieriger.

Die neue UL MTW/TC-ER zertifizierte Steuerleitung Serie CF150.UL und CF160.UL von Igus löst nun das Problem. Die MTW Leitungen sind für den Industrieanlagen Gebrauch spezifiziert. Die Verlegung kann auf Grund der TC-ER (Tray Cable-Exposed Run) Zulassung, welche besondere Anforderungen an Konstruktion und Material stellt, direkt auf die Kabelpritsche erfolgen.

Einzige UL Leitungen für Kette und Pritsche

Die beiden Chainflex Serien mit der UL listet Zertifizierung sind die einzigen für Energiekette und Pritsche zugelassenen Steuerleitungen. Sie sind sicher und mit 36 Monaten oder 10 Millionen Hüben Lebensdauergarantie auf Dauerbewegung ausgelegt.

Ob in einer festen Verlegung, Kabelpritsche oder in der Energiekette muss die Steuerleitung unterschiedlichsten Belastungen standhalten. Fällt sie aus, steht die Produktion oft still. Für eine ausfallsichere Versorgung bietet Igus zwei Steuerleitungen für Dauerbewegungen in der Energiekette und auf der Kabelpritsche. Beide haben einen für den Einsatz als MTW/TC-ER Leiter zulässigen Außenmantel, der in über 26 Millionen Zyklen getestet und optimiert wurde.

Dieser ölbeständige, hoch abriebfeste und dauerbewegliche PVC Mantel erfüllt zudem den Tray Cable-Test mit den Brandbestimmungen FT4, FT1 und VW1. Erhältlich sind die elektrischen Leitungen mit Schirm (CF160.UL) und ohne Schirm (CF150.UL). Der Biegeradius beträgt nur 7,5 x d in der Energiekette. Freitragende Verfahrwege sowie bis zu 50 m in gleitenden Anwendungen sind möglich. Typische Einsatzfälle sind Regalbediengeräte, Bearbeitungs- und Verpackungsmaschinen oder Indoor Krane.

Wegfall aufwendiger Konstruktion und Garantie-Versprechen

Weil sich die elektrische Leitung direkt nach der Energieführungskette auf der Kabelpritsche verlegen lässt, entfallen Steckstellen hinter der Kette, aufwendige Einhausungen und die doppelte Lagerhaltung verschiedener Leitungstypen für die Kette. Auch eine feste Verlegung ist nicht mehr notwendig. So können Elektrokabel einfach in verschiedenen Systemen genutzt werden. Ausfallzeiten aller Art reduzieren sich. 

Rainer Rössel, Prokurist und Leiter des Geschäftsbereiches Chainflex, kommentiert den Garantie-Versprechen von Igus: „Auch mit unseren Steuerleitungen CF150.UL und CF160.UL setzen wir voll und ganz auf Lebensdauergarantie. Wir haben zwei einzigartige Serien entwickelt, die sich sowohl für den Einsatz in E-ketten als auch in Kabelpritschen eignen – und unseren Kunden zusätzlich getestete und zertifizierte Sicherheit geben. 

Mit über 30 Jahren Erfahrung und zahlreichen Versuchen können wir sichere und garantierte Aussagen über die Lebensdauer treffen und unseren Kunden guten Gewissens bis zu 36 Monate beziehungsweise 10 Millionen Doppelhübe Garantie auf unsere elektrischen Leitungen geben. Dieses Versprechen haben wir als erste deutsche Firma validieren lassen“. Auf Basis der Testergebnisse können Kunden die Lebensdauer der Kabel einfach und transparent online berechnen.“

Chronologie & Archiv

Die nachfolgenden Berichte dokumentieren den technologischen Fortschritt und bahnbrechende Entwicklungen der vergangenen Jahre (ab 2011).

Igus UL listet
Die hohe Lebensdauer der Chainflex High-End TPE-Leitungen überzeugte die Prüfer.

18.11.2021 | Als weltweit erster Hersteller bekommt Igus für seine High-End TPE-Leitungen ohne brandhemmende Halogene als Zusatzstoffe eine UL AWM Zertifizierung der US-amerikanischen Organisation Underwriters Laboratories (UL). Damit erkennt die Prüforganisation an, dass auch halogenfreie TPE-Leitungen den Brandschutzanforderungen der Industrie entsprechen können.

„Es freut uns ganz besonders, dass Igus jetzt als welterster Hersteller ein UL Siegel für halogenfreie TPE Leitungen erhalten hat“, sagt Rainer Rössel, Prokurist und Leiter des Geschäftsbereiches Chainflex Leitungen. „Die Zulassung zeigt unseren Kunden, dass sie mit Chainflex High-End TPE Leitungen auf der sicheren Seite sind.“

Brandschutz auch ohne Halogen möglich

Für diese Zertifizierung mussten die Igus-Ingenieure Überzeugungsarbeit leisten. Denn bisher galt beim Thema Brandschutz, dass die Flammwidrigkeit bei Kabeln und Leitungen die zentrale Größe ist, um eine UL Zertifizierung zu erhalten. Zulassung erhielten deswegen nur Produkte, die mit Flammschutzmitteln wie Chlor, Fluor oder Brom versehen sind. Diese Additive erhöhen aber die Flammwidrigkeit.

Es wurde bisher aber nicht berücksichtigt, dass Flammschutzmittel in der Regel die chemische Ummantelungsstruktur stark verändern und so die mechanische Belastbarkeit reduzieren. Der Motion Plastics Spezialist setzte daher viel früher an anderer Stelle an: Weniger die Vermeidung der Ausbreitung eines Brandes stand im Fokus, sondern vielmehr die Brandentstehung durch das Kabel selbst.

Die TPE Mantelmischungen sind äußerst widerstandsfähig gegenüber mechanischen Belastungen und äußeren Einflüssen. Daher sind sie vielseitig einsetzbar wie in kleinen Bauräumen von bis zu 4 x d, auf hochdynamischen, kurzen Verfahrwegen mit Beschleunigungen von 100 m/s² oder auf langen Wegen in einem Temperaturbereich von -35° bis +100 °C. Sie erweisen sich als äußerst medienbeständig, selbst bei speziellen Bioölen.

Die halogenfreien TPE Mantelmischungen minimieren frühzeitige Alterungsbrüche der Außenmäntel um bis zu Faktor 10 gegenüber gleichen Werkstoffen mit Flammschutzmittel. Eine entscheidende Brandursache wird somit vermindert. Wenn der Mantel nicht bricht, verursacht auch die Leitung keinen Brand, weil das eine Reduzierung vom Aderquerschnitt ausschließt. Dieses Argument hat schließlich auch die UL überzeugt.

Flammwidrigkeit nicht mehr das Maß der Dinge

Damit leisten die Kölner einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Maschinensicherheit. Belastbarkeit, Dauerbiegefestigkeit und Lebensdauer von Chainflex Leitungen in der Energiekette haben in zahlreiche Praxistests überzeugt und zwar nicht nur bei TPE Leitungen. „Bisher hatten Kunden bereits die Möglichkeit, aus 1044 Chainflex Leitungen mit UL Zulassung zu wählen“, sagt Herr Rössel. „Mit der neuen Zertifizierung kommen jetzt über 200 TPE Leitungen hinzu, sodass wir nun ein nahezu vollständiges UL zertifiziertes Programm anbieten können.“ 

Igus Leitungen
Die speziell entwickelten Hybrid Leitungen von Igus für die Motoren von SEW kommen mit 40 % weniger Bauraum aus.

26.10.2021 | Klein, kompakt und schnell sollen die neuen Motoren Generationen sein. Um Platz zu sparen, setzen immer mehr Antriebshersteller auf Hybridtechnologie. Igus hat nun sein Sortiment an Hybridleitungen mit einem neuen Kabel für SEW Motoren mit der Movilink DDI Schnittstelle ausgebaut. Anwender können daher auf eine langlebige Leitung für Energieketten zurückgreifen.

Hybridleitungen für die Antriebstechnik kombinieren die Energie- und Datenübertragung, wodurch sich die Anzahl der benötigten Leitungen halbiert. Partner SEW vertraut bei seinen neuen Motoren mit Movilink DDI Schnittstelle zur Datenübertragung der Motor-Informationen auf ein Koaxelement. Für die Energie und Datenübertragung der kompakten Motoren auch in der Bewegung hat Igus mit der Hybridleitung einen neuen Kabeltypen entwickelt.

„Die Herausforderung bei Leitungen mit Koaxelementen besteht darin, dass sie bei hohen Dynamiken schnell störungsanfällig werden. Daher haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, eine langlebige und flexible Leitung zu entwickeln, die auch in der Bewegung zuverlässig funktioniert“, so Andreas Muckes, Leiter Produktmanagement Chainflex Leitungen bei Igus.

40 % Bauraum gespart

Für die Hybridleitung CF280.UL.H207.D wurden vier Energie-Adern mit einer Koaxialader und zwei Steuerpaaren zusammengeführt. Das spart 40 % Bauraum in der Energiekette. Zudem reduziert sich das anzutreibende Gewicht, wodurch sich der Energieverbrauch reduziert. Die Leitung mit PUR Außenmantel ist für Anwendungen mit einem Biegefaktor von bis zu 15 x d geeignet. Unterschiedlichste Branchen wie Werkzeugmaschinenbau, Material Handling oder Automobilindustrie z. B. werden damit ihre Auswahlkriterien abdecken.

Mit 28 verschiedenen Leitungstypen für Motoren von Beckhoff, Siemens, SEW oder Bosch Rexroth bietet Igus die derzeit größte Auswahl an Hybridleitungen für die Energiekette ab Lager. Die Erweiterung der CF280 Serie folgt dem anhaltenden Trend der Hybridtechnologie. Die CF280 Leitungsserie gibt es auch mit einem PVC Außenmantel als CF220. Die Chainflex Leitungen gibt es konfektioniert oder als Meterware mit einer Garantie von bis zu 36 Monaten.

Servoleitung CF270.UL.D mit neuem Energieketten Kabel für Fanuc Motoren

23.06.2021 | Fanuc liefert Motoren und Steuerungen für Werkzeugmaschinen. Damit die Antriebe auch in der Bewegung ausfallsicher mit Energie versorgt werden, hat Igus eine neue hochflexible Servoleitung entwickelt. Sie wurde für die dynamischen Ansprüche in der Energiekette ausgelegt. Die Leitung ist mit einem ölbeständigen PUR Mantel ausgestattet, UL zugelassen und bietet ein UL-verified zertifiziertes Garantieversprechen von bis zu 36 Monaten.

Die Servoleitung verbindet die Maschine mit dem Antrieb und setzt sie in Bewegung. In der Energiekette muss sie hochflexibel, langlebig, ausfallsicher und ölbeständig sein. Zudem hat sie verschiedenste Normen und Zertifizierungen für den weltweiten Einsatz zu entsprechen. Mit der CF270.UL.D Familie bietet Igus 32 Leitungsquerschnitte passend zu 24 Antriebsherstellern für den Einsatz in der Energiekette.

Die Serie hat Igus jetzt mit neuen Kabeln für Fanuc Motoren der βi-Serie mit einem (6G1,0)C Aufbau weiter ausgebaut. „Speziell für den Bereich der Werkzeugmaschinen bieten wir über 20 verschiedene Chainflex Kategorien an“, erklärt Katharina Esch, internationale Produktmanagerin Chainflex Leitungen.

Anspruch gerecht geworden

„Da immer mehr Maschinenbauer auf Fanuc Motoren setzen, haben wir jetzt eine entsprechende Leitung entwickelt, die den anspruchsvollen Umgebungsbedingungen wie hohen Verfahrgeschwindigkeiten und Beschleunigungen gerecht wird.“ Die CF270.UL.10.06.D hat einen öl- und kühlmittelbeständigen PUR Außenmantel, eine Farbgebung nach Desina und eine nach 1000 V UL AWM Zulassung.

Die Chainflex Leitung hat im Test 18 Millionen Hüben standgehalten. Die Haltbarkeit in der individuellen Anwendung kann online ermittelt werden. Die Fanuc Leitung gibt es als Meterware ab 1000 mm direkt ab Lager oder konfektioniert mit passendem Stecker als anschlussfertige Readycable. Ein fertiges Energieführungssystem mit Energiekette, Kabel und Leitung und Steckern bietet Igus mit dem Readychain Service an.

Die flexible Chainflex Profinet-Leitung erspart ein aufwendiges Absetzen mit Messer und Zange.

09.04.2021 | Das neue Chainflex Profinet Kabel Programm „Fastconnect“ von Igus dient der schnellen Konfektionierung von Leitungen im Feld. Die Leitung wird mit wenigen Handgriffen abisoliert und verkürzt so die Montagezeit um 46 %. Vor allem im dynamischen Einsatz in der Energiekette bietet die Busleitung eine hohe Lebensdauer bei einer Garantie von bis zu 36 Monaten.

Dank des am meist verbreitetem Industrial Ethernet Kommunikationssystem, der Profinet-Technologie, lassen sich auch große Datenmengen bei bis zu 100 Mbit/s auf Basis des Ethernetprotokolls übertragen. Profinet-Leitungen werden oft in Kombination mit einem RJ45 Stecker in der Werkzeugmaschine, Verpackungstechnik oder beim Thema Handling eingesetzt.

Beispiel Schaltschrank

Anwender im Feld benötigen Leitungen von der Kabeltrommel, die sie eigens auf die Länge anpassen und konfektionieren können. Ein Beispiel ist, wenn die elektrische Leitung durch eine Verschraubung in den Schaltschrank zu führen ist. Dabei passt nur sie durch, der Stecker aber nicht. Bei der hochflexiblen Chainflex Profinet-Leitung CF898.061.FC lässt sich der Stecker über die Fastconnect Technologie mit wenigen Handgriffen abisolieren und mit einem Stecker bestücken.

Leitung, Stecker und Abisolierwerkzeug sind alles, was der Elektriker zur Konfektionierung benötigt. Innenmantel, Schirm und Außenmantel sind so konstruiert, dass der Anwender das Werkzeug nur einmal einstellen muss, die Leitung absetzt, den Stecker einlegt und zuklappt. Der ganze Prozess spart 46 % Zeit gegenüber herkömmlichem Abisolieren von klassischen Kabeln mit Zange und Messer.

Hochflexible Kabellösung

„Mit der neuen Profinet-Leitung können wir Anwendern eine hochflexible Kabellösung bieten, die schnell zu konfektionieren ist und gleichzeitig eine hohe Lebensdauer in der bewegten Anwendung besitzt“, erklärt Andreas Muckes, Leiter Produktmanagement Chainflex Leitungen. Die aktuellen Testreihen in der Energiekette im hauseignenen 3800 m² großen Testlabor laufen noch. Derzeit hat die Profinet-Leitung bereits die Marke von 7,8 Millionen Hüben erfolgreich überschritten.

Single Pair Ethernet (SPE) Leitung

05.12.2019 | Die Single Pair Ethernet (SPE) Technik bietet ganz neue Chancen die immensen Datenströme selbst im kleinsten Bereich der Maschine zuverlässig und schnell zu übertragen. Für die Bewegung in der Energiekette stellt Igus die erste SPE „Chainflex“-Leitung vor. Die Verwendung von nur einem Adernpaar reduziert den Außendurchmesser um 25 %.

Die Chainflex CFBUS.PUR.042 Single Pair Ethernet-Leitung wurde speziell für den bewegten, langlebigen Einsatz in der Energiekette entwickelt. Weil die Single Pair Ethernet-Leitung nur ein Adernpaar statt der üblichen vier nutzt, reduziert das zwar die Datenrate auf Übertragungsraten von 10 MBit/s bis 1 GBit/s. Eine höhere Geschwindigkeit ist in vielen Anwendungen jedoch nicht notwendig. Stattdessen ermöglicht die Verringerung der Adernzahl der CFBUS.PUR.042 einen 25 % kleineren Außendurchmesser. Sie befindet sich nun auf dem Niveau einer Initiator-Leitung.

Die neue SPE-Leitung ist passgenau für die T1 Steckerschnittstelle konstruiert, die eigens für SPE neu entwickelt wurde. Dies führt dazu, dass der haltbare Schirm zuverlässig übergeben wird und dadurch eine hohe Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) vorhanden ist. Die Kombination aus Leitung und Stecker ist dabei äußerst robust:  Igus verwendet einen hochabriebfesten, kerbzähen PUR-Mantel und der Stecker robuste metallische Verriegelungen mit PCB-Buchse.

Die Reduzierung der Größe von Kabel und Stecker schafft zusätzlichen Platz selbst in kleinsten E-Ketten-Serien. Die SPE-Technologie ist dadurch eine Alternative zu klassischen seriellen Bussystemen in Automobilindustrie, Bahntechnik oder bei Industrierobotern. Der Anwender muss dabei nicht auf Qualität verzichten. Die ölbeständige und flammwidrige CFBUS.PUR.042 wurde im 3800 m² großen Igus-Testlabor ausgiebig getestet. Wie bei seinem gesamten über 1300 Leitungen umfassenden Leitungsangebot erhält der Anwender auch bei der online berechenbaren SPE-Leitung eine Garantie und 10 Millionen Doppelhüben und 36 Monaten.

Igus präsentiert mit der ersten intelligenten Busleitung für die sichere Automation eine Weltneuheit.

04.12.2018 | Igus präsentiert ein neues und weltweit einzigartiges Konzept zur intelligenten Überwachung von Busleitungen in E-Kettensystemen. Durch die frühzeitige Alarmierung schon bei kleinsten Veränderungen der Übertragungseigenschaften erkennt das „CF.D“-System drohende Anlagenstillstände rechtzeitig.

Die mechanischen Belastungen in Energieketten verändern früher oder später die Übertragungseigenschaften von Busleitungen. Neben linearen Verfahrwegen gilt dieses auch für dreidimensionale Bewegungen wie bei Schlauchpaketen am Roboter. Das Resultat: Störungen in der Datenübertragung oder sogar unvorhergesehene Anlagenausfälle.

Das CF.D-Konzept des „Smart Plastics“-Entwicklers ermöglicht es, bereits im Vorfeld eine Beeinträchtigung der verwendeten Chainflex Busleitung rechtzeitig zu erkennen. Das intelligente System besteht aus einer Auswerteinheit und einem Responsemodul. Diese werden jeweils am Anfang und Ende der mechanisch belasteten Busleitung eingefügt. Die Auswerteinheit wird üblicherweise im Schaltschrank auf der Festpunktseite platziert, das Responsemodul im Verteilerkasten auf der Mitnehmerseite. Zwischen beiden werden spezielle Datenpakete zu Messzwecken übertragen und die Leitungsqualität anhand der steigenden Anzahl an verlorenen oder beschädigten Paketen permanent bewertet.

Bei Überschreiten eines vordefinierten Wertes wird der Kunde über eine gelbe LED und das Schalten eines Kontaktes alarmiert. Ebenfalls können diese Warnschwelle über das angeschlossene Netzwerk abgefragt und die gegenwärtige Situation in einem Webbrowser dargestellt werden. Das Überschreiten einer zweiten Warnschwelle wird über eine rote LED signalisiert und zeigt einen Ausfall der Busübertragung an, so dass der Fehler durch einen Blick in den Schaltschrank schnell lokalisiert werden kann.

Das neuartige System ermöglicht erstmals das Überwachen von Leitungen im dynamischen Betrieb, und das ohne zusätzliche Messadern oder Opferleitungen. CF.D integriert sich dabei in die Isense Umgebung für vorausschauende Wartung, bei der unterschiedliche Sensoren und Überwachungsmodule die Motion Plastics Produkte intelligent machen. Durch die Vernetzung mittels dem Modul „Icom“ sind eine Online-Statusanzeige mit Alarmfunktion oder eine direkte Integration in die unternehmensweite Infrastruktur möglich.

Als nächster Entwicklungsschritt ist die zunehmende Integration der Bauelemente geplant, wie beispielsweise die Integration des Empfängers in ein Steckergehäuse.

Intelligente Roboterleitung

18.03.2016 | Im Zuge des steigenden Automatisierungsgrades in der Industrie nimmt die Anzahl und Geschwindigkeit der Bewegungen an der Maschine zu, während der Grad der Vernetzung innerhalb der Fabrik steigt. Mit dem weltgrößten Ethernetleitungs-Programm für die E-Kette inklusive einer einzigartigen 36-monatigen Garantie können selbst anspruchsvollste Anwendungen in der Smart Factory sicher vernetzt werden.

Vorgestellt wird eine intelligente Roboterleitung, die Anwender rechtzeitig vor einem Leitungsausfall warnt. In der festen Verlegung werden zumeist gängige Ethernetleitungen eingesetzt. Diese haben in der Bewegung allerdings eine nur sehr begrenzte Lebensdauer. Das größte Programm an Ethernetleitungen für die Energiekette bietet mit 27 Typen in Kupfer und LWL sowie 422 konfektionierten Ethernetleitungen dauerhaft beste Übertragungseigenschaften in der Bewegung.

Das Programm deckt die zunehmende Vielfalt an umfangreichen Anwendungen im Bereich Industrie 4.0 ab – von der einfachen Linearbewegung in staubigen Holzbearbeitungsmaschinen bis hin zu komplexen 3D-Bewegungen am Reinraum-Roboter oder von kleinsten Biegeradien bis hin zu langen Verfahrwegen. Als smarte Lösung stellt der Motion Spezialist eine bewegte Leitung vor, die sich permanent selbst überwacht:

Die intelligente Roboterleitung warnt sobald bestimmte Parameter überschritten werden im laufenden Betrieb rechtzeitig und nicht erst mit dem Ausfall, dass ein Austausch innerhalb der nächsten vier Wochen erfolgen muss. Für die Bewegung optimierte Leitungen erfordern darüber hinaus auch für die Bewegung optimierte Zuführungslösungen. Und das jeweils auf die spezielle Anforderung zugeschnitten, sei es direkt an der einzelnen Maschine oder in der Fabrik. Die Triflex Serie wurde für die 3D-Bewegung am Roboter entwickelt.

Mit dem Micro Flizz-System lassen sich beispielsweise bei Regalbediengeräten unter anderem LWL-Leitungen als Alternative zur Stromschiene sicher führen, sodass Übertragungsraten auch über die sonst möglichen 100 Mbit erreicht werden. Sichere und ununterbrochene High-Speed-Datenübertragung ist auch mit dem „D-Rover möglich. Das System kann an Hafenkräne oder RTGs angekoppelt werden und erreicht eine Datenrate von 10 Gbit/s mit LWL-Leitungen über einen Verfahrweg von über 800 m.

Durch die Leitungsproduktion auf drei Kontinenten und aus 14 Lager- und Montagezentren weltweit erhält der Kunde direkt ab Lager genau die Leitung, die er benötigt: als einzelne Leitung individuell geschnitten, als aufgetrommelte Meterware, als konfektionierte Leitung oder als einbaufertiges Energiekettensystem.

Roboterleitung nach CAT6A und CAT7 Standard

02.11.2015 | Igus erweitert das Programm an Ethernet Leitungen für die Bewegung um neue Roboterleitungen nach CAT6A- und CAT7-Standard. Damit erhalten Anwender selbst bei höchsten mechanischen Ansprüchen Sicherheit und schnelle Übertragung im Betrieb, beispielsweise bei der Datenversorgung von Industrierobotern. Mit den neuen Leitungen baut der Motion Plastics-Spezialist das schon jetzt umfassendste Programm an Ethernetleitungen für die Dauerbewegung in Energieketten noch weiter aus.

Aus modernen Produktionsstätten sind die rund drei Millionen Industrieroboter, die mit zunehmend hohen Datenmengen arbeiten, heute nicht mehr weg zu denken. Insbesondere hier sind haltbare Leitungen mit besonderen Werkstoffen und Konstruktionen für eine ausfallsichere Datenübertragung unbedingt notwendig, um kostenaufwendige Produktionsstillstände zu vermeiden.

Für sehr komplexe Anwendungen und neuste Qualitätsstandards präsentieren die Kölner nun die weltweit ersten Leitungen für dreidimensionale Bewegungen nach CAT6A- und CAT7-Standard: Die Leitungen „Chainflex CFROBOT8.050“ (CAT6A) und Chainflex CFROBOT8.052 (CAT7) gewährleisten eine schnelle Datenübertragung nach den aktuellsten Standards in der Industrie.

„Im Gegensatz zu Leitungen für lineare Bewegungen in Energieketten besteht der ‚mechanische Stress‘ für Roboterleitungen in der Kombination aus Biege-, Torsions- und Stauchkräften“, erklärt Rainer Rössel, Leiter des Geschäftsbereichs Chainflex Leitungen bei Igus. „Daher ist es im Vorfeld umso schwieriger, die konstruktiven Anforderungen zu bestimmen. Aus diesem Grund testen wir sämtliche Leitungen nicht nur in isolierten Torsions- sondern ebenfalls in anwendungsspezifischen Bewegungsabläufen an Industrierobotern.“

Das Angebot an Chainflex Ethernetleitungen umfasst nun 27 verschiedene Typen unterschiedlicher Qualitäten und Preisklassen. Sämtliche Komponenten der Roboterleitungen wie Adern, Verseilgebilde, Schirme und Mantelwerkstoffe sind bei Torsionsbewegungenstark wechselnden Belastungen ausgesetzt. Damit die Chainflex Leitungen dennoch stabil bleiben und die Datensicherheit sichergestellt ist, setzt man auf die Kombination von besonders gleitfähigen und gleichzeitig hoch stabilen Folien und besonderen „weichen“ Füllelementen, die die auftretenden Kräfte systematisch abfangen.

Insbesondere die Eigenschaften wie Dämpfung, Leitungskapazität und Signalqualität müssen über die gesamte Lebensdauer in engen Toleranzen kontinuierlich gleich bleiben. Torsionsoptimierte Isolierwerkstoffe und mechanische Dämpfungselemente mit abgestimmten Kapazitätswerten garantieren diese Haltbarkeit.

24.11.2011 | Igus präsentiert auf der SPS IPC Drives 2011 eine mechanisch flexible Ethernet-Leitung mit verschiedensten Qualitäten zur mechanischen Stabilität. Diese und weitere Neuheiten stellt uns Rainer Rössel, Leiter Geschäftsbereich Chainflex-Leitungen, Igus GmbH in Nürnberg vor:

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einer Steuerleitung und einer Motorleitung?

Autor
Anja Görtz-Olscher

Anja Görtz-Olscher

Managerin Public Relations, Corporate Communications bei der Igus GmbH in Köln.

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