Industriekamera | Hochgeschwingkeit, SWIR, Boardlevel

Ereigniskamera VOC von Pepperl+Fuchs
Pepperl+Fuchs Ereigniskamera VOC für ereignisgesteuerte Bild- und Videomitschnitte

Industriekameras bieten präzise Bildverarbeitung und Echtzeitdaten, die zur Automatisierung und Qualitätssicherung beitragen. Neueste Modelle verfügen über KI-gestützte Analyse und verbesserte Konnektivität. Damit sind sie fit für die Anforderungen in der Industrie 4.0. In diesem Artikel präsentieren wir die neuesten Innovationen und Einsatzmöglichkeiten der Industriekamera in modernen Fertigungsprozessen.

Industriekamera 2026 – Das Wichtigste in Kürze

Die Industriekamera hat sich bis 2026 zum intelligenten Edge-AI-Sensor gewandelt. Dank leistungsstarker On-Board-Prozessoren (NPUs) findet die Bildauswertung mittels Deep Learning zunehmend direkt in der Kamera statt. Das reduziert Latenzen und Bandbreitenbedarf, da oft nur noch Metadaten oder Entscheidungen an die Steuerung übertragen werden.

Technologisch verschwimmen die Grenzen: SWIR-Sensoren (Kurzwellen-Infrarot) sind mittlerweile so kosteneffizient, dass sie auch in Standardanwendungen genutzt werden, um Feuchtigkeit oder chemische Unterschiede sichtbar zu machen. Auch 3D-Verfahren sind oft direkt integriert.

Schnittstellenseitig dominieren Standards wie 10 GigE oder Coaxpress-over-Fiber für High-Speed-Anwendungen, während OPC UA Vision die nahtlose Integration in die IT-Welt sichert. Security-Features wie signierte Firmware und verschlüsselte Datenübertragung sind angesichts der Vernetzung (IIoT) mittlerweile eine Pflichtanforderung im Pflichtenheft.

Neuheiten und Innovationen

Nachfolgend präsentieren wir Ihnen die Neuheiten und Innovationen von Industriekameras

Industriekamera mit mehr Transparenz für Prozesssicherheit

3D Kamera Nion
Die Nion 3D ToF-Kamera von IDS für Volumenmessung und Depalettierung

26.02.2026 | IDS Imaging Development Systems zeigt auf der Logimat 2026 neue Lösungen aus der industriellen Bildverarbeitung mit Fokus auf Logistikprozesse. Die Technologien bieten mehr Transparenz und sollen Prozesssicherheit im Materialfluss unterstützen von 3D-Tiefenbildern bis zu Live-Monitoring und KI-Funktionen.

Zum Einsatz kommen sie zur dynamischen Objekterkennung, Abstands– und Volumenmessung, Füllstands– und Belegtkontrolle sowie für Anwendungen wie Bin Picking, Prozessüberwachung und Qualitätskontrolle. Auch in autonomen mobilen Robotern (AMR) sind Industriekameras ein zentraler Sensor, um Navigation, Greifen und Übergaben stabil zu machen.

Mit der Nion zeigt IDS eine erstmals vollständig selbst entwickelte, kosteneffiziente 3D-Kamera auf Basis robuster Time-of-Flight-Technologie. Sie soll auch bei starkem Tageslicht stabile, detailreiche Tiefenbilder liefern. Damit ist sie prädestiniert für Objekterkennung, präzise Abstandsmessung und Volumenbestimmung in dynamischen Szenarien.

Die Ueye-Live-Serie wurde für visuelle Prozesskontrolle und Anlagenmonitoring konzipiert. Über Live-Streaming lassen sich Logistikabläufe transparent beobachten und bei Bedarf schneller eingreifen, etwa zur Störungsanalyse oder zur kontinuierlichen Zustandsüberwachung.

Die EVS-Kameras dienen der eventbasierten Bildverarbeitung für hochdynamische Bewegungsanalysen bei reduziertem Datenaufkommen. Ergänzend zeigt IDS Kameras mit KI-Technologie, die laut Anbieter auch ohne tiefes Machine-Learning-Know-how nutzbar sind.

Ereigniskamera zur Prozessüberwachung mit Trigger-Aufnahmen

Pepperl+Fuchs Ereigniskamera im Einsatz
Ereigniskamera im Einsatz im Produktionsprozess zur Fehleranalyse in Echtzeit

26.01.2026 | Die Ereigniskamera VOC von Pepperl+Fuchs ermöglicht eine ereignisgesteuerte Prozessüberwachung per Software-, Hardware- oder Bewegungstrigger. Bei einem Ereignis können Bild- und Videosequenzen in definierbarer Länge gesichert werden – inklusive Vor- und Nachlauf von bis zu 900 s.

Grundlage ist ein integrierter Ringpuffer, der Videodaten kontinuierlich zwischenspeichert und bei Triggerauslösung auf dem internen Speicher ablegt. Für die Auswertung stehen Livestreams sowie Aufnahmen mit Zeitstempel und optionalem Zusatztext zur Verfügung.

Für Datenschutz und IT-Sicherheit bietet die VOC u. a. Maskierung definierter Bildbereiche, eine deaktivierbare Pufferfunktion (z. B. für Wartung) und Gesichtsweichzeichnung. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt via HTTPS.

Mit Schutzart IP65 und einem Temperaturbereich von -30 bis +50 °C eignet sich die Kamera für viele Industrieumgebungen. Die Integration in IT-Systeme erfolgt per REST-API. Livestreams können über WebRTC (Web) oder RTSP (Standard-HMI) bereitgestellt werden.

Selbstlernende AI-Kamera für Bildverarbeitung an der Linie

AI Kamera Turck
AI Kamera von Turck zur Bildverarbeitung in Echtzeit direkt an der Linie

21.11.2025 | Mit der neuen Kameraserie Turck Intelligent Vision (TIV) erweitert der Automatisierungsspezialist sein Portfolio um ein System, das künstliche Intelligenz ohne komplexe Programmierung nutzbar macht. Die Industriekamera verarbeitet Bilddaten eigenständig, trainiert neuronale Netze direkt auf dem Gerät und liefert Ergebnisse in Echtzeit. Sie wurde für anspruchsvolle Qualitätskontrollen im industriellen Umfeld ausgelegt.

Statt klassischer Regelwerke reichen wenige Beispielbilder, um Gut-/Schlechtteile oder unterschiedliche Klassen zu definieren. Die intelligente Kamera analysiert Strukturen und Merkmalsunterschiede autonom. Basis ist ein 12-Megapixel-Global-Shutter-Sensor (Sony Pregius S, 4. Generation) kombiniert mit einer Nvidia Jetson Nano GPU. Die gesamte KI-Verarbeitung erfolgt on-device, sodass keine externe Edge-Hardware erforderlich ist.

Vier KI-Apps für typische Prüfaufgaben

Die TIV12MG-Q110N verfügt über vier vorinstallierten Anwendungen, die zentrale Aufgaben der industriellen Bildverarbeitung abdecken:

  • Difference Check für Vollständigkeits- und Abweichungskontrollen
  • Classifier zur Klassifizierung von Varianten
  • Detector für Objekterkennung mit Koordinatenausgabe
  • Code Scan für 1D/2D-Codes

Die Kamera liefert neben Gut/Schlecht-Signalen auch Positionsdaten und Confidence Scores direkt an SPS oder IT-Systeme. Über den C-Mount-Anschluss lassen sich handelsübliche Objektive flexibel kombinieren. Ein optionaler Schutzmantel ermöglicht den Einsatz bis IP67.

Die Stromversorgung, M12-I/Os, Beleuchtung und Triggeranschlüsse sind dezentral ausgelegt, wodurch die TIV direkt im Maschinenumfeld betrieben werden kann. Die Bildverarbeitung erfolgt komplett im Gerät – ohne Latenzen, ohne Cloud-Abhängigkeit.

Konfiguration und Training laufen über den Webbrowser. Zusätzlich ist die Kamera in die Turck Automation Suite (TAS) eingebunden. Firmware-Updates, Parameterverwaltung oder Monitoring kann somit zentral erfolgen. Datensätze und neuronale Netze lassen sich exportieren und auf weitere Geräte übertragen. Das macht die Kamera ideal für den Einsatz in Serienanlagen oder skalierbaren Rollouts.

Ueye+ XCP und XLS Kameras für Low-Light-Anwendungen

03.07.2024 | Die kompakten und kostengünstigen Ueye+ XCP und XLS Kameras von IDS bieten eine außergewöhnliche Bildqualität selbst bei geringem Umgebungslicht. Als erster Industriekamera-Hersteller präsentiert IDS den 2 MP Sensor IMX662 der Starvis 2 Serie von Sony in Farb- und Monochromversion. Diese Sensoren sind auf maximale Lichtempfindlichkeit ausgelegt und jetzt sowohl als kompakte Ueye+ XCP Modelle als auch als Boardlevel-Varianten der uEye+ XLS Serie erhältlich.

Mit ihrem kompakten Design eignen sich beide Kamerafamilien ideal für Embedded-Anwendungen. Die Ueye+ XCP Modelle verfügen über ein geschlossenes Gehäuse von 29 x 29 x 17 mm mit C-Mount-Objektivanschluss.

Die Ueye+ XLS Varianten hingegen sind nur 29 x 29 x 7 mm groß und als Platinenkameras mit oder ohne C/CS- oder S-Mount-Objektivhalter erhältlich. Besonders beeindruckend ist die Performance der neuen USB3-Industriekameras unter Low-Light-Bedingungen.

Jürgen Hejna, Produktmanager Ueye bei IDS, hebt die Vorteile der speziellen, sensitiven Pixeltechnologie hervor: „Wir bieten diesen Rolling-Shutter-Sensor mit Anti Reflection Coating an, was die Bildqualität weiter verbessert. Dank dieser Eigenschaft werden störende Reflektionen, das sogenannte Lens Flare, innerhalb der Kamera reduziert oder ganz vermieden.“

Zukünftig plant IDS, die gesamte Bandbreite der Sony Starvis 2 Sensoren in verschiedenen Kamerafamilien verfügbar zu machen, um den Kunden maximale Flexibilität bei der Auswahl dieser hoch lichtempfindlichen Sensoren zu bieten.

Hochgeschwindigkeitskamera detektiert komplexe Ereignisse

Phantom Hochgeschwindigkeitskamera
Mit der Hochgeschwindigkeitskamera Phantom T1340 lassen sich Entwicklungskosten sparen.

17.09.2020 | Ein Hochgeschwindigkeitskamera kann die Ursache von Fehlern bei kurzzeitigen komplexen Ereignissen präzise detektieren. High Speed Vision präsentiert hierfür eine neue Phantom T1340 Highspeed Kamera. Als erste Kamera der neuen T Serie erschließt sie völlig neue Möglichkeiten in der Prozessoptimierung. Mit solch einer Hochgeschwindigkeitskamera lassen sich Vorgänge in Forschung + Entwicklung sowie Fertigungsautomation optimieren. Das kann erhebliche Entwicklungszeiten einsparen.

Die neue Phantom T1340 Highspeed Kamera kombiniert herausragende Eigenschaften in Auflösung und Aufnahmegeschwindigkeit mit vereinfachtem Workflow auf kleinstem Raum. Mit nur 12,5 x 12,5 x 20 cm ist die 4 Mpx Hochgeschwindigkeitskamera die kompakteste Kamera ihrer Leistungsklasse. Robust im Aluminiumgehäuse verfügt die Hochgeschwindigkeitskamera über einen integrierten Speicher. Sie ist schockresistent bis 30 G und eignet sich für den mobilen Einsatz in räumlich beengten und rauen Umgebungen.  

Auflösung und Bildrate der Hochgeschwindigkeitskamera

Die Auflösung beträgt 2048 x 1952 Pixel. Es können 3.270 fps (Bilder pro Sekunde) erreicht werden. Aktiviert der Anwender den Binning-Mode, erhöhen sich Lichtempfindlichkeit und Bildrate. Damit können z. B. bei einer Auflösung von 1024 x 976 eindrucksvolle 12.130 fps aufgenommen werden können.

Bei weiterer Reduzierung der Auflösung können bis zu 113.514 fps realisiert werden. Die hohe Lichtempfindlichkeit ISO bis 12.000 im Betrieb Mono und bis 4000 in Color ermöglicht mit 12-bit Bildauflösung eine hohe Detektionsfähigkeit auch in Schattenbereichen. Die Kamera gewährleistet einen flexiblen und effizienten Workflow. 

NIT Widy Sens SWIR-Kamera von Rauscher

Besondere Features

  • CineMag V Speicher (bis zu 8 TB) für sicheren und sehr schnellen Speicherprozess
  • 10 GB Ethernet optional, sehr schnelle Downloadgeschwindigkeit
  • On Camera Controls (OCC)
  • SDI und HDMI Eingänge zur Live-Überwachung und Wiedergabe

Der 144 GB RAM Speicher ermöglicht auch längere Aufnahmezeiten und kann in bis zu 64 Partitionen als Ringspeicher für sich wiederholende Ereignisse aufgeteilt werden. Der bildbasierte Autotrigger ist von dabei Vorteil.

Neben der visuellen Auswertung von Bildern und Videos bietet die Analysesoftware wichtige Messfunktionen wie Messungen von Zeit, Position, Distanz, Geschwindigkeit, Winkel und Winkelgeschwindigkeit und die Synchronisierung mit externen Steuerungen.

Spezialisierte Kamera-Technologien

Chronologie & Archiv

Die nachfolgenden Berichte dokumentieren die Entwicklungen der vergangenen Jahre (ab 2015).

11.11.2019 | Die „NIT Widy Sens SWIR“-Kameras mit Dual-Mode „Ingaas“-Sensor von Rauscher bieten einen Kompromiss zwischen hoher Empfindlichkeit durch lineares Ansprechen und hoher Dynamik bei 120 dB mit logarithmischem Ansprechen. 230 Bilder/s und eine synchrone Bildaufnahme im ns-Bereich sind weitere Merkmale der Kamera.

Die Sensoren sind für den Wellenlängenbereich zwischen 900 nm und 1700 nm ausgelegt und stellen eine Auflösung von 640 x 512 Pixel zur Verfügung. Die Kameras gibt es mit USB 3.0, Cameralink und GigE Schnittstelle. Die Smart Varianten bieten zusätzlich ein Bad Pixel Replacement und eine Non Uniformity Correction. Die Gated-Mode Modelle verfügen über ext. synchonisierte Belichtungszeiten von 100 ns bis 9 µs.

Alle Ingaas Sensoren werden selbst entwickelt und im eigenen Werk produziert.

Auf NXPs i.MX 8 Prozessoren abgestimmte Kameramodule von Rauscher

05.02.2019 | Basler (Vertrieb Rauscher) erweitert sein Embedded Vision-Angebot um zwei Kameramodule, die auf NXPs i.MX 8 Prozessoren abgestimmt sind. Mit der Kombination aus Baslers Kamera-Know-how und den leistungsstarken Prozessoren von NXP lassen sich ideale Embedded Vision Lösungen für industrielle Anwendungen umsetzen.

NXPs i.MX 8 Prozessoren sind langzeitverfügbar und erfüllen alle relevanten Anforderungen an Temperatur und Robustheit im industriellen Umfeld. Die Prozessoren eignen sich für einfache bis komplexe Anwendungen der Bildverarbeitung.

Zum Start launcht Basler zwei neue Dart Kameramodule mit BCON for MIPI-Schnittstelle und integriertem ISP (Image Signal Processor) mit 5 MP und 13 MP Auflösung sowie zwei neue Add-on Camera Kits. Die Kits bieten den perfekten Ausgangspunkt, um Vision ohne großen Aufwand zu den weitverbreiteten Evaluation Boards von NXP hinzuzufügen.

Die Add-on Camera Kits unterstützen die Evaluation Boards mit den Prozessoren i.MX 8QuadMax, i.MX 8MQuad und i.MX 8M Mini. Es gibt sie mit 5 MP und 13 MP Dart-Kameramodul. Der zugehörige Treiber macht die Inbetriebnahme so einfach wie möglich und ist auf den jeweiligen Prozessor optimiert. Zu den Kits gehören neben dem Kameramodul auch Kabel, Objektiv und ein BCON for MIPI to Mini SAS Adapter.

Mit der Integration der NXP i.MX 8 Prozessoren eröffnet Basler Embedded Vision Kunden den Zugang zu einem weiteren System-on-Chip-Hersteller, der speziell im industriellen Umfeld durch sein Leistungsangebot bekannt ist. Der flexible Ansatz ermöglicht den Anwendern alle Basler BCON for MIPI Kameramodule und alle NXP i.MX 8 Prozessoren miteinander zu kombinieren. So erhalten sie das beste Setup für die jeweilige Anwendung. Noch nie war es so einfach, das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis für ein Embedded Vision System zu finden.

Rauscher ACE Kamera
20 neue, hochauflösende ACE Kameras von Basler

19.07.2017 | Basler erweitert seine Industriekamera-Serie ACE (Vertrieb Rauscher) um 20 neue, hochauflösende Kameras. Damit wächst die Baureihe auf über 120 Kameras an, womit sie die größte Kameraserie im industriellen Bildverarbeitungsmarkt darstellt. Zur besseren Unterscheidung wird die ACE-Serie in die drei Produktlinien Classic, U und L klassifiziert.

Zwölf ACE Industriekameras sind mit den Sony „Pregius“-Sensoren IMX253, IMX255, IMX267 und IMX304 ausgestattet und bilden die Produktlinie L. Mit Auflösungen von 9 und 12 Megapixeln und liefern bis zu 40 Bilder/s. Diese Kameras bieten brillante Pregius Bildqualität und eine Pixelgröße von 3,45 µm. Modernste Global Shutter-Technologie sorgt für verzerrungsfreie Bilder, selbst bei hohen Geschwindigkeiten. Mit diesen Eigenschaften eignen sich die neuen L Kameras für Anwendungen in hochautomatisierten 3D-Inspektionssystemen oder in der Verkehrsüberwachung, beispielsweise im Tolling.

Acht ACE Kameras sind mit den Sony Starvis-Sensoren IMX178 und IMX226 ausgestattet und reihen sich in die Produktlinie U ein. Mit der neuesten Rolling Shutter-Technologie und Auflösungen von 6 und 12 Megapixeln mit bis zu 59 Bildern/s können die Kameras in Mikroskopie Anwendungen und in weniger komplexen Automatisierungsaufgaben in der Elektronikindustrie ihr Potential voll ausschöpfen. Die Back-Illuminated Sensortechnologie sorgt für hohe Empfindlichkeit bei einer Pixelgröße von 2,4 µm (IMX178) bzw. 1,85 µm (IMX226). Mit diesen lichtempfindlichen Sensoren bieten die U Kameras eine sehr gute Bildqualität auch bei schwachen Lichtverhältnissen.

Alle 20 Kameras gibt es mit GigE Vision oder mit USB 3.0-Schnittstelle und sind GigE Vision 2.0- bzw. USB3 Vision Standard-konform. Die GigE-Kameras überzeugen mit leistungsstarken GigE Vision 2.0 Features wie PTP. Die zehn Farbkameras verfügen zusätzlich über das Feature-Set PGI, der Kombination aus 5×5-Debayering, Farb-Anti-Aliasing, Rauschunterdrückung und Bildschärfe-Optimierung. Die Basler „Pylon“ Camera Software Suite gewährleistet zudem eine schnelle und einfache Integration der ACE Kameras. Sämtliche 20 Modelle stehen als Design-in-Samples zu Verfügung.

Rausscher Dart Kamera
Rauscher präsentiert Dart Kamera-Serie mit herausragender Bildqualität.

01.02.2016 | Basler (Vertrieb Rauscher) hat die „Dart“ Kamera-Serie erweitert: Die daA1600-60um und daA1600-60uc mit dem e2v Sensor EV76C570 bieten eine herausragende Bildqualität. Dieser e2v Sensor mit einer Pixelgröße von 4,5 x 4,5 µm bietet einen maximalen Bildkreis von 1/1.8 Zoll und ist der größte Sensor in den Dart Kameras.

Die Kameras eignen sich für den Einsatz in der industriellen Mikroskopie mit der hier erforderlichen Farbtreue und Farbwiedergabe sowie der Übertragung in Echtzeit. Ebenso bewirkt das hier genutzte, klassische 4:3 Format, dass der Bildkreis des Mikroskops durch den des Sensors optimal ausnutzt wird.

Mit dem Global Shutter Sensor liefern die Dart eine Geschwindigkeit 60 fps. Bei einer manuell angepassten ROI (Region of Interest) kann die Framerate noch erhöht werden. Die Boardlevel Kameras eignen sich für Anwendungen in Automation, Mikroskopie, intelligenten Verkehrssystemen (ITS) und Robotik Vision Anwendungen.

Technische Merkmale:

  • Basler dart Boardlevel-Kameras mit e2v 76C570 Sensor
  • Modelle da1600-60um und da1600-60 uc
  • Monochrom und Farbe
  • Auflösung: 1600 x 1200 Pixel
  • Sensorformat: 1/1.8 Zoll
  • Pixelgröße: 4,5 x 4,5µm
  • Global Shutter
  • Framerate: 60 Bilder/s
  • Schnittstelle: USB 3.0
  • Objektiv Anschluss: Bare Board, S, CS-Mount

Industriekamera Vision Engineering
ARM-basierten Smart Kameras der Z-Serie mit anwenderfreundlicher Standardsoftware von Vision Components

27.10.2015 | Vision Components kann nun auch bei den ARM-basierten Smart Kameras der Z-Serie mit anwenderfreundlicher Standardsoftware für alle industriellen Bildverarbeitungsaufgaben aufwarten: Halcon Embedded mit seiner integrierten Entwicklungsumgebung und umfassenden Bibliothek für Blob-Analyse, Morphologie, Matching, Vermessung, Identifikation u.v.m. wurde erfolgreich auf die neuen Kameramodelle portiert.

Die Applikationsentwicklung erfolgt bequem auf dem PC und kann dann auf die Smart Kameras von Vision Components übertragen werden, auf denen ein Linux-Betriebssystem läuft. Hardwareseitig steht Anwendern eine Vielzahl an Sensoren, Prozessoren und Schnittstellen zur Verfügung.

Die aktuelle Halcon-Version 12.0.1 ermöglicht signifikante Geschwindigkeitssteigerungen und bietet zahlreiche Neuheiten, die Applikationsentwicklern die Arbeit erleichtern. Die optische Zeichenerkennung (OCR) ist noch zuverlässiger und funktioniert in vielen Fällen ohne die aufwändige individuelle Anpassung der Parameter:

Die Software erkennt Zeichen unabhängig von der Größe und ist auch unter erschwerten Bedingungen, zum Beispiel bei verzerrter Darstellung, sehr gut in der Lage, Text vom Hintergrund zu unterscheiden. Zu weiteren Highlights zählen Warteschlangen für den Datenaustausch zwischen Threads sowie eine ganze Reihe neuer Rechenfunktionen zur Schweißnahtüberwachung. Ergänzte Software-Schnittstellen erleichtern die Weiterverarbeitung von Daten.

Tupel oder ikonische Variablen aus Halcon lassen sich jetzt direkt in Visual Studio überprüfen. In „H Develop“ lassen sich nun auch Vektorvariablen verarbeiten und Tupel als 1D- oder 2D-Plots aus dem Variablenfenster heraus darstellen. In Code-Leseanwendungen werden Kanten außerhalb des zu lesenden Barcodes leichter ignoriert. EAN-13/UPC-A-Barcodes werden auf unscharfen oder verschwommenen Aufnahmen zuverlässiger erkannt und bei 2/5-Interleaved-Codes ist der Barcode-Leser toleranter gegen verbreiterte oder geschmälerte Code-Balken oder Überbelichtung.

Quellenangabe: Dieser Beitrag basiert auf Informationen folgender Unternehmen: Basler, High Speed Vision, Rauscher, Vision Components.

Autor
Angela Struck

Angela Struck

Chefredakteurin des developmentscouts und freie Journalistin sowie Geschäftsführerin der German Online Publisher GbR in Ried.

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