Kupplung Mayr Testing Expo

Kupplungen im Maschinenbau

Sie verbinden, sie dämpfen, sie sichern Drehmoment – entdecken Sie präzise Kupplungen für zuverlässige Kraftübertragung in jeder Antriebsanwendung.

Freilaufkupplung | Rücklaufsperre und Überholkupplung

Ringspann Mehrmotoren Freilaufkupplung
In den Antriebssystemen von Pumpenanlagen ermöglicht der Gehäusefreilauf von Ringspann das bedarfsgerechte Ein- und Auskuppeln von Startermotoren.

Entdecken Sie die Neuheiten und Anwendungen der Freilaufkupplung, einem Schlüsselelement in modernen Antriebssystemen. Diese spezialisierte Kupplungsart, auch als Rücklaufsperre bekannt, ermöglicht das freie Drehen in einer Richtung, während sie in der entgegengesetzten Richtung sperrt, um unerwünschten Rücklauf zu verhindern. Erfahren Sie mehr über ihre vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und technischen Vorteile.

Gehäusefreiläufe für hohe Drehzahlen in Mehrmotorenantrieben

10.12.2025 | Die neue Gehäusefreilauf-Baureihe FHHS von Ringspann wurde für High-Speed-Anwendungen in stationären Mehrmotorenantrieben und Turbinen konzipiert. Die vollständig gekapselten Überholfreiläufe mit An- und Abtriebswelle sind für Drehzahlen bis 12.000 U/min ausgelegt und übertragen Nenndrehmomente von rund 1350 bis 24.400 Nm. Sie übernehmen das automatische Zu- und Abschalten von Motoren im gleichen Antriebsstrang und eignen sich insbesondere für Anlagen der Raffinerie-, Chemie- sowie Erdöl- und Erdgasindustrie.

Technische Basis ist eine hydrodynamische Klemmrollenabhebung: Ein Ölstrahl im Lagerraum erzeugt die Abhebekraft, ermöglicht verschleißfreien Leerlauf und stellt sicher, dass die in einem Käfig geführten Klemmrollen kurz vor Synchronlauf wieder anlegen und die Last übernehmen. So lassen sich Aggregate ohne aufwendige Steuerungstechnik  bedarfsorientiert ein- und auskuppeln. Der Teillastbetrieb wird effizienter und der Prozess bleibt auch beim Ausfall eines Antriebsaggregats stabil.

Zu Nachweis der Eignung der FHHS-Freiläufe für diese Drehzahlbereiche hat Ringspann am Stammsitz in Bad Homburg einen neuen High-Speed-Prüfstand aufgebaut, auf dem Gehäusefreiläufe bis 12.000 U/min unter Praxisbedingungen getestet und dokumentiert werden. Die Baureihe ergänzt das bestehende Programm aus Standard-Gehäusefreiläufen (FH) und mechanisch trennbaren Varianten (FHD). Die Freiläufe lassen sich über passende Wellenkupplungen und optional integrierbare Condition-Monitoring-Module in übergeordnete Leitsysteme einbinden.

Kartoffelvollernter nach Umbau von Freilauf wieder zuverlässig

Tsubaki Kartoffelvollernter Freilauf

12.07.2021 | Ein globaler Hersteller von Kartoffelvollernter hatte Probleme mit der Technik und wandte sich an Tsubaki. Die Spezialisten haben eine effiziente Lösung entwickelt.

Klemmkörperrücklaufsperre verhindert Maschinenstillstand

Tsubaki Freilauf

27.07.2020 | BR-HT-Rücklaufsperren von Tsubaki verhindern das ungewollte Zurücklaufen von z. B. Förderbändern in Industrie-Anwendungen. Durch die Keilwirkung von Klemmkörpern werden der innere bzw. äußere Ring zuverlässig gesperrt. Bei einer Störung wird so der Rücklauf nahezu verzögerungsfrei gestoppt.

Condition Monitoring System für Gehäusefreiläufe

14.03.2019 | Unter Anwendung moderner Sensortechnik und Telematik hat Ringspann ein Condition Monitoring System für Gehäusefreiläufe entwickelt. Vor allem die Betreiber komplexer Multi-Motoranlagen und ihre Instandhalter erhalten damit die Möglichkeit, alle wichtigen Leistungs- und MRO-Parameter der verbauten Freiläufe vorausschauend zu überwachen – in Echtzeit und aus der Ferne. Datenanalyse, Fernwartung und funktionelle Integration in übergeordnete Leitsysteme gehören mit zum Angebot.

Die Gehäusefreiläufe der Serie FH sind Überholfreiläufe und dienen mit Nenndrehmomenten von 1.356 bis 81.000 Nm zum Beispiel als automatische Überholkupplungen in Antriebssträngen mit mehreren schnell drehenden Motoren oder Turbinen. Immer im Bilde zu sein über das Geschehen im Inneren der Freiläufe, ist für die Anlagenbetreiber und ihre Serviceteams von zentraler Bedeutung. Im Rahmen der vorausschauenden Instandhaltung am besten rund um die Uhr, in Echtzeit und ortsunabhängig. Diese Wünsche der Anwender – und andere mehr – hat Ringspann in die Entwicklung seines neuen Condition Monitoring Systems für die Gehäusefreiläufe der Baureihe FH mit einfließen lassen.

Sensor- und Diagnosetechnik und moderne Telematik-Tools

Für die Realisierung wurden neben innovativer Sensor- und Diagnosetechnik auch moderne Telematik-Tools herangezogen. Im Ergebnis ist eine praxisnahe Komplettlösung entstanden, die dem Anwender einen vollständigen Überblick über den aktuellen funktionellen und kinematischen Status eines jeden, in das Condition Monitoring System eingebundenen Gehäusefreilaufs gibt. Dazu werden alle MRO- (Maintenance, Repair, Operations) relevanten Betriebstemperaturen und Leistungsparameter erfasst. Zur Feinanalyse und Interpretation lassen sich alle Daten via Fernwartung direkt an das Servicecenter weiterleiten.

Der Anlagenbetreiber oder Instandhalter kann das MRO-relevante Geschehen im Freilauf am Bildschirm, Tablet oder Smartphone verfolgen. Das System ist nicht als singuläres Stand-alone-Produkt konzipiert, sondern ausgelegt für die Integration in übergeordnete Produktions- oder Service-Leitsysteme. Moderne Netzwerk- und Internet-Technologien sind daher fester Bestandteil des Gesamtpakets.

Autor
Angela Struck

Angela Struck

Chefredakteurin des developmentscouts und freie Journalistin sowie Geschäftsführerin der German Online Publisher GbR in Ried.

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