Plug-and-play Wärmebildkamera für Outdoor, Glas und mehr

Online Wärmebildkamera Systeme für industrielle Anwendungen sind eine Spezialität von Optris. Von der Zustandsüberwachung in Outdoorbereichen bis zur Qualitätssicherung in der Glasherstellung oder im Hochtemperaturbereich sind die Einsatzgebiete vielfältig. Die Infrarotkameras werden hierfür ständig weiter entwickelt und an die Anforderungen der Anlagen und Einsatzfälle angepasst.
Infrarotkameras für thermografische Echtzeitanalysen
Die Optris GmbH & Co. KG ist einer der führenden Hersteller von Geräten zur berührungslosen Temperaturmessung. Das Produktportfolio umfasst neben Infrarot-Thermometern auch Online-Infrarotkameras für thermografische Echtzeitanalysen. Optris entwickelt und produziert in Deutschland, um höchste Qualitätsstandards als zentralen Bestandteil der Unternehmenspolitik sicherzustellen. Nachfolgend stellen wir Ihnen die Neuheiten und Innovationen vor:
Vorkonfigurierte Anwendungspakete für IR-Kameras unter Hochtemperaturen

20.02.2026 | Optris erweitert die Xi-Wärmebildkamera-Serie um vier Infrarot-Anwendungspakete, die speziell für anspruchsvolle Hochtemperaturprozesse ausgelegt sind. Vorgestellt wurden drei Industriepakete sowie ein Ofenpaket . Ziel ist eine robuste, schnell integrierbare Lösung für zuverlässige Temperaturüberwachung auch bei Umgebungstemperaturen bis 250 °C.
Industriepakete für unterschiedliche Messaufgaben:
- Xi 1M Industriepaket (kurzwellig, Metall/Wärmebehandlung): Der Spektralbereich von 0,85 bis 1,1 µm ist auf metallische Oberflächen und Prozesse der Wärmebehandlung zugeschnitten. Die Kamera arbeitet mit 396 × 300 Pixeln, deckt 450 bis 1800 °C ab und erreicht eine thermische Empfindlichkeit von < 2 K.
- Xi 410 Industriepaket (universell für Fertigung/Prozessüberwachung): Mit 384 × 240 Pixeln und 8 bis 14 µm eignet sich das Paket für breite Prozessanwendungen. Der Temperaturbereich reicht von -20 bis 1500 °C, die NETD liegt bei 60 mK.
- Xi 640 Industriepaket (Detailauflösung + Netzwerkintegration): Für höhere Detailanforderungen bietet das Paket 640 × 480 Pixel (VGA) bei 32 Hz und -20 bis 900 °C. Die Anbindung erfolgt per USB oder GigE (PoE). Für USB ist ein USB-Server vorgesehen, um die Einbindung in industrielle Netzwerke zu vereinfachen.
Ofenpaket für Dauerbetrieb unter rauen Bedingungen
Das Xi 1M Furnace Package (Xi 1M FP) kombiniert die kurzwellig arbeitende Xi 1M mit einem wassergekühlten Gehäuse sowie einer Laminar-Air-Purge-Flanschvorrichtung. Damit zielt Optris auf die kontinuierliche Ofenüberwachung in Umgebungen mit Staubbelastung oder intensiver Strahlung.
Alle Pakete sind als vormontierte Einheiten für eine schnelle Inbetriebnahme ausgelegt und enthalten je nach Konfiguration u. a. Wasserkühlung, industrielle Prozessschnittstellen sowie Hochtemperaturkabel bis 250 °C.
„Mit diesen neuen Infrarot-Anwendungspaketen bietet Optris seinen Kunden eine schlüsselfertige Lösung für zuverlässige Wärmeüberwachung unter härtesten Bedingungen“, sagt Torsten Czech, Head of Marketing bei Optris.
Integrierte Industrieprotokolle für vernetzte Temperaturmessung

31.03.2025 | Optris hat seine Infrarot-Temperaturmessgeräte der Serien CT, CTlaser, CTratio, CSvision sowie die Ethernet-basierten Xi-Kameras (ETH) um digitale Schnittstellen für gängige Industrial-Ethernet-Protokolle erweitert.
Infrarot Kameras für die industrielle VGA-Thermografie

28.06.2024 | Eine präzise Temperaturmessung ist entscheidend für den Erfolg vieler industrieller Prozesse. Optris hat mit der Xi 640 eine neue Infrarotkamera vorgestellt, mit der sich sicher, berührungslos und zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis Temperaturen in VGA-Auflösung in Maschinenbau und Zuliefererindustrie messen lassen.
Die Xi 640 aus der Compact Line von Optris kombiniert die Präzision der Wärmebildkamera mit den Vorteilen vom Infrarot-Thermometer. Diese kompakte VGA-Infrarotkamera bietet eine umfassende und berührungslose Zustandsüberwachung in der Industrie.
Mit einer optischen Auflösung von 640 x 480 Pixeln und einer Bild-Wiederholrate von 32 Hz im Spektralbereich von 8 bis 14 µm können schnelle thermische Prozesse bei Temperaturen zwischen -20° und 900 °C überwacht werden. Die Kamera ist zudem mit einer „Auto spot finder“-Funktion ausgestattet, die die Temperaturmessung bewegter Objekte ohne Neuausrichtung der Kamera ermöglicht.
Motorfokus sorgt für scharfes Bild
Wie die anderen Produkte der inzwischen sechsköpfigen Xi-Familie verfügt die Xi 640 über einen Motorfokus, der eine bequeme Scharfstellung aus der Ferne ermöglicht. Die Bildverarbeitung erfolgt über die kostenfreie Software PIX-Connect mit Zeilenscanfunktion. Wichtige Parameter können über eine USB 2.0-Schnittstelle konfiguriert werden, einen USB-zu-GigE-Konverter gibt es optional.
Die Xi 640 kommt in der Lieferung mit einem Prozessinterfacekabel und einem USB-Kabel und kann in Umgebungstemperaturen zwischen 0° und 50 °C eingesetzt werden. Optris bietet zudem Zubehör wie Freiblasvorsätze, Montagewinkel und ein Wasserkühlgehäuse, das Umgebungstemperaturen von bis zu 250 °C ermöglicht.
Dank ihrer hohen Präzision, Robustheit und Flexibilität eignet sich die Xi 640 ideal für den Einsatz im Maschinenbau und im OEM-Bereich. Diese kompakte Kamera bietet eine zuverlässige Einführung in die VGA-Thermografie für verschiedene Branchen.
Infrarotkamera mit unglaublicher 8 µm Optik

03.02.2024 | Die Strukturen von Elektronikbaugruppen werden immer kleiner und sind sehr kompakt aufgebaut. Damit die Infrarotkamera PI 640i von Optris Temperaturen auch bei Chip-Level-Strukturen exakt und geometrisch misst, wurde sie mit der neuen Mikroskop-Optik MO2X mit 2-fach Vergrößerung ausgestattet.
Hohe Temperaturen wirken sich negativ auf die Lebensdauer von Elektronikkomponenten und Baugruppen aus. Die beschleunigte Alterung vieler Halbleitermaterialien bei erhöhten Temperaturen entstehen möglicherweise an einer schlechten elektrischen Verbindung durch den erhöhten Übergangswiderstand. Erhöhte Temperaturen können aber auch innerhalb von komplexen Halbleiter-Bauteilen wie Prozessoren auftreten.
Die geometrische Auflösung der Wärmebildkamera beträgt mit der neuen Optik unglaubliche 8 µm. Zur exakten Temperaturmessung werden 4×4 Pixel benötigt (MFOV). Somit lassen sich jetzt Objekte mit einer Größe von nur 34 µm messen. Damit können auch winzige Strukturen auf Chip-Level analysiert werden. Die thermische Auflösung erreicht mit 80 mK einen sehr guten Wert. Der Fokus der Optik gestattet das Arbeiten in einer Distanz von 15 mm zum messenden Objekt.
Die Optiken an den Kameras der PI-Serie sind einfach austauschbar. Damit lässt sich das System flexibel für verschiedene Messaufgaben einsetzen. Ein hochwertiger Mikroskop-Ständer mit Feinjustierung gehört zum Lieferumfang. Zusammen mit ihm lassen sich mikroelektronische Baugruppen sehr einfach untersuchen. Die Maximalauflösung der IR-Kamera beträgt 640 x 480 Pixel bei einer Framerate von 32 Hz. Die PI 640i mit 640 x 120 Pixel überzeugt selbst noch bei einer Framerate von 125 Hz. Ebenfalls zum Lieferumfang gehört die lizenzfreie Analysesoftware PIX Connect, alternativ steht ein komplettes SDK zur Verfügung.
IR Kamera optimiert 3D Druck Verfahren vom Fraunhofer ILT

04.12.2023 | Besonders das pulverbettbasierte Laserstrahlschmelzen gestattet filigrane und sehr komplexe Strukturen und eröffnet immer neue Einsatzfälle. Die Qualität des Prozesses hängt stark von den richtigen Temperaturen ab. Um diese zu messen, benutzen Wissenschaftler am Fraunhofer ILT eine Infrarotkamera von Optris.
Infrarotkamera im Schutzgehäuse für heißen und kalten Außenbereich

11.11.2023 | Die Wärmebildkamera unter widrigen Umgebungsbedingungen einsetzen, ist möglich mit dem Outdoor-Schutzgehäuse von Optris. Sehr niedrige oder hohe Temperaturen, Staub und Feuchtigkeit stellen hohe Ansprüche an die Elektronik. Zum Schutz empfindlicher Geräte sind daher oft besondere Maßnahmen erforderlich. So auch für die Wärmebildkameras der PI- und Xi-Serie von Optris.
Damit sie auch widrigen Bedingungen problemlos standhalten, hat der Spezialist für berührungslose Thermografie ein neues Outdoorgehäuse entwickelt, welches die empfindlichen Geräte optimal schützt. Kompakt bietet das Gehäuse erstmals die Möglichkeit, Wärmebildkamera und HD Videokamera zusammen in einem System zu integrieren. Darin ist auch ein kompakter USB-Server integriert.
Freiblasvorsatz schützt vor Staub und Feuchtigkeit

Das IP66 Gehäuse ist in feuchter und staubiger Umgebung problemlos einsetzbar. Zum Einsatz der Infrarotkamera unter sehr niedrigen Temperaturen ist ein elektrisches Heizelement integriert. Dieses schaltet sich unterhalb von +15 °C automatisch ein. Ein Lüfter verteilt die warme Luft gleichmäßig im Gehäuse der Wärmebildgeräte. Damit ist die Wärmebildkamera auch im Temperaturmessbereich bis zu -40 °C einsetzbar. Im Gegenzug ist ein Messbereich in wärmeren Gebieten bis +50 °C möglich.
Der optional erhältliche Freiblasvorsatz spült das Schutzfenster des Gehäuses kontinuierlich mit Druckluft. Das verhindert, dass sich dort Staub oder kondensierende Feuchtigkeit sammeln kann. Die Infrarot Kamera hat dadurch stets optimale Sicht und misst zuverlässig.
Video- und Infrarotkamera für kombinierte Zustandsüberwachung

Zusammen mit der optionalen Videokamera mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel lassen sich kombinierte optische und thermische Zustandsüberwachungen oder Anwendungen im Brandschutz bestens realisieren.
Zur Übertragung der Bilder von Wärmebildkamera und Videokamera bietet sich der im Gehäuse befindliche USB-Server an. Hier werden die Ergebnisse beider Kameras zu einem Stream zusammengefasst. Die Übertragung der Daten Informationen erfolgt per Ethernetleitung. Das gestattet eine bequeme Kamera Einbindung in bestehende Videokontrollsysteme.
Mit neuen Apps den Temperaturen auf der Spur
09.11.2022 | Dr. Ulrich Kienitz, Geschäftsführer der Optris GmbH, Berlin, lädt auf der SPS 2022 dazu ein, den App Store zu besuchen. Der Ratgeber bietet eine Demosoftware und viele neue Produkte wie Wärmebildkameras und Pyrometer.
Chronologie & Archiv
Die nachfolgenden Berichte dokumentiert die wichtigsten Entwicklungen der vergangenen Jahre (ab 2014).

09.05.2022 | Für die hohe Energieeffizienz in Gebäuden werden standardmäßig Low-E-Glas Fenster und Fassadenelemente eingesetzt. Als Mehrscheiben Isolierglas konzipiert, haben die Fenster eine beschichtete Seite mit einem sehr niedrigen Emissionsgrad. Dieser ist eine große Herausforderung für Infrarotmessgeräte. Denn sie messen traditionell die Glastemperatur von oben, wenn die Scheiben während des Glashärtungsprozesses aus dem Ofen herausbewegt werden.
Das neue Bottom up System löst dieses Problem und verfolgt dabei einen einen neuen Ansatz: Durch die Installation von zwei Wärmebildkameras unterhalb der Vorspannlinie messen diese die Temperatur immer auf der nicht beschichteten Glasseite mit hohem Emissionsvermögen (1600 Pixeln Scanzeilenauflösung und max. Sichtfeld von 111° / 4,3 m Scanbreite). Beide Infrarotkameras werden durch ein CTlaser 4M Pyrometer von Optris in dem digital gesteuerten Optikschutzsystem (DCLP – zwei automatische Shutter) bei Glasbruch geschützt.
Das Bottom Up Glas Inspectionssystem für Glashärtungslinien ist einfach installierbar, weil es bereits vormontiert ist. Das Wärmebildkamera System eignet sich für engste Einbauräume. Dabei lässt es sich exakt mechanisch positionieren. Die bisher zum Einsatz gekommenen alten, sperrigen Linescanner sind nicht mehr notwendig. Die Scanlinie lässt sich über die mitgelieferte Software exakt ausrichten.

31.05.2021 | „Neben der üblichen Nutzung einer IR Kamera mit PC und Software arbeitet die Wärmebildkamera auch vollautonom quasi als smartes, zielsuchendes Pyrometer mit Analog- bzw. Alarmausgang“ erklärt Torsten Czech, Head of Marketing bei Optris.
Die Wärmebildkameras der Serie Xi 410 haben ein Fast Ethernet Interface. Die Infrarot Kameras lassen sich bequem über PoE versorgen. Das ermöglicht eine unkomplizierte Installation der Wärmebildkameras auch über einen größeren Abstand zum PC.
Durch die in die Infrarot Kameras integrierte Auto hotspot finder Funktion wird die Temperatur von sich bewegenden Objekten zuverlässig gemessen. Dabei muss das Wärmebildgerät nicht neu justiert werden. Bei einem Problem am angeschlossenen PC oder Ausfall der Netzwerkverbindung erstellt die Kamera das Wärmebild-Ergebnis auch vollautonom und sorgt für eine lückenlose und verlässliche Alarmierung im Falle eines detektierten Problems.
Dank dieser Eigenschaft eignet sich das Wärmebildgerät Xi 410 ideal für alle sicherheitsrelevanten Anwendungen wie zum vorbeugenden Brandschutz oder der Zustandsüberwachung an Maschinen und Anlagen.
OEM Kameras mit Motorfokus
Neben der Ethernet Schnittstelle hat die Wärmebildkamera Xi 410 einen USB-Anschluss 2.0 für die schnelle Konfiguration wichtiger Parameter. Zudem verfügt sie über einen direkten 0/4-20 mA Analogausgang. Über ein externes Prozess Interface lassen sich bis zu 9 frei definierbare Messfelder der Wärmebildkamera als Analogausgänge (wahlweise 0/4-20 mA oder 0-10 V) weiterverarbeiten. Über Relais können diese als Alarm ausgegeben werden – ideal für den Einsatz als OEM Kameras.
Die Wärmebildkamers der Reihe Xi 410 sind wie die anderen beiden Baureihen der Xi-Serie ebenfalls mit einem Motorfokus ausgestattet. Dieser gestattet eine bequeme Scharfstellung aus der Ferne über die kostenfreie Software PIX Connect.
Die Auflösung der Wärmebildkameras beträgt 382 Pixel x 240 Pixel bei einer Bildfrequenz von 25 Hz. Die Xi 410 wurde zur Messung von Temperaturen von -20° bis 900 °C kalibriert. Die Kunden erhalten bei der Bestellung einer Wärmebild Kamera ein ready-to-use Paket inkl. Montagemutter, Montagewinkel, Software, Ethernet- und USB-Anschlusskabel.

24.03.2021 | Die physikalischen Eigenschaften von Flachglas können durch eine gezielte Wärmebehandlung verändert werden. Durch thermisches Vorspannen wird zum Beispiel so das Einscheibensicherheitsglas (ESG) hergestellt. Die Glasscheiben werden dazu in einem Ofen auf mehr als 600 °C Temperatur gleichmäßig erwärmt. Anschließend sind sie in einer Kühlsektion durch Anblasen mit Luft schlagartig herunterzukühlen. Für eine Anforderung wie die Überwachung der Glastemperatur und Temperaturverteilung bei diesem Prozess hat Optris ein Infrarotsystem entwickelt.
Im Prozess der Glashärtung muss für die gewünschte Qualität der Glasscheiben die für die jeweilige Glassorte und Glasdicke bestimmte Temperatur im Ofen genau eingehalten werden. Neben der exakten Temperatur geht es auch um eine möglichst homogene Temperaturverteilung innerhalb der Glasscheiben. Optris hat für die Qualitätssicherung dieser Anwendung das Wärmebildkamera Komplettsystem TD GIS 640 R entwickelt. Basierend auf der Wärmebildkamera PI 640 lässt es sich durch wählbare Optiken mit unterschiedlichen Öffnungswinkeln exakt an jede Glashärteanlage anpassen.
Glastemperatur bei Fensterglas überwachen

Für energieeffiziente Gebäude kommt heute standardmäßig das sogenannte Low-E Glas für Fenster und Fassadenbauteile standardmäßig zum Einsatz. Die Fenster werden als Mehrscheiben Isolierglas ausgeführt. Sie bestehen aus einer beschichteten Seite mit einem sehr geringen Emissionsgrad. Die Beschichtung sorgt für eine reduzierte Wärmeabstrahlung im Winter und eine geringe Aufheizung der Räume durch Solarstrahlung von außen im Sommer.
Der niedrige Emissionsgrad der Isolierglas Fenster stellt die eingesetzte Infrarotmesstechnik vor eine große Herausforderung. Das neue Wärmebildkamera System Top Down GIS 640 R wurde dafür besonders konfiguriert. Am Ofenausgang ist für die Messung oberhalb des Glases auf der beschichteten Seite eine Wärmebildkamera Typ PI 640 installiert. Sie misst hochauflösend und sehr schnell über die gesamte Breite der Anlage die Temperaturverteilung der einzelnen Glasscheiben. Unterhalb des Glases auf der unbeschichteten Seite misst ein Pyrometer Typ CT G5L reproduzierbar die genaue Glastemperatur.
Wartungsintervalle erheblich verlängert

Die Einzelpixel des Infrarot Kamerabildes werden auf diesen Messwert referenziert. Das gestattet eine automatisierte Emissionsgrad Korrektur bei Standardglas und Low-E Glas. Das IR System ermittelt neben der Temperaturverteilung auch die Glasfläche. Pyrometer und Wärmebildkamera sind mit einem digital gesteuerten Optikschutz ausgerüstet. Diese Shutter reduzieren den Reinigungsbedarf der Optiken erheblich. Auf ihr zusätzliches und aufwändiges Freiblasen mit Druckluft kann komplett verzichtet werden.
Zu einfachen Elektroinstallationen an einer Glashärtungsanlage bietet Optris das Top Down GIS 640 R System vormontiert an. Das Komplettsystem besteht aus Wärmebildkamera, Pyrometer, Shutter und einem kompakten Schaltschrank mit Elektronik- und Steuerungskomponenten sowie Kabeln.

Im Vergleich zu den bislang oft verwendeten Linescannern kann bei dem kamerabasierten GIS 640 R System die genaue Ausrichtung der Scanlinie bequem in der Software vorgenommen werden. Die exakte mechanische Positionierung des Infrarotsystems oberhalb des Ofens ist nicht erforderlich. Dadurch reduziert sich der Aufwand für Installation und Inbetriebnahme auf ein Minimum.
Nachfolgendes Video zeigt, wie sich die Qualitätssicherung während aller Produktionsphasen in der Glasherstellung mit Infrarot Messtechnik von Optris umsetzen lässt.
Glastemperatur Überwachung in der Glasherstellung

Die Coronavirus Pandemie führt zu einem erhöhten Bedarf an Messtechnik, mit der sich die Körpertemperatur schnell und zuverlässig bestimmen lässt. Optris präsentiert hierfür eine neue IR Kamera zum Fieber messen. Mit der PI 450i lässt sich softwareunterstützt auf Basis der Infrarotmesstechnik die Oberflächentemperatur im Gesicht von Personen auch im Vorübergehen messen.
Jede Person einzeln auf ihre Körpertemperatur zu überprüfen ist in Zeiten der Coronavirus Pandemie zu umständlich und zu zeitaufwändig. Die aktuelle Version der Infrarotkamera PI 450i hat eine optische Auflösung von 382 x 288 Pixel. Der Lieferumfang enthält die Software PIX Connect. IR Kamera und Software detektieren die Oberflächentemperatur in den Gesichtern von Personen.
Es gibt zwei Konfigurationen: Die erste misst die Temperaturen bei Personen in einer Menschenmenge. Mit der zweiten Lösung können Personen einzeln auf eine erhöhte Temperatur überprüft werden. Die zweite Messung liefert zuverlässigere Ergebnisse, weil die berührungslose Temperaturmessung im Lidwinkel erfolgt, an dem die Temperatur die stärkste Korrelation zur Körperkerntemperatur hat. Für beide Varianten bietet Optris die passenden Optiken, damit die Messungen in einer optimalen Entfernung durchgeführt werden können.
Referenz Wärmestrahler für hohe absolute Genauigkeit

Die Infrarot Wärmebildkamera PI 450i hat eine thermische Empfindlichkeit von 40 mK. Die absolute Genauigkeit der Temperaturmessung liegt bei Infrarotkameras typischerweise bei ±2 °C. Für noch präzisere Messungen kann die PI 450i mit einem Referenzstrahler kombiniert werden. Der Strahler vom Typ BR 20AR verfügt über einen hochgenauen internen Temperatursensor.
Dieses Referenzsignal verarbeitet die Software PIX Connect. Dadurch ergibt sich eine Gesamtgenauigkeit des Wärmebildkamera Systems von ±0,5 °C. Die Software läuft auf jedem Standard-PC und lässt sich schnell und einfach in Betrieb nehmen und konfigurieren. So können zum Beispiel Temperaturschwellen definiert werden, bei deren Überschreitung automatisch ein Alarm ausgelöst wird.
Die neue Infrarotkamera zur Fieber Messung lässt sich überall dort einsetzen, wo eine berührungslose Überprüfung von vielen Menschen auf erhöhte Körpertemperaturen nötig ist, damit sich das Virus nicht weiter ausbreitet. Mögliche Einsatzorte der Wärmebildkameras sind Flughäfen, Bahnhöfe, Krankenhäuser, Schulen, Büros, Einkaufszentren usw.

19.11.2019 | Bei der Temperaturmessung in Prozessen, bei denen Laser eingesetzt werden, muss die IR-Kamera unempfindlich gegenüber dem Streulicht des Lasers sein. Die neue PI 08M von Optris eignet sich optimal für solche Anwendungen, denn sie hat eine sehr schmalbandige spektrale Empfindlichkeit bei 800 nm.
Die meisten industriellen Bearbeitungslaser wie NIR- oder CO2-Laser arbeiten außerhalb dieses Bereiches, sodass der Detektor ohne zusätzliche Filter gegen Laserstreulicht geschützt ist. Typische Anwendungen sind Laserschweißen, Laserlöten oder Laserhärten-Prozesse, bei denen Temperaturen eine wichtige Rolle spielt.
Mit dem Wellenlängenbereich von 800 nm ist bei der PI 08M der Messfehler auch bei unbekannten oder sich verändernden Emissionsgraden minimal. Dieser beträgt bei hohen Temperaturen lediglich 1,5 % des Messwertes; unterhalb von 1500 °C sogar nur 1 %. Der Messbereich reicht von 575° bis 1900 °C. Im Innern der neuen IR-Kamera arbeitet ein hochdynamischer CMOS Detektor mit einer optischen Auflösung bis zu 764 x 480 Pixeln, der mit einer maximalen Bildfrequenz von 1 kHz betrieben werden kann. Damit eignen sich die Wärmebildkameras von Optris auch für sehr schnelle Prozesse.
Die PI 08M von Optris lässt sich sehr einfach in die verschiedensten Anwendungen einbinden. Ein Echtzeit-Analogausgang liefert ein Ausgangssignal von 0 bis 10 V. Dabei wird die Temperatur über einen Bereich von 8 x 8 Pixeln gemittelt – die Position dieses Bereichs ist frei wählbar. Im Lieferumfang ist außerdem ein Software-Development-Kit enthalten, das dem Anwender sämtliche Funktionen zur Verfügung stellt.
22.11.2018 | Optris zeigt, wie einfach sich die Wärmebildkamera Pi 640 mit einer Standard-Optik in eine Mikroskop-Optik umbauen lässt. Die neuen Mikroskoplinsen wurden speziell für die Anforderungen der Elektronikindustrie entwickelt.

01.11.2017 | Nicht beherrschte und instabile Prozesse sind die am häufigsten anzutreffenden Kostenfresser in der Spritzgießverarbeitung. 60 bis 70 % aller formteilbezogenen Fehler haben ihre Ursache in der Temperierung der Spritzgießwerkzeuge. Mit den Wärmebildkameras von Optris und dem Online-Qualitätsüberwachungssystem „IR-Thermo Control“ von Willi Steinko und Plexpert lassen sich thermische Fehler bei der Spritzgießverarbeitung inline bei ihrer Entstehung auf der Website detektieren.
In Kombination mit der Software „PI Connect“ erfolgt die Übertragung der Daten zu IR-Thermo Control. Auf dieser Basis kommen Einrichter, Verfahrenstechniker und Qualitätsverantwortliche schnell, sicher und zielführend zu qualitativ guten Bauteilen bei möglichst kurzen Zykluszeiten. Die erreichten Zeit- und Energieeinsparungen führen zu einer Senkung der Stückkosten bei der Produktion der Formteile.
Häufigste thermische Probleme und deren Ursachen
| Erscheinungsbild | Thermische Problemzuordnung | Häufigste Ursache |
| Dimensionsprobleme, mangelnde mechanische Eigenschaften | Zu hohe Temperaturabweichungen an der Werkzeugwandung | Asymetrisches Temperierkanallayout, unzureichende Wärmeabfuhr, Überbrücken von Temperierkanälen |
| Formteilverzug | Zu hohe Temperaturabweichungen an der Werkzeugwandung, partiell oder über das gesamte Formteil | Asymetrisches Temperierkanallayout, unzureichende Wärmeabfuhr, Überbrücken von Temperierkanälen |
| Oberflächenmarkierungen durch Glanz- und Mattstellen, Gratbildung | Thermische Abformungen von Einsätzen und Auswerferstiften, Domen, Retainern, Verrippungen und Durchbrüchen | Mangelhafte Wärmeabfuhr, nicht ausreichende Isolierung von Heißkanalsystemen und HK-Düsen, nicht temperierte Formteilpartien |
| Deutlich zu lange Kühlzeiten/Zykluszeiten | Mangelhaft ausgelegte Werkzeugtemperierung, hohe Druckverluste innerhalb des Temperiersystems, Hotspots auf dem Formteil | Verstopfte Kühlkanäle, mangelhafter technischer Zustand der Temperier- und Kühlgeräte, aggressiver Wasserzustand, nicht oder nicht ausreichend behandeltes Wassser |

Das IR-Thermo Control System liefert diese wichtigen Daten und zeigt kurzzeitig auftretende Effekte und auch Trends wie beispielsweise eine schleichende Temperaturerhöhung im Serienprozess. Die einfache Installation innerhalb von 5 Minuten an jeder beliebigen Spritzgießmaschine ermöglicht eine maximale Flexibilität und Verfügbarkeit des Systems.
Temperaturabweichung über Referenzbildmethode
Die prozessorientierte Benutzerführung erleichtert die Definition von Kontrollgrenzen und liefert Temperaturabweichungen automatisch über eine Referenzbildmethode. Damit werden auftretende Unterschiede sofort sichtbar. Das Qualitäts-Modul IR-Thermo Control erstellt in jedem Zyklus ein Bild des Formteils. Vom ersten GUT-Teil wird ein Referenzbild generiert.
Jede folgende Aufnahme wird mit dem Referenzbild verglichen. Kommt es an einer beliebigen Stelle zu einer Abweichung, wird ein Alarm ausgegeben. Diese Technologien finden z. B. Anwendung im 2K-Spritzgießen sowie bei der Kombination Schaum-/Kompaktspritzgießen (Krallmann Pilot Werkzeug GmbH).

In einem weiteren Beispiel aus dem Automotiv-Bereich werden im Prozess auftretende Störungen direkt sichtbar. Die folgende Anwendung zeigt eine während der Fertigung auftretende thermische Schwachstelle in der Weise, dass der linke Bereich (Bild links) gegenüber dem rechten eine geringere Oberflächentemperatur aufweist. Dies führte dazu, dass das Bauteil um nahezu 2,5 mm kürzer gefertigt wurde. Die Ursache für die Dimensionsabweichung lag daran, dass der erforderliche Nachdruck nicht wirksam werden konnte. Die Werkzeugtemperierung wurde daraufhin in diesem Bereich angepasst und somit optimiert (Bild rechts).
Kein anderes technisches Instrument fördert so deutlich thermische Unzulänglichkeiten zu Tage wie das plug and work-System IR-Thermo Control. Für jeden verständlich werden beispielsweise zu hohe Temperaturdifferenzen an Spritzgießteilen und Werkzeugen angezeigt. Damit gehört das bisherige Hand- auflegen zur Ortung heißer, warmer oder kalter Zonen auf dem Bauteil oder der Werkzeugoberfläche endgültig der Vergangenheit an.

28.04.2017 | Die neue Wärmebild Kamera PI 05M von Optris hat einen durchgängigen Messbereich von 900° bis 2000 °C. Sie hat eine Auflösung von 764 x 480 Pixel und misst im Wellenlängenbereich 500 bis 540 nm. Damit ergänzt sie die PI 1M mit einem Messbereich von 0,85 bis 1,1 µm und eignet sich für den Einsatz in der Metallindustrie. Durch den speziellen Spektralbereich minimiert sie Messfehler bei unbekannten oder sich verändernden Emissionsgraden.
„Mit der PI 05M haben wir eine weitere kompakte Wärmebildkamera für die weltweite Metallindustrie entwickelt, die sich speziell für die Temperaturmessung von Metallschmelzen bestens eignet“, erklärt Dr.-Ing. Ulrich Kienitz, CEO der Optris GmbH.
Mit der PI 05M lassen sich Oberflächen bis 2000 °C messen – und das durchgängig ab 900 °C. Mit einer Bildfrequenz von 1 kHz kann bei einer optischen Auflösung von 72 x 56 Pixel gemessen werden, wobei dieser Bereich von über 4000 Pixeln frei positionierbar ist. Zusätzlich gibt es auch einen direkten Echtzeit-Analog-Ausgang mit einer ebenfalls frei positionierbaren 8 x 8-Pixel-Region. Diese Möglichkeiten bieten eine optimale Anpassung an die jeweilige Anwendung.
Die Kamera misst Infrarotstrahlung im Spektralbereich zwischen 500 und 540 nm und eignet sich damit für alle Laserbearbeitungsprozesse, da Wärmestrahlung oberhalb 540 nm sehr gut geblockt wird. Die im Metallbereich üblichen Dioden-Laser im Bereich 900 bis 1030 nm oder der Nd:YAG-Laser bei 1064 nm haben somit keinen störenden Einfluss auf die Messung. Die Kamera arbeitet hier problemlos ohne zusätzliche Filter. Grundsätzlich hat diese kurzwellige Messung von Metalloberflächen den Vorteil, dass Messfehler bei unbekannten oder sich verändernden Emissionsgraden stark minimiert werden.
15.04.2015 | Dr.-Ing. Ulrich Kienitz, Geschäftsführer der Optris GmbH, Berlin, präsentiert uns auf der Hannover Messe 2015 die Neuentwicklungen der Infrarot-Technik.

19.09.2014 | Virusepidemien wie das H1N1-Virus 2009/2010 und das Ebolavirus 2014 sind hochgefährlich und sorgen für eine weltweite Nachfrage nach geeigneten Screening-Techniken, die eine schnelle und kontaktfreie Erkennung von potentiell an Fieber erkrankten Reisenden ermöglichen. Optris bietet mit ihrer Wärmebildkamera „PI 160“„PI 160“ ein kostengünstiges und einfach zu handhabendes Kontrollsystem zur Erkennung von Personen mit erhöhter Körpertemperatur.
„An Orten mit hoher Personenkonzentration wie Flughäfen können die Menschen schnell und flächendeckend gescannt werden, um im Verdachtsfall diskret zur Einzeluntersuchung herausgezogen zu werden“, erklärt Dr.-Ing. Ulrich Kienitz, Geschäftsführer der Optris GmbH, die Vorteile der Anwendung.
Das Gesamtsystem besteht aus der schnellen Wärmebildkamera PI 160 sowie dem umfangreichen Softwarepaket „PI Connect“. Die HighTech-Geräte lassen sich leicht installieren, bedienen und sind mobil einsetzbar. Die Temperaturauflösung von 0,1 °C erkennt die kleinsten Temperaturveränderungen, die einen automatischen Alarm generieren.
09.04.2014 | Dr.-Ing. Ulrich Kienitz, Geschäftsführer der Optris GmbH, Berlin, stellt uns auf der Hannover Messe 2014 die kleinste Wärmebildkamera auf dem Markt vor, die sich bestens für F&E eignet.
