Schmersal | Der Sicherheit Produzent

Die Schmersal Gruppe zählt zu den etablierten Anbietern für Maschinensicherheit und Sicherheitslösungen in der Industrie. In diesem News-Ticker bündeln wir aktuelle Unternehmensmeldungen zu Standorten, Investitionen, Forschung und Entwicklung, Partnerschaften sowie organisatorischen Veränderungen. So behalten Sie die wichtigsten Entwicklungen rund um Schmersal kompakt im Blick.
Wer ist Schmersal?
Die Schmersal-Gruppe ist ein international führender Anbieter für Sicherheitstechnik zum Maschinenschutz und zur Maschinensicherheit. Das weltweit umfangreichste Produktportfolio von Sicherheits-Schaltgeräten, Sicherheitssensoren, Sicherheitssystemen und sicherheitstechnischen Lösungen wie z. B. Sicherheitslichtgitter erfüllt spezielle Anforderungen verschiedenster Branchen.
Die Schmersal GmbH & Co. KG wurde 1945 gegründet, Hauptstandort ist die K.A. Schmersal GmbH & Co. KG in Wuppertal. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 1850 Mitarbeitende und betreibt sieben Produktionsstandorte auf drei Kontinenten sowie eigenen Gesellschaften und Vertriebspartner in mehr als 60 Nationen. Die Academy Tec.nicum trägt mit ihrem umfangreichen Dienstleistungsprogramm zum Lösungsangebot bei.
Schmersal Unternehmensmeldungen
Lesen Sie, was es Neues aus dem Hause Schmersal gibt:
Schmersal startet neuen Webshop für Sicherheit & Automation

08.05.2026 | Die K.A. Schmersal GmbH & Co. KG hat ihren neuen Webshop live geschaltet. Die Plattform soll Kunden weltweit einen schnelleren und komfortableren Zugriff auf Produkte, Bestelldaten und digitale Services ermöglichen. Das Sortiment umfasst rund 15.000 Produkte aus Sicherheits-, Steuerungs- und Automatisierungstechnik.
Beim Relaunch stand vor allem die Benutzerführung im Mittelpunkt. Der Bestellprozess wurde klarer strukturiert und soll sich nun intuitiver bedienen lassen. Auch die Registrierung von Geschäftskunden wurde überarbeitet. Bestehende Freigabeprozesse bleiben erhalten, laufen aber effizienter ab.
Für Bestandskunden ist der Wechsel ohne erneute Registrierung möglich: Bereits vorhandene Zugangsdaten behalten ihre Gültigkeit. Damit können registrierte Nutzer direkt im neuen System weiterarbeiten.
Die Produktdetailseiten wurden ebenfalls neu aufgebaut. Technische Merkmale, Spezifikationen und relevante Zusatzinformationen sind nun stärker hervorgehoben und schneller erreichbar. Das erleichtert die Auswahl geeigneter Komponenten für sicherheitsgerichtete und automatisierungstechnische Anwendungen. Zusätzliche Funktionen wie ein Produktvergleich unterstützen Anwender dabei, mehrere Produkte gegenüberzustellen.
Der neue Webshop ist vollständig responsiv und in rund 20 Ländern verfügbar. Trotz der erweiterten digitalen Funktionen setzt das Unternehmen weiterhin auf persönliche Betreuung. Technische und kaufmännische Support-Hotlines bleiben bestehen.
Schmersal 2-fach von Great Place to Work ausgezeichnet

Beste Arbeitgeber Fertigung und Industrie 2026
30.03.2026 | Die K.A. Schmersal GmbH & Co. KG ist 2026 von Great Place to Work zweifach ausgezeichnet worden: Im Wettbewerb „Beste Arbeitgeber NRW“ erreichte das Familienunternehmen Platz 6, im Branchenranking „Beste Arbeitgeber Fertigung und Industrie 2026“ kam Schmersal auf Platz 4.
Grundlage der Auszeichnungen sind eine anonyme Mitarbeitenden-Befragung sowie eine Bewertung der Personal- und Führungsarbeit. In die Beurteilung fließen u. a. Vertrauen in die Führung, Teamgeist, Wertschätzung, Arbeitsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten ein.
Schmersal nutzt die Ergebnisse nach eigenen Angaben als Impuls für konkrete Verbesserungen im Arbeitsalltag. Zu den in den vergangenen Jahren umgesetzten Maßnahmen zählen z. B. höhenverstellbare Schreibtische für PC-Arbeitsplätze, Gesundheits-Kampagnen, Teambuilding-Workshops, Nachhaltigkeits-Aktionen sowie Schulungen zur Führungskräfte-Entwicklung und zu agilem Arbeiten.
Auch international wurde die Schmersal Gruppe mehrfach als Arbeitgeber zertifiziert. GPTW-Zertifizierungen erhielten zuletzt u. a. Tochtergesellschaften in Brasilien, Frankreich, Indien, Italien, Schweden, Shanghai, Spanien und den USA.
Jens Delliehausen wird neuer CSO bei Schmersal

02.03.2026 | Zum 1. März 2026 übernimmt Jens Delliehausen die Position des Chief Sales Officer (CSO) bei der K.A. Schmersal GmbH & Co. KG. Er verantwortet damit den globalen Vertrieb und wird die internationale Vertriebsorganisation strategisch und operativ weiterentwickeln. Herr Delliehausen berichtet direkt an den geschäftsführenden Gesellschafter Philip Schmersal und den Managing Director Michael Ambros.
Der 54-jährige wechselte von Lenze, Spezialist für Automatisierung, zur Schmersal Gruppe. Er verfügt bereits über ausgeprägte Führungserfahrung im Vertrieb und ist spezialisiert auf Transformation und Weiterentwicklung von Vertriebsorganisationen, erfolgreiches Change-Management und die Stärkung von Marktposition und Vertriebserfolg sowohl national als auch international.
Zu den zentralen Aufgaben von Jens Delliehausen zählen die Steuerung und kontinuierliche Optimierung aller globalen Vertriebsaktivitäten, die Weiterentwicklung von Strukturen und Prozessen sowie die Identifikation neuer Märkte und Wachstumspotenziale.
Schmersal erneut als Best Managed Company 2025 ausgezeichnet

18.11.2025 | Die Schmersal Gruppe gehört auch 2025 zu den „Best Managed Companies“ in Deutschland. Damit erhält das Wuppertaler Familienunternehmen die renommierte Auszeichnung bereits zum dritten Mal in Folge. Der Award wird jährlich von Deloitte Private, der UBS Group, der F.A.Z. und dem Bundesverband der Deutschen Industrie vergeben und würdigt besonders gut geführte mittelständische Unternehmen.
Bewertet werden vier zentrale Managementfelder: Strategie, Produktivität und Innovation, Unternehmenskultur sowie Governance und Finanzstärke. Grundlage sind umfangreiche Fragebögen sowie ein mehrstufiger Analyseprozess, in dem die teilnehmenden Unternehmen ihre Strukturen und Abläufe detailliert darlegen.
Ein Schwerpunkt lag erneut auf der Bewertung inhabergeführter Unternehmen. Ergänzende Fragen und ein intensiver Interviewteil sollen die besonderen Herausforderungen und langfristigen Ziele dieser Unternehmensform sichtbar machen. Nach der Vorauswahl durchliefen alle Finalisten mehrstündige Gespräche, bevor eine unabhängige Expertenjury die endgültigen Preisträger bestimmte.
Philip Schmersal, geschäftsführender Gesellschafter, betont: „Das Coaching, das zum Auswahlprozess gehört, ist durchaus herausfordernd. Das gesamte Management-Team von Schmersal freut sich umso mehr über diese Auszeichnung, die wir als Bestätigung der sorgfältigen Gestaltung unserer Managementprozesse und ihrer fortwährenden Anpassung an aktuelle Anforderungen sehen.“
Dr. Christine Wolter, Partner und Lead bei Deloitte Private, hebt hervor: „Strategische Weitsicht und Innovationskraft sind die wesentlichen Merkmale einer Best Managed Company wie Schmersal. Die Preisträger navigieren vorausschauend durch die sich ständig wandelnden Marktbedingungen, setzen in einem bewegten Umfeld richtungsweisende Akzente und gestalten gleichzeitig die Zukunft mit dem nötigen Bedacht.“
80 Jahre Schmersal – Vom Waffeleisen zur Hightech-Sicherheit

13.11.2025 | Die Schmersal Gruppe feiert ihr 80-jähriges Firmen-Jubiläum: Vom kleinen Handwerksbetrieb mit Waffeleisenproduktion im Jahr 1945 hat sich der Automatisierer zu einem globalen Technologieführer in der Maschinensicherheit und Automatisierung entwickelt. Heute beschäftigt das familiengeführte Unternehmen rund 2000 Mitarbeitende an über 20 Standorten weltweit.
Den Grundstein legten die Brüder Kurt Andreas und Ernst Schmersal, die nach Kriegsende zunächst Haushaltsgeräte fertigten, um den Wiederaufbau zu sichern. Mit dem Wirtschaftswunder begann der Aufstieg: In den 1950er Jahren entwickelte Schmersal die ersten mechanischen Schaltgeräte für die Bauindustrie – eine Innovation, die den Weg in die industrielle Sicherheitstechnik ebnete. Schon 1954 wurde Liebherr zum Schlüsselkunden, eine Partnerschaft, die bis heute besteht.
In den 1960er Jahren erschloss das Unternehmen mit einem eigenen Schalterprogramm für die Aufzugtechnik ein weiteres zukunftsträchtiges Feld. Innovationen wie der Türkontakt AZ01 und später die Sicherheitsschalter AZ15 und AZ16 wurden zu internationalen Bestsellern und gelten bis heute als Meilensteine der Sicherheitstechnik.
Der konsequente Blick über den Tellerrand prägte die Firmengeschichte früh: Bereits 1974 gründete Schmersal mit ACE Schmersal Ltda. in São Paulo seine erste Auslandsgesellschaft, gefolgt von Werken in Indien, China und den USA. Mit dem Aufbau des Dienstleistungsbereichs tec.nicum erweiterte das Unternehmen seine Expertise um Safety Consulting und Schulungen – und unterstreicht damit seinen Anspruch, ganzheitliche Sicherheitslösungen zu bieten.
Heute steht Schmersal für Innovation, Nachhaltigkeit und Verantwortung. Von intelligenten Sicherheitssystemen mit IO-Link-Integration bis hin zu digitalen Services für funktionale Sicherheit gestaltet das Unternehmen die Zukunft der Smart Factory aktiv mit.
Zum Jubiläum blickt die Geschäftsführung der Schmersal Gruppe mit Philip Schmersal, der das Unternehmen in dritter Generation leitet, stolz auf acht Jahrzehnte technologischen Fortschritt zurück – mit dem klaren Ziel, Maschinen sicherer zu machen und Innovationen zu entwickeln, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Mit diesem Leitgedanken startet Schmersal in das nächste Kapitel seiner Geschichte – als globaler Partner für Sicherheit, Automatisierung und Nachhaltigkeit.
Schmersal gründet Tochtergesellschaft in Südkorea

26.03.2025 | Die Schmersal Gruppe hat in Seoul mit der Schmersal Korea Ltd. eine neue Tochtergesellschaft gegründet. Geschäftsführer des neuen Unternehmens ist Uwe Seeger, Director Asia-Pacific & Middle East bei der Schmersal Gruppe.
Zunächst wird das Büro in Seoul von dem erfahrenen Applikationsingenieur Woncheol Shin gemanagt. Der Safety Consultant wird die Kunden mit dem sicherheitstechnischen Portfolio und Service in dem technisch anspruchsvollen Markt versorgen.
„Die Gründung von Schmersal Korea LTd. ist ein wichtiger strategischer Schritt. Korea, eines der reichsten Länder Asiens, bietet ein dynamisches Geschäftsumfeld mit einer hoch entwickelten technologischen Infrastruktur und vielen globalen Tech-Unternehmen“, erklärt Uwe Seeger. „Dieses Umfeld bietet große Chancen für Wachstum und neue Partnerschaften im erweiterten asiatischen Markt, wobei wir die Stärken Koreas in den Bereichen Innovation und industrielle Entwicklung nutzen können.“
Gründung der Tec.nicum – Solutions & Services GmbH

30.04.24 | Die Schmersal Gruppe hat auf der Hannover Messe verkündet, dass sie ihre Dienstleistungssparte neu strukturiert und die Tec.nicum – Solutions & Services GmbH dazu gründet. Diese Neustrukturierung spiegelt das wachsende Interesse und das erhebliche Entwicklungspotenzial im Bereich der Sicherheitsdienstleistungen wider.
In die neue Tochtergesellschaft, mit Hauptsitz in Kirkel-Limbach, Saarland, wird auch die 2019 übernommene Omnicon Engineering GmbH aufgehen. Unter der Leitung von Bruno Ricardo Diniz, dem ehemaligen Leiter des Lateinamerikageschäfts vom Tec.nicum, wird das Unternehmen seine globalen Aktivitäten stärker vernetzen und ausbauen.
Mit einem Fokus auf Digitalisierung und Komplettlösungen für Maschinensicherheit zielt Tec.nicum darauf ab, das Angebot an Sicherheitsdienstleistungen zu erweitern. „Unsere Kunden profitieren von unserem technischen Know-how, unserem Fachwissen im Bereich funktionaler Sicherheit und unserer Anwendungserfahrung, gebündelt in einer globalen Organisation, die die Vorteile neuer Technologien wie Lidar, Augmented Reality und Digitalisierung nutzt“, erklärt Herr Diniz. Neue Dienstleistungen wie umfassende Software-Lösungen für Risikobeurteilungen, Cloud-Lösungen und IIoT-Anwendungen werden ebenfalls angeboten.
Zusätzlich zu den bestehenden Säulen vom Tec.nicum – Wissensvermittlung, Beratung, technische Planung und Ausführung – komplettieren zwei neue Bereiche das Angebot: Digitalisierung und Outsourcing. Letzteres ermöglicht es Anwendern, sämtliche Aufgaben der Maschinensicherheit von der Konzeption bis zur Installation auszulagern.
Das Unternehmen bietet von der Schulung, über Beratung vor Ort oder im live online Seminar alles Fachwissen, was der Sichehreitsbeauftragte benötigt. Es beschäftigt derzeit weltweit 162 Personen, darunter Techniker und vom TÜV Rheinland zertifizierte Functional Safety Engineers. Mit der Expansion der Organisation wird eine signifikante Zunahme der Mitarbeiterzahl erwartet, um das globale Expertennetzwerk weiter auszubauen.
Chronologie & Archiv
Die nachfolgenden Berichte dokumentieren die Entwicklungen der vergangenen Jahre (ab 2016).

25.09.2023 | Heinz Schmersal hat von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft – Schumpeter School of Business and Economics der Bergischen Universität Wuppertal die Ehrendoktorwürde erhalten.
Damit würdigt die Universität seinen Einsatz für einen Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft sowie sein Engagement für die Universität und die Fakultät. Die Bedeutung dieser Entscheidung wird noch hervorgehoben mit der Tatsache, dass sie in den rund fünfzig Jahren ihres Bestehens nur sechs Ehrendoktorwürden verliehen hat.
Prof. Dr. Peter Witt, Vorstandsvorsitzender der Schumpeter School Stiftung und Lehrstuhlinhaber für Technologie- und Innovationsmanagement, begründet die Entscheidung so: Heinz Schmersal, geschäftsführender Gesellschafter der Schmersal Gruppe seit 1982, trage immer wieder Impulse und Fragestellungen in die Fakultät hinein und teile sein praktisches Wissen auf vielfältige Weise mit dem Lehrpersonal und den Studierenden.
Erste Kontakte des neuen Ehrendoktors zur Bergischen Universität Wuppertal entstanden um das Jahr 2000. Seitdem hat der Unternehmer mit regelmäßigen Vorträgen seine praktischen Erfahrungen geteilt und wissenschaftliche Diskussionen bereichert. Dekan Prof. Dr. Nils Crasselt erinnerte in seiner Begrüßung an einen Vortrag zum Thema „Produktinnovation für den Weltmarkt“, bei dem er Heinz Schmersal vor bald fünfzehn Jahren erstmals kennen lernen durfte.

05.09.2022 | Die finnische Tochtergesellschaft der Schmersal-Gruppe, Advancetec Oy, firmiert jetzt unter dem Namen Schmersal Finland Oy. Advancetec Oy wurde 1993 in Helsinki als Vertriebsgesellschaft für Automatisierungstechnik gegründet. Die Muttergesellschaft ging vor knapp 30 Jahren eine Vertriebskooperation mit Advancetec. Im Jahr 2019 übernahm sie das Unternehmen zu 100 % als Tochtergesellschaft.
Schmersal Finland Oy vertreibt Produkte aus dem Schmersal-Programm und führt die Safety Services vom Dienstleistungs-Geschäftsbereichs Tec.nicum überwiegend in Finnland und Estland. Namhafte Unternehmen aus den Branchen Lebensmittelverarbeitung, Papierherstellung, Robotik, Marinetechnik und Schwerindustrie zählen zu den Kunden.
„Mit dem neuen Namen wird es uns leichter fallen, die Marke Schmersal in Finnland sichtbarer zu machen. Wir möchten zukünftig unsere Produktpalette erweitern und in Zusammenarbeit mit Ingenieurgesellschaften und Beratungsunternehmen neue Projekte entwickeln.“, sagt Jukka Harmoinen Geschäftsführer von Schmersal Finland Oy. „Unser Ziel ist es, unsere langfristigen Kundenbeziehungen weiter zu pflegen und auszubauen und auch neue Großkunden hinzuzugewinnen“.

13.04.2022 | Schmersal Böhnke + Partner und das österreichische Start-up-Unternehmen View Elevator kooperieren beim globalen Vertrieb ihrer Produkte für die Aufzugindustrie. Bei der Weiterentwicklung von Aufzugsystemen wollen die Partner auch unter dem Aspekt der Digitalisierung zusammenarbeiten. Böhnke + Partner in Bergisch Gladbach entwickelt, konstruiert und fertigt Komponenten, Steuerungen sowie Ferndiagnosesysteme für die Aufzugindustrie. Das österreichische Unternehmen View Elevator hat sich auf die Entwicklung digitaler Systeme für das Aufzugmanagement und die sichere, barrierefreie Nutzung von Aufzügen spezialisiert.
„Das Produktportfolio von View Elevator ist eine ideale Ergänzung zum Angebot von uns. Insbesondere erwarten wir von der Zusammenarbeit einen Innovationsschub bei der Entwicklung digitaler Systeme für die Aufzugtechnik“, betont Dr. Andreas Hunscher, Leiter Lift Geschäft Schmersal-Gruppe. „Die Digitalisierung der Aufzugtechnik bietet ein erhebliches Marktpotenzial, denn sie ermöglicht den Betreibern Effizienzsteigerungen für ihre mitunter jahrzehntealten Aufzüge, die einen hohen Bedarf an Nachrüstung haben.“
„Wir entwickeln smarte, herstellerunabhängige Technologien, die universell für alle Aufzuganlagen im Bestand eingesetzt werden können. Mithilfe dieser Technologien wird die Sicherheit für die Aufzugnutzer erhöht, der Aufwand für die Betreiber verringert und die Life Cycle-Kosten der Anlagen werden optimiert“, so Johannes Schober, CEO und Gründer von View Elevator. „Die Partnerschaft mit Böhnke + Partner bietet uns die Möglichkeit, die Internationalisierung unseres Geschäftsmodells voranzutreiben.“
Böhnke + Partner hat auf der Interlift u. a. neue Konzepte für maschinenraumlose Aufzüge und eine neu entwickelte Software API präsentiert. In Verbindung mit dem Steuerungsmodul BP408 können Jeeves Serviceroboter selbständig Aufzüge nutzen. View Elevator hat auf der Messe u. a. das das markenunabhängige digitale Aufzugsbuch View Liftbook, das multimediale Sicherheitssystem für Aufzüge View II und View Sense, die erste KI gestützte Sicherheitsüberwachung für Aufzüge vorgestellt.

22.02.2022 | Der TÜV Rheinland hat als offiziell anerkannte Prüfstelle durch das britische Regierungsamt für Business, Energy & Industrial Strategy BEIS das erste Zertifikat für die Prüfung der Sicherheitszuhaltungen AZ 300, AZM 300 und AZM 300-AS entsprechend der UKCA (United Kingdom Conformity Assessment) Anforderungen ausgestellt.
Seit dem offiziellen Brexit ist diese neue Kennzeichnung auf Produkten erforderlich, welche in England, Schottland und Wales verkauft werden. Das UKCA ersetzt damit das CE-Kennzeichen des EU-Binnenmarktes, welches noch bis Ende 2022 für eine Produktzulassung auf dem britischen Markt akzeptiert wird. „Uns war sehr bewusst, dass der britische Markt für viele unserer Kunden bedeutend ist und wir als Prüfinstitut hier schnelle und unproblematische Unterstützung hinsichtlich der neuesten regulatorischen Anforderungen bieten müssen“, so Thomas Steffens, Leiter der Prüf- und Zertifizierungsstelle Funktionale Sicherheit & Cybersecurity der TÜV Rheinland Industrie Service GmbH.
Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt mit der Sicherheitszuhaltung AZM300 wird der Hersteller jetzt systematisch weitere Produkte nach UKCA zertifizieren lassen. „Unser Ziel ist es, die gängigsten und am häufigsten nachgefragten Produkte von Schmersal bis zum 1. Januar 2023 mit dem UKCA-Zertifikat auszustatten, damit unsere Kunden ihre Maschinen richtlinienkonform in Großbritannien in Verkehr bringen können“, sagt Jörg Eisold, Leiter Prüfungen, Normengremien und Verbandsarbeit bei der Schmersal Gruppe. „Angesichts unserer umfangreichen Produktpalette ist das ein ehrgeiziger Zeitplan. Aber wir hoffen, dass wir dieses Ziel mit der Unterstützung aller im Zertifizierungsprozess involvierten Drittstellen erreichen können. Die guten Erfahrungen, die wir mit TÜV Rheinland beim Pilotprojekt AZM300 gemacht haben, stimmen uns sehr optimistisch.“
Thomas Steffens von TÜV Rheinland ergänzt: „Als Prüfinstitut wissen wir, wie schwierig es für Hersteller oftmals ist, passgenaue Marktzugangslösungen unter Berücksichtigung von Konformitätsanforderungen zu entwickeln.“ Seit September 2021 ist TÜV Rheinland Approved Body u. a. für die Richtlinie Supply of Machinery (Safety) Regulations 2008. Dadurch können für die Hersteller von Sicherheitsprodukten gemäß Anhang IV der Maschinenrichtlinie die UKCA-Zertifizierung durchgeführt und der Zugang zum britischen Markt unterstützt werden.

14.02.2022 | Die Schmersal Gruppe hat Passara Hongwisat zur neuen Geschäftsführerin der Schmersal Thailand Co. Ltd in Bangkok ernannt. Die gebürtige Thailänderin verfügt über 18 Jahre Berufserfahrung in B2B Vertrieb und Channel Management für IT- und Industrieprodukte und war fünf Jahre in der Automatisierungsbranche tätig. Frau Hongwisat hat Elektrotechnik an der King Mongkut’s University of Technology North Bangkok studiert.
„Ich freue mich auf die Herausforderung, für die international renommierte Marke Schmersal neue Marktpotenziale in Thailand zu erschließen. Thailand ist ein Wachstumsmarkt für neue Technologien und Innovationen im Automatisierungssektor. Hier werden viele neue Maschinen und Robotersysteme entwickelt. Neue Produkte werden mit dem Ziel hergestellt, sie noch direkter und genauer an die Bedürfnisse der Verbraucher anzupassen.
Diese Trends unterstreichen die Bedeutung der Maschinen-Sicherheit, für die Schmersal hochwertige Produkte und Lösungen anbietet“, sagt Passara Hongwisat. „Südostasien ist einer der dynamischsten Wirtschaftsräume der Welt mit hohen Wachstumsraten. Auch hier wächst das Bewusstsein für die Bedeutung von Maschinen-Sicherheit und Arbeitssicherheit in der industriellen Produktion. Daher wird die Nachfrage nach den hochwertigen Produkten und dem Know-how von Schmersal weiter steigen.“
Die thailändische Tochter wurde 2019 in Bangkok gegründet und konzentriert sich auf Vertriebs- und Marketingaktivitäten, mit denen sich das Angebot an Produkten und Systemlösungen für die Maschinen-Sicherheit in Thailand erhöhen lässt. Zu den Kunden zählen Unternehmen aus der Robotik und Automatisierungstechnik, Lebensmitteltechnik und Getränkeindustrie, Pharmazie, Körperpflegeindustrie sowie Stahl- und Automobilindustrie.
07.11.2016 | Wir haben den Sicherheitsexperten Schmersal an seinen zwei Standorten Bergisch-Gladbach und Wettenberg besucht. Führende Persönlichkeiten lassen uns hinter die Kulissen der Aufzugstechnik und der dafür nötigen Elektronikfertigung blicken. Unter anderem gibt uns der neue Geschäftsführer von Schmersal Böhnke + Partner Dr. Andreas Hunscher ein Interview und am Standort Wettenberg zeigen wir die Fertigungslinie zur Bestückung von Leiterplatten.
