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Donnerstag, August 17, 2017
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MisumiTitelstory

Die Redewendung „Kleinvieh mach auch Mist“ soll zum Ausdruck bringen, dass auch bei kleinen oder eher unbedeutend erscheinenden Dingen in der Summe etwas zusammenkommt. Im Maschinenbau  zeigt sich dies insbesondere im Hinblick auf die vielen kleinen Bauteile, die für eine Maschine oder Anlage benötigt werden. Unsere Titelreportage verdeutlicht an einem Praxisbeispiel im Sondermaschinenbau, um welche Summe es geht und welche Möglichkeiten es gibt, sie zu minimieren.

 



 

So auch die im südöstlichen Hunsrück ansässige Hahn Automation GmbH. Der Spezialmaschinenbauer entwickelt innovative, effiziente Lösungen für die Automatisierung von Produktionsprozessen. Was nach eigenen Angaben als kleine Ideen- und Versuchswerkstatt im Jahre 1992 begann, ist heute ein global tätiges Unternehmen mit deutschen Standorten in Rheinböllen und Reinheim sowie Niederlassungen in Cincinnati (USA), San Jose (Costa Rica), Istanbul (Türkei) und Schwarzenburg (Schweiz).

Die Zelle als elementare EinheitMisumi2

Roboter-, Prüf- und Kameratechnik, Montage- sowie Temperier- und Kühltechnik sind die Kernkompetenzen. Für alle Entwicklungen kommt die Unternehmensphilosophie zum Tragen: alles aus einer Hand – vom Konzept über die Umsetzung bis hin zum After-Sales-Service. Aushängeschild für den Geschäftsbereich Automation Systems ist das Zellenkonzept „Master Cell“ mit einem besonders breiten Einsatzspektrum. Dabei sind sowohl automatisierte Einzelarbeitsplätze (mit einer manuellen Bestückung) als auch kombinierte Ausführungen als technologisch anspruchsvolle Automatisierungsanlagen verfügbar. Für den Einsatz als Einzelarbeitsplatz ist jede Zelle mit einer eigenen Steuerung und einem eigenen Bedienpult ausgestattet. Neben einer starren Verbindung können die unterschiedlichsten Werkstückträger-Transfersysteme zur Verknüpfung der Master Cells eingesetzt werden. Die modulare Gestaltung ermöglicht eine schnelle, bedarfsgerechte und wirtschaftliche Erweiterung bei steigenden Fertigungsstückzahlen. Dank modernster Robotersysteme sowie Spitzentechnologien der Montage- und Prüftechnik können anspruchsvollste Prozesse realisiert werden. Zudem können die Zellen bei Änderungen in der Produktion einfach von Maschine zu Maschine verlegt werden.

Misumi3„Ob die automatisierte Herstellung von Motorlagern für einen Kunden aus der Automobilindustrie oder von Türscharnieren mit integriertem Dämpfungssystem für einen Anbieter von Küchenschränken – wir bieten Lösungen für sehr individuelle Problemstellungen“, erläutert Torben Fibich, Leiter Kommunikation und Marketing bei Hahn. Manche Kunden hätten bereits erste Vorstellungen bezüglich der Umsetzung, meist werde aber ein Teil gezeigt und dann gesagt „Bau’ mir eine Maschine, die das kann“. So war es auch bei den Türscharnieren mit Anschlagdämpfung. Hierfür wurde ein entsprechendes Maschinenkonzept entwickelt, gemeinsam mit dem Kunden konkretisiert, in der Konstruktion umgesetzt und schließlich die Funktionsweise der Anlage mittels Computeranimation anschaulich simuliert. Im Anschluss folgen Fertigung, Montage, Probelauf und letztendlich Inbetriebnahme beim Kunden sowie Schulung der an der Maschine tätigen Mitarbeiter vor Ort.

Kleinteile in praxisorientierter Bandbreite

Die in kundenindividuellem Design lieferbaren Master Cell-Konzepte zeichnen sich neben hoher Verfügbarkeit, flexiblen Automatisierungsgraden sowie einfacher Handhabung und Bedienung durch kurze Lieferzeiten und hohe Wirtschaftlichkeit aus. Um dies realisieren zu können, verfügen sie über einen standardisierten Zellen- sowie Steuerungsaufbau. Diese „Grundausstattung“ erhält dann den prozessspezifischen Zuschnitt. Dafür kommen zahlreiche mechanische Komponenten zum Einsatz, die in der Regel ebenfalls der jeweiligen Konstruktion angepasst werden müssen. „Wir haben zwar eine eigene Fertigung im Haus“, so Fibich. „Diese kann aber nicht alles abdecken, vor allem nicht, wenn es schnell gehen muss.“ Da aber dennoch ein hoher Qualitätsanspruch an die Komponenten gestellt wird, setzt Hahn auf die Zusammenarbeit mit Misumi Europa. Das Portfolio des Spezialisten für mechanische Norm-, Kauf- und Zeichnungsteile umfasst über eine Million Artikel und deckt damit nahezu jeden denkbaren Bedarf in der Mechanikkonstruktion ab. Die Besonderheit des Angebots ist die Konfigurierbarkeit der Bauteile: Dank umfangreicher Optionen bei Formgebung und Abmessungen können die Standardkomponenten dem jeweiligen Einsatzzweck entsprechend exakt angepasst werden. Das ist nicht nur für Neuentwicklungen von Vorteil, sondern auch, wenn eine Maschine nach Änderungen in der Produktion umgerüstet werden muss, zum Beispiel für die Anpassung an neue Artikelformen. Hinzu kommen diverse Ausführungsmöglichkeiten im Hinblick auf Werkstoffe, Härtegrade und Oberflächenbehandlung. Konstrukteure profitieren somit von einer praxisorientierten Bandbreite. Diese Vielfalt kann kaum eine Eigenfertigung wirtschaftlich leisten; auch die Lieferzeiten von Misumi sind fast immer kürzer als die Herstellung in Eigenarbeit. Da zudem noch die Qualität der Komponenten überzeugt, bedient sich Hahn inzwischen sehr breit an diesem Angebot.

„Das Konzept passt gut zu unseren Master Cells“, betont Torben Fibich: „Es ist ebenfalls modular, intelligent und wirtschaftlich.“ Denn auch die Rahmenbedingungen beim Bezug der mechanischen Komponenten stimmen. Gerade im Sondermaschinenbau werden Bauteile in kleinsten Stückzahlen benötigt; oft sind damit Mindestbestellmengen oder ein Mindestwarenwert bzw. Mindermengenzuschläge verbunden. Diese „Nebenkosten“ verteuern den Artikel und erschweren wirtschaftliche Konstruktionen. Deshalb gibt es anwendergerechte Bezugskonditionen: Lieferung ab Stückzahl 1 selbst in individuell konfigurierter Ausführung, ohne Mindestabnahme oder Mindermengenaufschlag; innerhalb Deutschlands fallen zudem auch keine Versandkosten an.


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