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Freitag, Oktober 20, 2017
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Aktuelles aus der Kommunikation

Bussystem, Ethernet, Profibus, Modbus, RFID, Internet of things, Industrie 4.0

vipaDie Vipa GmbH hat ein neues I/O-System namens „Slio“ entwickelt. Mit dem modularen und extrem kompakten System können künftig so gut wie alle Automatisierungslösungen einfacher und vor allem wirtschaftlicher umgesetzt werden. Slio lässt sich mit allen Vipa-Systemen 100V, 200V, 300S, 500S, kombinieren. Somit steht dem Anwender die volle Systemvielfalt zur Optimierung seiner individuellen Applikationen zur Verfügung.

Neben den gängigen Feldbusanschaltungen wie CANopen, Profibus, Modbus etc. sind  künftig auch Anbindungsmöglichkeiten für Industrial-Ethernet-Bussysteme wie EtherCAT und Profinet möglich.

Der Anwendernutzen bis ins Detail stand im Entwicklungsfokus für die Modularität und Handhabung des Slio. Erreicht wird das mit der konzeptionellen Trennung von Elektronik und Installationsebene. Der Basis-Klemmenblock mit Rückwandbusankopplung und die verpolungssicher ausgelegte Elektronik sind modular, mit Schiebe- Steckmechanismus, aufgebaut. Dadurch kann im Wartungsfall jedes Elektronikmodul  einfach und kostengünstig gewechselt werden, ohne die Verdrahtung zu lösen. Anwender wissen, dass damit eine häufige Fehlerursache entfällt – die Fehlverdrahtung.

Die Anwender werden auch die Treppenform der Anschlussebene, inkl. Zugfeder-Technologie und stehender Verdrahtung schätzen. Für die Verdrahtung selbst reicht ein einfacher Schraubendreher. Die äußerst schmale Bauform der Standard-I/O-Module beträgt lediglich 12,5 mm und bietet Platz für den Anschluss von zwei bis zu acht Sensoren und/oder Aktoren (2,5 mm²-Leitungen). Das übersichtliche Beschriftungs- und Diagnosefeld ermöglicht eine eindeutige Zuordnung und Ablesbarkeit der Kanalzustände, auch unter schlechten Lichtverhältnissen.

„BMK Klebeschilder“ zur Betriebsmittelkennzeichnung lassen sich direkt auf die Verdrahtungsmodule aufbringen. Somit bleibt diese Kennzeichnung auch beim Austausch des Elektronikmoduls bestehen. Werkseitig ist jedes Modul mit der schematischen Darstellung der dazugehörigen Anschlussbelegung versehen, dies vereinfacht die Installation und Wartung wesentlich. Die einzelnen System-Module lassen sich über den integrierten Rückwandbus zu kompletten Stationen kombinieren. So können bis zu 64 Module, ohne Verdrahtungsaufwand, durch einfaches Stecken, zeitsparend zusammengestellt werden.


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