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rampf10417Vor historischer Kulisse und großem Publikum hat der Gründer der internationalen Rampf-Gruppe Rudolf Rampf das Bundesverdienstkreuz erhalten. Rund 200 Gäste waren in die historische Grafenberger Kelter gekommen, um der feierlichen Übergabe durch Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) beizuwohnen.

„Sie haben eine typisch schwäbische Erfolgsgeschichte geschrieben, obwohl Sie in Österreich geboren und in Bayern aufgewachsen sind“, sagte Nicole Hoffmeister-Kraut zu Beginn Ihrer Rede und verwies damit auf die den Schwaben zugeordneten Charaktereigenschaften Erfindungsreichtum und Fleiß. Denn mit einer bahnbrechenden Erfindung – der ersten Modellbauplatte aus Polyurethan Anfang der 1980er-Jahre – sowie jede Menge Arbeit hat Rudolf Rampf aus einem Ein-Mann-Betrieb eine internationale Unternehmensgruppe aufgebaut, die mittlerweile über 800 Mitarbeiter hat.

Nicole Hoffmeister-Kraut rekapitulierte den Werdegang des 72-jährigen Tüftlers und Unternehmers und betonte, dass „Menschen wie Sie dazu beigetragen haben, dass Baden-Württemberg ein starker Wirtschaftsstandort und Globalisierungsgewinner ist“. Mit dem gelungenen Generationswechsel in dem von Rudolf Rampf gegründeten Unternehmen, das nun seine Söhne erfolgreich führen, habe er seine Weitsicht als Unternehmer unter Beweis gestellt.

Der Unternehmer und engagierte Bürger Rudolf Rampf agiere gemäß den gleichen Prinzipien. „Er ist ein Mann der Tat, er ist bei allem, was er anpackt, mit Leidenschaft und Herzblut dabei – sei es die Rudolf-Rampf-Stiftung für die Jugend in Grafenberg, das Brunnen- und Schulprojekt in Angola oder sein Engagement als Kommunalpolitiker und als Sponsor“, sagte Annette Bauer.

rampf20417In seiner Dankesrede forderte Rudolf Rampf die Politik auf, den deutschen Mittelstand und damit ein „werteorientiertes Wirtschaftsmodell“ zu stärken: „Der Familienunternehmer haftet für sein Kapital, seine Existenz hängt vom Erfolg seines Betriebes ab. Deshalb werden Risiken genau abgewogen und es wird langfristig gedacht und gehandelt.“ Seine Leistungen als Unternehmer und sein gesellschaftliches und soziales Engagement standen im Mittelpunkt der abendlichen Veranstaltung. „Doch all das hätte ich ohne meine Ehefrau Eva-Marion niemals erreichen können“, betonte Rudolf Rampf. „Sie ist in guten und vor allem in schlechten Zeiten immer zu mir gestanden, war stets die starke Frau an meiner Seite und das starke Fundament unserer Familie.“
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