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igus nachricht20115Seit Januar 2014 befindet sich ein mit Polymer-Gleitlagern ausgerüsteter Kleinwagen des Kunststoffspezialisten Igus auf einer Reise über vier Kontinente durch Wüsten, Schnee und tropische Hitze. Mit dieser Demonstrationsfahrt stellt das Unternehmen das Potenzial und die Belastbarkeit seiner „motion plastics“, Kunststoffe für bewegte Anwendungen, unter Beweis. Nach Stationen in Asien, Süd- und Nordamerika ist die „iglidur on tour“ inzwischen in Europa angekommen.

Die igus GmbH hat in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Köln aus Anlass des 30jährigen Geburtstages seiner Hochleistungskunststoffe unter dem Namen „Iglidur“ und des 50jährigen Firmenbestehens einen Kleinwagen auf eine Weltreise geschickt. An 56 Lagerstellen wurde er mit iglidur Gleitlagern ausgestattet. Die Komponenten aus Hochleistungskunststoffen wurden im Bremspedal, am Scheibenwischer und Fensterheber, im Schaltmodul, in der Sitzkonsole, an der Handbremse, am Startergenerator, der Drosselklappe und im Verdeck eingebaut. Der Vorteil: Sie sind unter anderem leicht, schmutzunempfindlich und können durch ihre gute Dämpfung auch Kantenlasten und Stöße zuverlässig und langlebig kompensieren. Die Materialeigenschaften von Kunststoff lassen die Themen Wartung und Korrosion an den Lagerstellen der Vergangenheit angehören.

Über 77.000 km sind bereits in den letzten zwölf Monaten durch Indien, China, Korea, Japan, Taiwan, Brasilien und die USA zurückgelegt worden. Auch in Europa bereiste der umgebaute Kleinwagen bereits das Nachbarland Österreich, setze nach Stopps in Belgien und den Niederlanden über nach Großbritannien und tourte anschließend durch Frankreich und die Schweiz und Skandinavien. Seine Etappen quer durch Osteuropa hat er nun für einen kurzen Zwischenstopp bei den Fachpressetagen in Karlsruhe unterbrochen. Trotz aller Strapazen hat der Wagen mit seiner Kunststofftechnologie bisher allen Beanspruchungen getrotzt. Die Fahrten durch Wüsten, Bergpässe, Regenwälder sowie das Verkehrschaos von Megacitys wurden gemeistert, und das zeitweise bei Temperaturen weit über 30 Grad und extremer Luftfeuchtigkeit. Die Strecken erwiesen sich für Fahrer wie Fahrzeug gleichermaßen als Herausforderung. Dabei führte die Reise bisher nicht nur zu den Sehenswürdigkeiten Asiens, Amerikas und Europas, sondern vor allem zu den Niederlassungen und Kunden des Kunststoffspezialisten. In den nächsten Monaten führt die Reise weiter durch den europäischen Kontinent von Rumänien bis zur Türkei und von Portugal bis Italien.
Bild: Mit einem Helikopter ging es zurück ins Tal vom höchsten Punkt der bisherigen Fahrt um die Welt: dem Piz Gloria auf dem Schildhorn in der Schweiz.

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