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Eine Übernahme ist immer eine wohlüberlegte und nachhaltige unternehmerische Entscheidung. Bei der saarländischen Tschan GMBH hat sich Ringfeder Power Transmission CEO Thomas Moka aber schnell entschieden. „Dieses Unternehmen komplettierte unser Portfolio perfekt und ich bin mir sicher, dass unter unserem Dach das internationale Geschäft ausgebaut werden kann. Zum 1. Juli hatte sein Unternehmen, Eigentümer ist die schwedische VBG Group, den angeschlagenen Konkurrenten übernommen.

Tschan ist am Weltmarkt ein guter Name für nicht schaltbare mechanische Wellenkupplungen im Schwerlastbereich. Eingesetzt werden die Produkte des 90 Jahre alten deutschen Traditionsunternehmens beispielsweise als temperaturresistente Lösungen im Dauerbetrieb bei der Ölsandgewinnung in Kanada oder bei der wirtschaftlichen Beschickung von Anlagen in der Hüttentechnik. „Unser Portfolio ist damit in den höheren Drehmomentbereichen komplettiert und wir können uns als Partner für Komplettlösungen in Nischensegmenten platzieren. Natürlich sei es wichtig, an den Prozessen zu optimieren, man glaube aber an Neunkirchen, deswegen werde man an dem Firmensitz festhalten. Moka setzt bewusst auf Deutschland auch als Produktionsstandort.

Die Tschan GMBH war Ende 2013 durch Vertriebsprobleme in Schwierigkeiten geraten und wurde zunächst über ein so genanntes Schutzschirm-Verfahren entschuldet und restrukturiert. Ringfeder übernahm nach Verhandlungen mit Sachwalter und Betriebsrat die Gesellschaft im Sommer 2014 und sicherte damit die verbliebenen 86 Arbeitsplätze dauerhaft. Die Zugehörigkeit wird mit der Umfirmierung in „Ringfeder Power Transmission Tschan“ unterstrichen.
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