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CTI-AwardIn diesem Jahr wurde der 5. CTI Young Drive Experts Award gleich an drei Kandidaten vergeben. So konnte sich anlässlich des 12. Internationalen CTI Symposium für Fahrzeuggetriebe, HEV- und EV-Antriebe am 3. Dezember Dr. Mirko Leesch über den 2. Platz freuen, während sich Katharina Völkel und Florian Schemberg den 1. Platz teilen. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Ferit Küçükay (TU Braunschweig). Küçükay ist Mitglied der Jury und Vorsitzender des Berliner Getriebe-Symposiums.

Prämiert wurde Leesch für seine Dissertation zum Thema „Beitrag zur systematischen Synthese und Bewertung von Doppelkupplungsgetrieben“. Im Urteil der Jury heißt es: „Bei der Gestaltung und Auslegung der Radsätze für Getriebe mit 8, 9, 10 oder noch mehr Gängen wird der Lösungsraum bezüglich der Radsatzkombinationen fast „unendlich“ groß und ist praktisch nicht mehr zu überblicken. Mit dem von Herrn Leesch vorgestellten Syntheseverfahren für Doppelkupplungsgetriebe (DKG) ist es möglich, optimale Radsätze zu generieren.

Völkel konnte die Jury mit ihrer Diplomarbeit über das „Temperaturverhalten von Synchronisierungen mit Carbon-Reibebelägen“ überzeugen. „Bekanntlich hängt die Lebensdauer der Synchronisierungen von der Gleichmäßigkeit der Pressung im Reibkontakt ab. Das geht auch damit einher, dass durch die Gleichmäßigkeit keine lokalen Temperaturspitzen auftreten. Frau Völkel hat ein Simulationsmodell aufgebaut, um die Konstruktionsparameter so zu optimieren, dass eine lokale Überbeanspruchung des Synchronrings vermieden werden kann. Die Arbeit liefert daher einen wichtigen Beitrag zum Leichtbau und zur Effizienzsteigerung in Fahrzeuggetrieben und damit auch im Gesamtfahrzeug“, beschreibt Küçükay in seiner Laudatio Völkels Arbeit.

Mit dem Thema „Berührungssichere Hochvolt-Kontaktierung von Zellmodulen in der Batterieproduktion für batterieelektrische Fahrzeuge“ konnte sich Schemberg ebenfalls für den 1. Platz qualifizieren. Bei der Montage von Batteriemodulen für E-Fahrzeuge werden Menschen den Gefahren von hohen elektrischen Spannungen ausgesetzt, die lebensbedrohend sein können. „Herr Schemberg hat sich mit Fügeverfahren befasst, die es ermöglichen, diese Gefahren zuverlässig zu vermeiden. Durch die von ihm entwickelte und zum Patent angemeldete Methode stellt die Arbeit einen hohen Gewinn für den sicheren Umgang mit Batteriemodulen und somit für batterieelektrische Fahrzeugen dar“, so die Beurteilung der Jury.
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