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ganter0112Der Gedanke liegt nahe, dass das Deutsche Institut für Normung DIN die Mutter aller Standardisierungen ist. Zumindest bei Normelementen wie Griffen, Scharnieren, Handrädern, Drehknebeln, Knöpfen oder Spannvorrichtungen war ein Unternehmer aus dem Schwarzwald schneller. Otto Ganter, der 1894 in Furtwangen eine zunächst kleine mechanische Werkstätte gründete, ließ 1912 den ersten gleichnamigen Katalog für seine Kunden drucken, damals gerade mal zwölf Seiten stark.

Ganter erkannte, dass durch Standardisierung von Bedienelementen die Arbeit der Konstrukteure zum einen leichter wird, weil sie nicht bei jeder neuen Maschine das Handrad neu erfinden müssen. Zugleich erlaubt die Normierung höhere Stückzahlen der Elemente herzustellen, was Kosten und Lieferzeiten schlagartig reduziert.
Die Geschäftsidee Otto Ganters ist auch heute noch die Basis des weltweit erfolgreichen Familienunternehmens, das inzwischen von der vierten Generation geleitet wird. Inzwischen ist die verfügbare Anzahl an Normelementen auf über 50.000 Modellvarianten angewachsen, eine immense Menge, die quasi keinen Konstrukteurswunsch offen lässt. Wenn doch, dann entwickelt Ganter eben schnell ein neues, anforderungsgerechtes Element. Dank eines ausgeklügelten Logistiksystems sind alle Elemente sofort verfügbar: 85 % der Bestellungen werden innerhalb von 24 Stunden ausgeliefert.

Gerade hat Ganter die 15. Auflage des Katalogs auf den Markt gebracht – mit rund 1300 Seiten. Jedes Element erscheint mit den wichtigsten Maßen, mit Abbildung und einer kurzen Beschreibung, verweist auf Werkstoffe und Montagehinweise. Logisch aufgebaut, ermöglicht der Katalog die schnelle und sichere Auswahl des passenden Normelements, das natürlich auch als Datensatz auf DVD und online verfügbar ist, natürlich kostenlos und in allen gängigen 2D- sowie 3D-Formaten.


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