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Coronavirus MTAMTA, ein Unternehmen, Entwickler und Hersteller elektromechanischer und elektronischer Produkte ist mit sofortiger Wirkung gezwungen, seine Produktionsstätte Codogno auf bisher unbestimmte Zeit zu schließen. Damit leistet das Unternehmen den Anordnungen des italienischen Gesundheitsministers Roberto Speranza, in Abstimmung mit Attilio Fontana, dem Regionalpräsidenten der Lombardei, Folge.

Die Schließung des Produktionsstandorts mit 600 Angestellten stellt einen erheblichen Schaden für das Unternehmen dar. Weil die Produkte nicht ausgeliefert werden können, wird die Produktion an den drei FCA Standorten Mirafiori, Cassino und Melfi und auch die Produktion in Sevel ab dem 26. Februar gestoppt. Ab dem 2. März werden auch alle anderen Fabriken von FCA in Europa von Schließungen betroffen sein, ebenso wie Fabriken von FCA Europa der Automobilhersteller Renault, BMW und Peugeot. Sollte die erzwungene Schließung länger andauern, wird dies auch Auswirkungen auf Jaguar Land Rover, Iveco, CNH und SAME, um nur einige zu nennen, haben. Dies hat irreparable Folgen für die Firma und ihre Beschäftigten.

Zehn Prozent der Belegschaft soll weiterarbeiten

In diesem Zusammenhang hat MTA mit größtem Respekt für alle auf die Begrenzung der Verbreitung des Virus ausgerichteten Aktivitäten bei den zuständigen Behörden beantragt, dass 10 Prozent der Belegschaft (etwa 60 Personen) weiter produzieren dürfen. Die Wiederaufnahme würde in einem 40.000 m² großen, geschlossenen Bereich stattfinden, unter täglicher Überprüfung des Gesundheitsstatus jedes Beschäftigten hinsichtlich der Symptome und Anzeichen des Coronavirus. Da MTA an seinem chinesischen Standort Shanghai bereits Erfahrungen mit dem Ausnahmezustand aufgrund des Coronavirus gemacht hat, ist das Unternehmen mit allen erforderlichen Abläufen vertraut, um die Produktion bei völliger Sicherheit für die Angestellten fortzusetzen.

Die teilweise Wiederaufnahme der Aktivitäten von MTA in Codogno würde erlauben, Lieferungen innerhalb dem von den Kunden vorgegebenen Zeitfenster durchzuführen. Dies würde es den italienischen und ausländischen Fahrzeugproduzenten ermöglichen, die Produktion nicht unterbrechen zu müssen.


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