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Harting1219Die Harting Technologiegruppe in Espelkamp hat sich im Geschäftsjahr 2018/19 trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfelds gut behauptet. Der Umsatz war leicht rückläufig und sank um 1,6 % auf 750 Mio. € (Vorjahr 762 Mio. €). Damit erzielte das weltweit tätige Familienunternehmen den zweithöchsten Umsatz seiner 74-jährigen Unternehmensgeschichte.

„Dieses Ergebnis haben wir angesichts verschiedener Indikatoren erwartet“, sagte Vorstandsvorsitzender Philip Harting. Politische Unsicherheiten, Handelskonflikte, der Brexit und Währungseffekte hätten das Ergebnis beeinflusst. „Um Währungseffekte bereinigt, hätten wir jedoch unser Rekordergebnis vom Vorjahr wiederholt“, machte der Harting Chef deutlich.

„Gemessen am Wettbewerbsumfeld und an unseren Kunden haben wir uns ganz gut geschlagen“, sagte der Vorstandsvorsitzende und verwies auf die Prognose des Branchenverbandes VDMA („das sind vor allem unsere Kunden“), die für beide Jahre 2019 und 2020 von einem Rückgang von 2 % ausgeht.

Die Regionen, in denen HARTING weltweit tätig ist, haben sich im Geschäftsjahr 2018/19 unterschiedlich entwickelt. Neben Rückgängen gab es auch kräftiges Wachstum. So stieg im EMEA-Gebiet der Umsatz um 6 % auf 278 Mio. € (Vorjahr: 263 Mio. €). In der Region Asien sank er leicht um 0,5 % auf 186 Mio. € (Vorjahr: 187 Mio. €). Während in der Region Amerika ein Minus von 9 % auf 72 Mio. € (Vorjahr: 79 Mio. €) verbucht wurde. Auch in Deutschland ging der Umsatz um 8 % auf 214 Mio. € (Vorjahr: 233 Mio. €) zurück. „Die Krise in der Windkraftindustrie, deutliche Rückgänge im Maschinen- und Anlagenbau, sowie die Handelsstreitigkeiten schlagen hier eindeutig durch, und der Wachstumsmotor Deutschland stottert“, machte Philip Harting deutlich.

Neben einer positiven Entwicklung in bestimmten Regionen verzeichnete Harting kräftiges Wachstum im Bereich Lade-Infrastruktur für Elektromobilität mit deutlich zweistelligen Zuwachsraten. Daher wird die Produktion in Rumänien ausgebaut. Im Mai 2020 soll die Erweiterung der Werke in Sibiu und Agnita abgeschlossen sein. Die Tochtergesellschaft Harting Automotive registrierte zuletzt eine stark gestiegene Nachfrage nach E-Mobility-Lösungen. Ebenso wächst der Geschäftsbereich Harting Customised Solutions (HCS).

Harting wird weiter in diese Wachstumsfelder investieren, ebenso in die Entwicklung neuer Produkte, Innovationen und Technologien. Philip Harting sieht die Technologiegruppe mit dem derzeitigen Portfolio an innovativen Produkten und Lösungen gut aufgestellt. Die Technologiegruppe hat auch im abgelaufenen Geschäftsjahr überdurchschnittlich investiert. „Mit insgesamt rund 66 Mio. € wurde eine Rekordsumme erreicht“, machte Maresa Harting-Hertz, Vorstand Finanzen und Einkauf, deutlich. Die Zahl der Mitarbeitenden (einschließlich Auszubildende) stieg im Verlauf des Geschäftsjahres 2018/19 auf 5268 (Vorjahr 4980). Das entspricht einem Plus von 5,8 %.


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  • Für sein herausragendes Engagement als Gestalter und Förderer von Technik, Wissenschaft und Wirtschaft ist Dr.-Ing. e. h. Dietmar Harting (2. v. l.) mit der Verleihung der Karmarsch-Denkmünze der Leibniz Universitätsgesellschaft Hannover e.V. gewürdigt worden. Die Laudatio hielt Altbundespräsident Christian Wulff.
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