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mann hummel0619Der weltweit führende Experte für Filtrationstechnologie Mann+Hummel hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2018 leicht auf 3,96 Milliarden Euro (2017: 3,9 Milliarden Euro) gesteigert. Der geringe Umsatzanstieg von 1,6 % im Vergleich zum Vorjahr wurde maßgeblich durch negative Währungseffekte beeinflusst. Das Ergebnis (Ebit) ist auf 93,6 Millionen Euro gesunken (2017: 185,1 Millionen Euro).

Der President+Chief Executive Officer Werner Lieberherr (Bild) zeigte sich mit dem Jahresergebnis insgesamt unzufrieden: „Das erzielte Konzernergebnis entsprach nicht unseren Erwartungen und das erwartete Wachstum von Umsatz, Profitabilität und Cash Flow konnte nicht erreicht werden.“

Mit Blick auf die unbefriedigende Ertragssituation in 2018 hatte der Filtrationsspezialist bereits im Februar ein umfangreiches Kostenrestrukturierungsprogramm angekündigt, um seine Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken. Weltweit sollen durch Maßnahmen zur Effizienzsteigerung 100 Mio. Euro eingespart werden, davon 60 Mio. Euro durch den Abbau von etwa 1200 Stellen sowie 40 Mio. Euro durch Einsparungen von Sachkosten. „Wir sind davon überzeugt, dass die geplante Kostenrestrukturierung notwendig ist, um das Unternehmen nachhaltig und erfolgreich in die Zukunft zu führen“, erläutert Werner Lieberherr.

Das Unternehmen plant die Maßnahmen zur Kostenrestrukturierung in 2019 vollständig zu initiieren, wodurch bereits im laufenden Geschäftsjahr erste Effekte des Maßnahmenplans spürbar sein werden. Für 2019 erwartet man daher eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung gegenüber dem Vorjahr.


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