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turck1018nDie Turck-Gruppe erwartet für das Geschäftsjahr 2018 mit einem konsolidierten Gruppenumsatz von über 660 Mio. EUR erneut ein zweistelliges Wachstum. Nach 600 Millionen Euro im Vorjahr entspräche das einer Wachstumsrate von 10 %.

Im Berichtszeitraum ist die Zahl der Mitarbeiter an allen Turck-Standorten weltweit um 7 % von 4500 auf 4850 gestiegen. An den vier deutschen Standorten in Mülheim an der Ruhr, Halver, Beierfeld und Detmold beschäftigt Turck heute rund 2150 Mitarbeiter, 5 % und damit 100 mehr als im Vorjahr.

„Erneut konnten wir fast überall zweistellig wachsen, mit nahezu 20 Prozent vor allem in der Asia-Pacific-Region, aber auch in Europe/Middle East mit rund 15 Prozent“, berichtet Geschäftsführer Christian Wolf (Bild) und weiter: „Mit den USA hat erfreulicherweise auch unser größter Markt den Wachstumsschub des Vorjahrs beibehalten können.“ Herausragend sind zudem u. a. Indien mit über 50 % Wachstum oder Brasilien mit über 80 %. Mit einem Wachstum von über 25 % in Südafrika liege man sicher in der eigenen Industrie ganz weit vorn. Eine Vertriebsgesellschaft entstand 2018 in Südafrika durch die Übernahme des langjährigen Vertriebspartners RET Automation. „Damit positionieren wir uns als einer der ersten Automatisierungsanbieter in Südafrika“, so Christian Wolf.

Als sehr erfreulich sieht er, dass die neuen Produkte sehr viel Schwung aufgenommen haben und mit 31 % bei der Feldbustechnik Fabrikautomation und mit 77 % bei der Feldbustechnik Prozessautomation außerordentlich gute Quoten zur Umsatzsteigerung beitragen haben.

Auch der Systemgedanke trägt Früchte. Nachdem Turck mit seinem strategischen Partner Banner Engineering 2017 das erste Joint-Venture im Asean-Raum gründete, haben beide Unternehmen in diesem Jahr eine Vertriebsgesellschaft in Malaysia und in Thailand eröffnet. Wolf sieht Turck Banner als Erfolgsgeschichte, die nun schon seit 42 Jahren beispiellos geschrieben wird. Vor allem in Asien sehen die Partner ein enormes Potenzial zur direkten Einführung von Industrie 4.0- und IoT-Anwendungen. „Wir sprechen schon jetzt mit zahlreichen Kunden in der Region, wie wir diese Nachfrage mit unseren Turck Cloud Solutions bedienen können“, kommentierte der Geschäftsführer den Asean-Fokus.

Die Aussichten: Geplant ist ein neues Werk in Polen mit Eröffnung in 2019. Das Logistikzentrum in Mülheim wird u. a. um 130 % mehr Stellkapazität erweitert. Turck soll sich weiter vom Automatisierer zum globalen digitalen Automatisierer entwickeln. Dafür wird sich die Geschäftsmodellarchitektur durch Industrie 4.0 wesentlich verändern: Man werde sich stärker mit Partnern vernetzen, die Wertschöpfung durch smarte Daten vorantreiben und das IT/SW-Know-how als Schlüsselressource einsetzen. In der Radarsensorik sieht Turck viele Möglichkeiten, herkömmliche Sensorik abzulösen. Und das Unternehmen wolle „Herr der eigenen Daten“ werden.

Wirtschaftlich sieht Christian Wolf ein gutes Geschäftsjahr 2019 und es gebe auch keine wirklich kritischen wirtschaftlichen Indikatoren, dass sich diese Entwicklung bis 2022 ändern würde. „Unser konsolidierter Gruppenumsatz wird sich mindestens um 7 Prozent auf 700 Millionen Euro erhöhen“, stellt der Geschäftsführer in Aussicht.  


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