Industrie aktuell

Miniaturisierung, Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie

Taisei0315Compamed Halle 8B, Stand P09

Taisei Kogyo stellt mit der MIM-Technologie Formteile aus einer Mischung von Metallpulver und einem Bindemittel her. Diese Mischung wird in die Form eingespritzt und dann in einem Ofen gesintert, so dass nur das reine Metall übrig bleibt. Die Stärke des Unternehmens ist dabei die Serienfertigung von Hochpräzisions-Metallkleinstteilen wie Zahnrädern, Schrauben u. ä. mit einer hochkomplexen Oberflächengestaltung dank des Einsatzes der MIM-Technologie.

Eine solche Gestaltung ist mit konventioneller, maschineller Bearbeitung nicht zu erreichen. Dabei werden verschiedene Materialien, wie Edelstahl oder Titanlegierungen verwendet. Das Unternehmen ist seit 20 Jahren in der Forschung und Entwicklung der MIM-Technologie aktiv. Zu den Erfolgen gehören Miniaturisierung, eine erhöhte Genauigkeit bei der Fertigung im Vergleich zu vorher, und niedrigere Stückkosten. Anfragen kommen aus Industriebranchen wie der Medizintechnik, Präzisionsmechanik, Elektrotechnik und Optik. Taisei ist auf die technische Entwicklung von Teilen für medizinische Geräte spezialisiert. Ein Grund dafür ist, dass sich solche Mikro- bzw. Hochpräzisionsteile in vielen Fällen sehr gut mittels MIM-Verfahren herstellen lassen.

Auf der Medix-Ausstellung in Tokio wurde das Metall-Rückschlagventil vorgestellt. Ziel war es, eine Größe von Durchmesser 2,4 mm zu erreichen. Dies galt bislang als die unterste Grenze, die mit der MIM-Technologie zu erreichen ist. In manche Rückschlagventile wird ein kugelförmiger Körper eingesetzt, der zum Sperren oder Freigeben des Durchflusses dient. Innerhalb der metallenen Mikroteile wird eine Form gefertigt und eingesetzt, so dass die Keramikkugel eingekapselt werden kann und so funktionsfähig ist. Diese Rückschlagventile haben eine Wandstärke von 200 μm.
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