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Medizintechnik für Mensch und Maschinen

kupferinstitut0712Das Chiyoda Hospital auf der japanischen Insel Kyushu in Japan, ist weltweit das erste Krankenhaus das als Neubau mit antimikrobiellen Kupfergriffen und -klinken ausgestattet worden ist. Ebenso wurde ein erstes antimikrobielles Kupferstethoskop auf den Markt gebracht. Das neue Stethoskop sorgte auf der Medizinmesse in Teipeh, Taiwan, für großes Interesse.

Ein interner Versuch im alten Gebäude des Krankenhauses hatte gezeigt, dass antimikrobielle Klinken weniger pathogene Keime aufwiesen als Beschläge aus Edelstahl, was zu der Entscheidung führte, den geplanten Neubau von Anfang an mit den entsprechenden Klinken und Griffen auszustatten. In den letzten zwei Jahren wurde die Wirksamkeit von speziellen Kupferprodukten getestet. Diese Tests bewiesen den antimikrobiellen Effekt.

Kupfer ist aus sich selbst heraus antimikrobiell, was bedeutet, dass es schnell und komplett krankenhausbürtige Infektionen verhindern kann. Das gilt auch für viele seiner Legierungen wie Messing oder Bronze. Am Chiyoda Hospital wurde Messing eingesetzt, nicht zuletzt auch wegen der Kombination aus antimikrobieller Wirksamkeit und ästhetischem Aussehen.

Inzwischen kommen auch immer mehr Medizinprodukte auf den Markt, die die keimreduzierenden Eigenschaften von Kupfer nutzen. Neueste Errungenschaft ist ein Stethoskop mit Teilen aus einer antimikrobiellen Kupferlegierung: Ohrbügel und Bruststück sind aus Messing. Damit soll die indirekte Kontaktübertragung von pathogenen Keimen über diese Flächen verhindert werden.

Das Stethoskop der Firma Spirit Medical trägt das neue Gütezeichen CU+, um auf den ersten Blick zu zeigen, dass es sich bei den benutzten Materialien um geprüfte Kupferlegierungen handelt, deren Wirksamkeit wissenschaftlich beweisen ist.


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