Industrie aktuell

Automobilentwicklungen konventionell und E-Mobility

bbwVielen Konstrukteuren sind die Möglichkeiten, die sich durch die Laserverfahren bieten, nur unzureichend bekannt. Die Wahl der bestgeeigneten Bearbeitungsverfahren und eine fertigungsgerechte Bauteilgestaltung führen zu kosteneffektiven sowie präzisen Komponenten. Ein Beispiel dafür ist die komplexe Baugruppe einer Abgasrückführleitung von der BBW Lasertechnik für einen Verbrennungsmotor eines renommierten Fahrzeugherstellers.

Für alle diejenigen, die sich schon immer gerne mal ihr eigenes Autos selbst entwerfen wollten, verspricht Local Motors "open source"-Abhilfe. Ob diese Car-Eigenkreationen allerdings in Deutschland zugelassen werden würden, gelte es zu hinterfragen. Interessant ist das Konzept allemal. Mike Pisani, Senior Vehicle Engineer von Local Motors, konnte den einen oder anderen der überwiegend männlichen Teilnehmer sicher begeistern.

ejotBei der Entwicklung neuer Konzepte für die Mobilität von Morgen stehet die Minimierung der Fahrzeuggewichte bei den Automobil-Herstellern an der Spitze der Agenda. „Intelligenten“ Leichtbau realisiert Ejot mit seinen Tensiotec „teleskop“ Stützhülsen. Diese sind konstruktionsbedingt rund 30 % leichter als vergleichbare Verbindungselemente. Die Verringerung der Flanschdicke trägt einen Teil zu einer weiteren Verringerung des Bauteilgewichtes bei.

arnoldAngesichts des Trends zur Leichtbauweise in der Automobilindustrie beschäftigt sich die Automotivesparte der Alpirsbacher Hetal-Werke intensiv mit Alternativen zu den konventionellen Verbindungstechnologien. Anstelle der bislang verwendeten Schweißbolzen sollen zukünftig „ATP TriPress“ der Arnold Umformtechnik GmbH & Co. KG zum Einsatz kommen. Dieser Einpressbolzen für Metalle und Kunststoffe entspricht dem Anforderungsprofil der Spezialisten für kinematische Unterbaugruppen und Scharniere im Pkw-Sitzbereich in vollem Umfang.

bosch1Mit der Modellreihe SMP13x bietet Bosch erstmals integrierte Mitteldrucksensoren für den Automobilbereich an. Das sind Sensoren für Druck im Bereich von 10 bis 100 bar. Bisher hatte der Automobilzulieferer Sensoren für den Niedrigdruckbereich bis 10 bar sowie Hochdrucksensoren für 140 bis weit über 2 000 bar im Programm. Das erste Modell SMP137 – es misst bis 70 bar – erfüllt sehr hohe Qualitätsstandards mit einer ganzen Reihe konstruktiver Besonderheiten wie dem hermetisch dichten Metallgehäuse, der hohen Berstfestigkeit der Messmembran, der maximalen Umgebungstemperatur von 150 °C und den bereits im Sensor enthaltenen EMV-Kondensatoren als Schutz vor störender Einstrahlung.

ZFBereits auf der IAA 2009 in Frankfurt hatte ZF eine Konzeptstudie für ein Front-Quer-Getriebe vorgestellt, das sich jetzt in der Serienentwicklung befindet. In etwa 80 % aller Pkw weltweit wird der Motor quer zur Fahrtrichtung eingebaut. ZF entwickelt für diese Einbauform ein modernes Automatgetriebe, das signifikante Kraftstoffeinsparungen ermöglicht. Mit dem Getriebe werden weltweit neue Kundensegmente erschlossen. Die Produktion des Getriebes ist in Greenville, South Carolina (USA), geplant.

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