Industrie aktuell

Automobilentwicklungen konventionell und E-Mobility

DelphiBei ihren Bemühungen Klimaanlagen weiter zu verbessern greifen die Zulieferer der Autohersteller zu immer realistischeren Simulationsprogrammen, um noch während der Designphase Leistungen und Eigenschaften zukünftiger Systeme zu überprüfen. Simulationsmethoden zur Geräuschanalyse sind deshalb wichtige Werkzeuge bei der „Lärmbekämpfung“ und kommen zum Einsatz bevor er überhaupt entstehen kann. Nun hat Delphi ein Simulationsmodell entwickelt, das unter Einbeziehung der rotierenden Teile einer Klimaanlage die Geräuschentwicklung und -ausbreitung sehr exakt bestimmen kann.

VDIExpertenwissen

Günter Deinzer, Leiter Technologie & Eigenschaftsentwicklung Faserverbundkunststoffe, Audi AG

Neben dem konzeptionellen und konstruktiven Leichtbau spielt der werkstoffliche Leichtbau in der Automobilindustrie eine wichtige Rolle. Audi hat auf diesem Gebiet in den letzten zwei Dekaden Pionierarbeit geleistet. Mit dem Audi Space Frame (ASF) haben wir den Leichtbau aus seinem Nischendasein befreit und fit gemacht für die Großserie. Wir haben Leichtbau zum strategischen Projekt erklärt und richten seither die Entwicklung neuer Fahrzeuge konsequent daran aus. So konnten wir mit dem Werkstoff Aluminium Dinge möglich machen, die lange als nicht realisierbar galten.

National InstrumentsNational Instruments präsentiert das High-Speed-CAN-Modul NI 9862 für die C-Serie und erweitert damit die Produktfamilie der hochleistungsfähigen Schnittstellen für die Kommunikation mit Embedded-Netzwerken, NI-XNET, die dadurch nun auch die Hardwareplattformen NI Compact DAQ und Compact RIO unterstützt. Für NI Compact DAQ wird mit dem neuen Modul zum ersten Mal eine CAN-Unterstützung ausgeführt. Das NI 9862 bietet kontinuierliche Übertragungsraten von bis zu 1 Mbit/s und verfügt über ähnliche Vorteile wie die NI-XNET-Schnittstellen für PCI und PXI – darunter hardwarebeschleunigter Nachrichtenaustausch, integrierte Frame-Verarbeitung und Kommunikation mit einer Busauslastung von 100 % – ohne dass Frames verloren gehen.

TRWBeifahrer-Airbags sind üblicherweise im Armaturenbrett untergebracht. TRW Automotive hat ein System entwickelt, das anstatt im Armaturenbrett im Dach des Fahrzeugs eingebaut wird. Der neue Airbag bietet volle Schutzwirkung für den Beifahrer, spart aber Platz im Armaturenbrett. Das bringt Vorteile in der Gestaltung des Fahrzeuginnenraums, der Ergonomie und der Funktionalität mit sich und reduziert zudem die Entwicklungskosten. Das Dach-Airbag-System ist eine einzigartige Lösung. Studien haben gezeigt, dass das Design nicht nur eine sehr gute Rückhalteleistung, sondern auch größere Freiheit bei der Innenraumgestaltung zukünftiger Fahrzeuge bietet.

AdditiveBeim Testen moderner Elektro- und Hybridantriebe ist die Vermessung aller Fahrzeugkomponenten zusammen mit Batteriebelastung und -leistung nötig. Dies erfordert ein Messsystem, welches die Aufnahme und Analyse der üblichen mechanischen Parameter und zusätzlich Strom-, Spannungs-, Leistungs- und Temperaturmessungen auf einem Potentialniveau von bis zu 1000 V erlaubt. Imc Meßsysteme stellt gemeinsam mit seinem Partner Additive das Messsystem "Imc Cronosflex" vor.

basfDas aktuelle T-Modell in der E-Klasse von Mercedes hat eine besonders große Tankklappe, denn sie soll variable Betankungsarten ermöglichen. Diese Tankklappe besteht seit kurzem aus dem neuen "Ultramid TOP 4000" der BASF, einem mineralgefüllten teilaromatischen Polyamid (PA 6/6T). Der leitfähige technische Kunststoff ist die Weiterentwicklung des 2007 vorgestellten Ultramid TOP 3000 und bietet vor allem höhere Steifigkeit und Dimensionsstabilität. Genau wie sein Vorgänger zeichnet sich das neue Material dadurch aus, dass es online lackiert werden kann.

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