Industrie aktuell

Automobilentwicklungen konventionell und E-Mobility

freudenberg1Die Fahrzeugelektronik ist ein boomender Markt, der auch für Freudenberg Sealing Technologies an Bedeutung gewinnt. Ein Beispiel sind Stecker und Steckerdichtungen aus Flüssigsilikon. Dafür verarbeitet der Dichtungsspezialist erstmals für Mattendichtungen kein flüssiges, sondern Feststoff- oder HCR-Silikon, das in seinem Rohzustand an Knetmasse erinnert.

fraunhoferFraunhofer-Forscher haben einen Batteriekasten für Lithium-Ionen-Akkus durch ein Leichtbauteil ersetzt. Das Gehäuse spart nicht nur Gewicht und übersteht Unfälle unbeschadet – erstmals lässt es sich großserientechnisch herstellen. Grundsätzlich möchten die Ingenieure die Symbiose zwischen Elektromobilität und Leichtbau mit entscheidenden Schritten vorantreiben. Ziel dabei ist es, nach und nach einzelne Elemente im Fahrzeug durch Leichtbauteile zu ersetzen.

technagonMit der Modulserie "Public X3" für Ladestationen an öffentlichen Stromtankstellen erhöht Technagon die maximale Ladeleistung auf 22 kW, was bei heutigen Fahrzeugen eine Vollladung innerhalb von 60 min ermöglicht. Die Module unterstützen verschiedene Betriebsarten, die auf Basis des angeschlossenen Fahrzeugs automatisch ermittelt und konfiguriert werden. Bei einer 3-phasigen Ladeleistung beträgt die Stromstärke 32 A. Ebenfalls unterstützen sie die Ladung mit 20 A ein- und dreiphasig und bilden damit eine vollständige Kompatibilität zu allen derzeit am Markt befindlichen Elektrofahrzeugen.

nskDie Elektrifizierung der Fahrzeugantriebe hat auch Auswirkungen auf die Lautstärke im Innenraum. Da die Fahrzeuge nahezu lautlos unterwegs sind, fallen die Geräusche von elektrisch betriebenen Sekundäraggregaten wie Klimaanlagen sehr viel stärker ins Gewicht. Für diese Anwendungen hat NSK eine neuen Generation von Nadellagern für Elektroantriebe entwickelt, die im Vergleich zu konventionellen Nadellagern nur noch ein Drittel der Geräuschemissionen erzeugen.

eatonEaton hat eine Baureihe elektronischer Sperrdifferentiale vorgestellt, die sowohl für Fahrzeuge mit Front- als auch mit Heckantrieb ausgelegt ist. Die Funktionsweise ist mit Vierrad- oder Allradantrieben vergleichbar, allerdings verbrauchen die Differentiale im Vergleich dazu bis zu 10 % weniger Kraftstoff. Die Technologie sorgt besonders bei rutschigen Straßenoberflächen für eine unmittelbare Traktion und stabilisiert das Fahrzeug. Zusätzlich verbessern die Sperrdifferentiale das Handling unter normalen Fahrbedingungen.

DupontTeile der Innenausstattung des neuen Hybrid-Kompaktvans Toyota Prius Alpha, dessen Markeinführung im Mai 2011 in Japan erfolgte, sind aus dem biobasierten "Sorona EP" von Dupont. Dieser thermoplastische Kunststoff vermittelt eine hohe Wertigkeit, und zugleich leistet er einen Beitrag zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks. Die funktionalen Komponenten sind Teil des in die Instrumententafel integrierten Luftauslasses der Klimaanlage. Toyota hatte natürlich seine Gründe für die Wahl dieses ökologischen Werkstoffs.

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