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Automobilentwicklungen konventionell und E-Mobility

Die Simulationslösung „PAM-CEM“ von ESI ermöglicht die Erstellung und Analyse realistischer Modelle bereits in der frühen „elektromagnetischen“ Konstruktionsphase. Dank einzigartiger Kopplungsmöglichkeiten bietet PAM-CEM die Beurteilung multiskalarer elektromagnetischer Phänomene im mittleren und hohen Frequenzbereich, wodurch Endanwender in die Lage versetzt werden, komplett ausgestattete 3-D-Modelle mit komplexen On-Board-Antennen sowie hoch entwickelten Kabelnetzen verarbeiten zu können.

Die Version 2010 der PAM-CEM-Simulationslösung enthält bedeutende Verbesserungen mit entscheidenden Vorteilen für industrielle Anwender. Zwei dieser Verbesserungen sind speziell für die Automobil- und Marinebranche von Interesse: Ein über das herkömmliche Rechengebiet hinausreichender direkter Zugriff auf die vollständige elektromagnetische Umgebung ermöglicht es, beispielsweise reflektierende Fahrzeuge oder Hindernisse zu berücksichtigen.  Ein spezielles Softwaretool für hohe Frequenzen, das sich auf die Strahlenoptik in Verbindung mit der ‘Equivalent Edge Diffraction’ stützt, eignet sich für aeronautische Radar-Anwendungen oder die Untersuchung der Antennenstrahlung an Bord großer Schiffe.

Bereits die vorherige Version von PAM-CEM bot ein spezielles Upgrade für die Berücksichtigung von im so genannten „Nahbereich“ wirkenden elektromagnetischen Feldern, die zwar außerhalb des 3D-Rechengebietes, aber noch nicht im Fernbereich, liegen. Mit dem Upgrade 2010 können solche zusätzlichen reflektierenden Hindernisse, Fahrzeuge oder aber dünne Farbschichten auf Stoßstangen, welche die Radar-Geräte für Fahrzeuge stören, berücksichtigt werden.

„Die Einführung der PAM-CEM hat es uns ermöglicht, sehr genaue elektromagnetische Wellensimulationen durchzuführen. Wir glauben, dass elektronische Steuerungssysteme bei der Entwicklung von Fahrzeugen in der Zukunft immer größere Bedeutung erlangen werden“, erklärte Yasushi Hamada, Manager der Electronic Testing and Research Group der Mazda Motor Corporation.

Die Simulationslösung enthält mit PAM-CEM/HF ein zusätzliches Produkt, das sich auf die physikalische Beugungstheorie (Physical Theory of Diffraction, PTD) stützt, bei der Strahlenoptik und äquivalente Kantenströme (Equivalent Edge Currents) kombiniert werden. Entsprechende Anwendungen sind in der Aeronautik bei hochfrequenter Radar-Streuung oder bei der Strahlung integrierter Antennen im Marine-Bereich zu finden.

„Zusammen mit Visual-CEM 6.5 und der in Kürze erscheinenden Spezialversion, die ebenfalls neue Fähigkeiten wie eine 3D/3D-Kopplung für fortgeschrittene Quellenmodellierung bietet, ist die Version 2010 der PAM-CEM-Simulationslösung eindeutig benutzerorientiert und zielt auf die industrielle Modellbildung ab“, sagte Dr. Jean-Claude Kedzia, Produktmanager für PAM-CEM der ESI Group.


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