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Automobilentwicklungen konventionell und E-Mobility

skeleton0519Skeleton Technologies ist führend bei einer vom Office of Naval Research in Auftrag gegebenen Studie über Ultrakondensatoren und übertrifft dabei die Tesla-Tochter Maxwell Technologies. Der Vorsprung von Skeletons Skelcaps gegenüber der Konkurrenz beruht auf der patentierten „Curved Graphene"-Technologie. Sie übertrifft Vergleichswerte bei Energiedichte und Lebensdauer, wie die Studie von Dr. David Wetz und seinem Team an der University of Texas in Arlington belegt.

Die Weiterentwicklung der Energiespeichertechnologie ermöglicht den Bau kleinerer und leistungsfähigerer Energiesysteme. Das sächsische Hightech-Unternehmen schlägt deutlich auch den ebenfalls in den USA ansässigen Wettbewerber Ioxus Inc. und belegt den ersten Platz im Testergebnis.

Ultrakondensatoren gewinnen aufgrund ihrer hohen Leistungsdichte an Bedeutung und haben daher eine zunehmende Wichtigkeit für verschiedene Anwendungen, die hohe transiente Leistungen erfordern wie Mikronetzwerke und Transport. Viele Branchen wie die Automobilindustrie sehen Vorteile in einer Hybridlösung, welche Li-Ionen-Batterien mit Ultrakondensatoren kombiniert. Elon Musk erkannte das große Potenzial der Ultracaps und übernahm im Februar den Ultracap-Hersteller Maxwell Technologies (San Diego, CA).

In einer umfangreichen Studie des Office of Naval Research über die Eigenschaften von Ultrakondensatoren und Lithium-Ionen-Kondensatoren im Bereich der transienten Lastanwendungen wurden die Produkte der einzelnen Hersteller auf Herz und Nieren geprüft. Skelcap übertraf bei weitem alle in diesem Experiment getesteten Zellen. Mit mehr als 10 kW/kg ist seine Leistungsdichte höher als die der anderen Zellen im Test und die Wärmeentwicklung ist deutlich geringer, was sich positiv auf seine Lebensdauer auswirkt.

„Die überlegenen Ergebnisse von Skeleton sind höchstwahrscheinlich auf die Verwendung des ‚Curved Graphene‘ anstelle der Aktivkohle zurückzuführen, welche von den anderen Herstellern verwendet wird. Diese Fortschritte in der Energiespeichertechnologie ermöglichen den Bau von Energiesystemen, die transienten Lasten mehr Energie liefern können und die Verkleinerung bestehender Systeme ermöglichen", erklären die Autoren.


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