Industrie aktuell

Automobilentwicklungen konventionell und E-Mobility

enginesens0519Sensor + Test Halle 5, Stand 255

Bei dem im Rahmen von "KMU-innovativ" geförderten Projekt von Enginesens Motorsensor handelt es sich um eine Weiterentwicklung eines pulsationsfähigen Luftmassenmessers zum Einsatz im Abgas von Verbrennungskraftmaschinen mit dem Ziel der Emissionsreduzierung insbesondere Stickoxidverminderung in Verbrennungsmotoren.

Derzeit werden bei Dieselmotoren die Potenziale zur Verminderung von Emissionen und zur Erhöhung der Treibstoffeffizienz bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Eine verbesserte sensorisch geregelte Motor- und Abgassteuerung könnte die Partikel-, Stickoxid- und Kohlendioxidemission während des Verbrennungsvorgangs stark reduzieren. Das gilt insbesondere für die Abgasrückführung

Das Vorhabenziel ist es, einen pulsationsfähigen Massenstromsensor zu entwickeln, der eine Bestimmung des Abgasmassenstroms von Dieselmotoren und Biogasanlagen gestattet und sich für den Einsatz in portablen Emissionsmonitoringsystemen (PEMS) eignet. Dabei wurde ein materialhybrider Ansatz aus miniaturisiertem, hochrobustem, keramischem Sensorelement und thermisch entkoppeltem Gehäuse sowie einer angepassten, hochtemperaturtauglichen Aufbau- und Verbindungstechnologie realisiert.

Zur Ansteuerung, Messung und Signalaufbereitung wird eine Regel- und Auswerteelektronik entwickelt, die den Einsatz unter rauen Umgebungsbedingungen gewährleistet. Auf Basis des entwickelten Sensors wird ein Abgasrückführungs-System entwickelt, das in geeigneten Motorprüfständen getestet wird und dessen Einfluss auf Kraftstoffverbrauch und Emission

Projektpartner sind: Intelligente Sensorsysteme Dresden GmbH, Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS), WTZ Motorentechnik GmbH und VIA electronic GmbH.

Bild: Vorderansicht des Sensorelementes. Gut zu erkennen sind die über der Aussparung angebrachten zwei Platinmäander der Temperatursensoren. Darunter sind zwei Heizelemente aufgedruckt. Die Aussparung dient der thermischen Entkopplung und verhindert ein „Übersprechen“ auf die Temperaturfühler. Das Messverfahren ist ein sogenanntes Heißfilmanemometer bestehend aus je einem Heizer und einem Temperaturfühler, die in einer Brücke verschaltet sind. Durch den spiegelbildlichen Aufbau wird die Bestimmung der Gasmasse in beide Strömungsrichtungen von links nach rechts und umgekehrt möglich.

 weiterer Beitrag des Herstellers          Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diese Webseite wird Ihnen präsentiert von: