Industrie aktuell

Angewandte Forschung aus Instituten und Universitäten

iph0115Forschungsbericht

Windkraftanlagen sollen effizienter werden, Rennwagen leichter und medizinische Geräte sicherer: Möglich machen soll all das ein neues Messsystem, das Wissenschaftler aus Hannover derzeit entwickeln. Der optische Sensor misst berührungslos das Drehmoment und die Position einer Welle. Er soll kleiner und leichter werden als bisherige Systeme und zudem deutlich günstiger, so die Forscher des Instituts für Integrierte Produktion Hannover und des Laser Zentrums Hannover.

Fraunhofer0115Die effiziente Verteilung und Umwandlung von elektrischer Energie gewinnt auf Grund der CO2-Reduktionspotentiale im Bereich der Industrieantriebe, der Möglichkeit des emissionsfreien Fahrens und der Sicherstellung nachhaltiger Mobilität zunehmend an Bedeutung. Leistungselektronik spielt dabei als Schlüsselelement für eine verlustarme Umwandlung der elektrischen Energie eine besondere Rolle. Das BMBF-Förderprojekt „Insel – Inhärent Störungsarme Leistungselektronik“ hat das Ziel, Maßnahmen zur Reduktion der elektromagnetischen Störaussendung von Leistungselektronik in Elektrofahrzeugen deutlich zu verbessern.

nextenergy0115Für eine emissionsfreie und netzunabhängige Stromversorgung werden zunehmend Brennstoffzellenmodule entwickelt. Um ihre Eigenschaften zu ermitteln, können Hersteller ihre Produkte zurzeit nach der DIN EN IEC 62282-2 untersuchen. Doch welche Rückschlüsse lassen die dort beschriebenen Prüfmethoden auf die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Modelle zu? Mit dieser Frage befasst sich das im September 2014 gestartete Forschungsprojekt von Next Energy „Variprüf BZ“ – Untersuchung der Variabilität von Prüfmethoden und Randbedingungen zur Vergleichbarkeit der Ergebnisse von Brennstoffzellenprüfungen nach der DIN EN IEC 62282-2.

TUWien1Forschungsbericht

Häufig benötigt man in Elektromotoren eigens eingebaute Sensoren, um laufend die Position des Magnet-Rotors im Inneren des Motors zu messen. An der TU Wien wurde eine Elektromotor-Antriebsregelung entwickelt, die ganz ohne solche Sensoren auskommt. Diese Technologie wird von Firmenpartnern bereits eingesetzt. Diese Elektromotoren sind sehr leise und erreichen ein optimales Drehmoment im gesamten Drehzahlbereich. Die Motoren sind nicht nur effizienter, der Verzicht auf fehleranfällige Sensorik macht sie auch deutlich ausfallssicherer.

fraunhofer euromoldEuromold Halle 11, Stand C66

Im Laufe der Jahrtausende entwickelten Knochen, Dornen oder Krallen komplexe Formen und Strukturen, um ihre Funktionen optimal erfüllen zu können. So sind sind leicht und dennoch extrem belastbar. Möglich machen das eine komplexe innere Struktur und raffinierte Materialien. Fraunhofer-Forscher zeigen an einem Designerstuhl, wie sich Vorbilder aus der Natur auf neue Werkstoffe und Fertigungsverfahren übertragen lassen.

mayr110414Titelstory

SPS IPC Drives Halle 4, Stand 268

Beim internationalen Field Robot Event 2014 belegte das Team der Hochschule Osnabrück mit seinem Roboter „The Great Cornholio“ den 3. Platz in der Gesamtwertung. Mayr Antriebstechnik fördert die Studenten und steuerte spielfreie, elastische „Roba-ES“ Wellenkupplungen bei. Diese gleichen Wellenversatz aus, sind einfach zu montieren und wartungsfrei – ideale Voraussetzungen für den Einsatz in den kleinen aber robusten Feldrobotern.

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