Industrie aktuell

Angewandte Forschung aus Instituten und Universitäten

mayr110414Titelstory

SPS IPC Drives Halle 4, Stand 268

Beim internationalen Field Robot Event 2014 belegte das Team der Hochschule Osnabrück mit seinem Roboter „The Great Cornholio“ den 3. Platz in der Gesamtwertung. Mayr Antriebstechnik fördert die Studenten und steuerte spielfreie, elastische „Roba-ES“ Wellenkupplungen bei. Diese gleichen Wellenversatz aus, sind einfach zu montieren und wartungsfrei – ideale Voraussetzungen für den Einsatz in den kleinen aber robusten Feldrobotern.

TUM0314Forschungsbericht

Lithium-Ionen-Batterien gelten als Energiespeicher der Zukunft und sind vor allem für die Elektromobilität unverzichtbar. Sie können viel Energie speichern, sind aber vergleichsweise kompakt und leicht. Wenn sich beim Laden der Batterie allerdings metallisches Lithium bildet und ablagert, kann sich die Lebensdauer des Akkus verringern – oder sogar ein Kurzschluss auftreten. WissenschaftlerInnen der Technischen Universität München (TUM) ist es nun gelungen, mithilfe von Neutronenstrahlen einen Blick in die Batterie zu werfen, ohne sie zu zerstören, und den Mechanismus des sogenannten Lithium-Platings aufzuklären.

fraunhofer0314 neuForschungsbericht

Sie wandelt chemische direkt in elektrische Energie um. Doch der Marktdurchbruch der Brennstoffzelle blieb bisher aus. Zu komplex waren die Systeme. Fraunhofer und Vaillant haben ein einfaches Gerät für den Hausgebrauch entwickelt. Die Forscher verantworteten insbesondere den Bau der Prototypen, die Auslegung des Gesamtsystems, die Gestaltung der Keramikbauteile sowie die Entwicklung von Reformer und Nachbrenner. Aktuell werden die Geräte in Privathaushalten im Praxistest »Callux« getestet.

handtmann0314 neuZusammen mit der Forschungsstelle für Zahnräder und Getriebebau der TU München haben Handtmann Elteka und SPN Schwabenpräzision in den letzten vier Jahren nach optimierten Verzahnungsgeometrien bei Kunststoff-Stahl-Zahnradpaarungen geforscht. Nun liegen die Ergebnisse vor. Hauptvorteil beim Einsatz von Kunststoffzahnrädern ist deren Trockenlauffähigkeit. Nachteile dabei sind die auftretenden hohen Reibungszahlen im Zahnkontakt und die im Vergleich zu Stahlzahnrädern geringere Wärmeleitfähigkeit des Materials.

farunhofer02214 neuUm große Datenmengen in Windeseile und ohne störendes Kabel von einem zum anderen Endgerät zu übertragen, arbeiten die Forscher des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme IPMS daran, Licht als Übertragungsmedium zu nutzen. Die optische drahtlose Datenübertragung soll als Alternative zum kabelgebundenen Datentransfer dienen und etablierte Standards wie USB 3.0, USB 3.1, Gigabit-Ethernet oder 10-Gigabit-Ethernet ersetzen.

fraunhofer10214Am Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Bremen stellen Forscher mit unterschiedlichen Druckverfahren elektronische Bauteile und Sensoren her. Winzige Widerstände, Transistoren, Leiterbahnen und Kondensatoren werden zunächst am Bildschirm entworfen und anschließend direkt auf zwei- und dreidimensionale Oberflächen, beispielsweise auf Platinen, aufgebracht.

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