Industrie aktuell

Angewandte Forschung aus Instituten und Universitäten

nextenergy0115Für eine emissionsfreie und netzunabhängige Stromversorgung werden zunehmend Brennstoffzellenmodule entwickelt. Um ihre Eigenschaften zu ermitteln, können Hersteller ihre Produkte zurzeit nach der DIN EN IEC 62282-2 untersuchen. Doch welche Rückschlüsse lassen die dort beschriebenen Prüfmethoden auf die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Modelle zu? Mit dieser Frage befasst sich das im September 2014 gestartete Forschungsprojekt von Next Energy „Variprüf BZ“ – Untersuchung der Variabilität von Prüfmethoden und Randbedingungen zur Vergleichbarkeit der Ergebnisse von Brennstoffzellenprüfungen nach der DIN EN IEC 62282-2.

TUWien1Forschungsbericht

Häufig benötigt man in Elektromotoren eigens eingebaute Sensoren, um laufend die Position des Magnet-Rotors im Inneren des Motors zu messen. An der TU Wien wurde eine Elektromotor-Antriebsregelung entwickelt, die ganz ohne solche Sensoren auskommt. Diese Technologie wird von Firmenpartnern bereits eingesetzt. Diese Elektromotoren sind sehr leise und erreichen ein optimales Drehmoment im gesamten Drehzahlbereich. Die Motoren sind nicht nur effizienter, der Verzicht auf fehleranfällige Sensorik macht sie auch deutlich ausfallssicherer.

fraunhofer euromoldEuromold Halle 11, Stand C66

Im Laufe der Jahrtausende entwickelten Knochen, Dornen oder Krallen komplexe Formen und Strukturen, um ihre Funktionen optimal erfüllen zu können. So sind sind leicht und dennoch extrem belastbar. Möglich machen das eine komplexe innere Struktur und raffinierte Materialien. Fraunhofer-Forscher zeigen an einem Designerstuhl, wie sich Vorbilder aus der Natur auf neue Werkstoffe und Fertigungsverfahren übertragen lassen.

mayr110414Titelstory

SPS IPC Drives Halle 4, Stand 268

Beim internationalen Field Robot Event 2014 belegte das Team der Hochschule Osnabrück mit seinem Roboter „The Great Cornholio“ den 3. Platz in der Gesamtwertung. Mayr Antriebstechnik fördert die Studenten und steuerte spielfreie, elastische „Roba-ES“ Wellenkupplungen bei. Diese gleichen Wellenversatz aus, sind einfach zu montieren und wartungsfrei – ideale Voraussetzungen für den Einsatz in den kleinen aber robusten Feldrobotern.

TUM0314Forschungsbericht

Lithium-Ionen-Batterien gelten als Energiespeicher der Zukunft und sind vor allem für die Elektromobilität unverzichtbar. Sie können viel Energie speichern, sind aber vergleichsweise kompakt und leicht. Wenn sich beim Laden der Batterie allerdings metallisches Lithium bildet und ablagert, kann sich die Lebensdauer des Akkus verringern – oder sogar ein Kurzschluss auftreten. WissenschaftlerInnen der Technischen Universität München (TUM) ist es nun gelungen, mithilfe von Neutronenstrahlen einen Blick in die Batterie zu werfen, ohne sie zu zerstören, und den Mechanismus des sogenannten Lithium-Platings aufzuklären.

fraunhofer0314 neuForschungsbericht

Sie wandelt chemische direkt in elektrische Energie um. Doch der Marktdurchbruch der Brennstoffzelle blieb bisher aus. Zu komplex waren die Systeme. Fraunhofer und Vaillant haben ein einfaches Gerät für den Hausgebrauch entwickelt. Die Forscher verantworteten insbesondere den Bau der Prototypen, die Auslegung des Gesamtsystems, die Gestaltung der Keramikbauteile sowie die Entwicklung von Reformer und Nachbrenner. Aktuell werden die Geräte in Privathaushalten im Praxistest »Callux« getestet.

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