Industrie aktuell

Angewandte Forschung aus Instituten und Universitäten

fraunhofer0415Das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP und das Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie Isit haben erfolgreich flexible elektrochemische Biosensoren auf metallbeschichteten Foliensubstraten entwickelt und getestet. Die Technologie versieht Kunststofffolien mit einer hauchdünnen Metallschicht. Sie basiert auf einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Eine hohe Gleichmäßigkeit der Schichtdicke und die Freiheit von Defekten stellten dabei besondere technologische Herausforderungen.

wibu0415Insgesamt 21 Partner aus Industrie und Forschung, darunter Wibu-Systems, beteiligen sich am „Nationalen Referenzprojekt zu IT-Sicherheit in der Industrie 4.0“ namens „IUNO“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das bis Ende Juni 2018 laufende Projekt hat zum Ziel, die vernetzte Produktion effektiv vor Cyberangriffen und Spionage zu schützen. Als Ergebnis soll die mittelständische deutsche Industrie einen umfassenden Werkzeugkasten zu Industrie 4.0 erhalten.

kit0415Der effiziente Umgang mit Energie ist einer der Grundpfeiler der Energiewende. Doch gerade in der Industrie fällt das nicht immer leicht, weil die technischen Voraussetzungen nicht erfüllt sind. Es fehlen unter anderem geeignete Speichermöglichkeiten. Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen haben sich daher im Projekt „Fast Storage BW II“ zusammengeschlossen, um den Energiespeicher der nächsten Generation für die Industrie zu entwickeln.

TUM10415Titelstory

Die Reinigung von Autoabgasen ist eines der bekanntesten katalytischen Verfahren. Doch nahezu die gesamte chemische Industrie basiert auf katalytischen Reaktionen. Das Katalysatordesign spielt daher eine Schlüsselrolle bei der Verbesserung vieler Prozesse. Ein internationales Team von Wissenschaftlern, darunter die TU München (TUM) hat nun ein Konzept vorgestellt, das die geometrischen und die Adsorptionseigenschaften elegant miteinander in Beziehung setzt. Die Leistungsfähigkeit ihrer Methode zeigten sie am Beispiel eines neu entwickelten Platin-Katalysators für Brennstoffzellen.

TUKL0315Forschungsbericht

Licht absorbierende Schichten spielen in vielen alltäglichen Anwendungen eine Rolle – zum Beispiel in Solarzellen oder Sensoren. Mit ihrer Hilfe wird Licht in elektrischen Strom oder Wärme umgewandelt. Die Schichten fangen das Licht förmlich ein. Obwohl diese Absorberschichten verbreitet eingesetzt werden, verstehen Wissenschaftler noch nicht, welcher Mechanismus das Einfangen von Licht mit der höchsten Effizienz ermöglicht. Forscher haben nun nachgewiesen, dass sehr effiziente Lichtstreuung in ultradünnen rauen Schichten das einfallende Licht so lange einfängt, bis es vollständig absorbiert ist.

Studierende der Berner Fachhochschule haben im Rahmen eines Semesterprojektes intelligente Bojen entwickelt, welche Parameter, wie Position, Temperatur von Wasser und Luft, Windgeschwindigkeit und -richtung, Luftdruck, Radioaktivität und mehr messen. Als Resultat dieser Projektarbeit ist eine moderne und innovative Plattform entstanden, welche Unternehmen den Schritt ins Internet der Dinge ermöglicht.

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