Industrie aktuell

Angewandte Forschung aus Instituten und Universitäten

MEETForschungsbeitrag

Deutschlandweit einmalig im universitären Bereich ist laut MEET-Forschungszentrum der Trockenraum der Batterieforscher am Institut für Physikalische Chemie der Universität Münster. Die Komponenten einer Lithium-Batterie sind extrem feuchtigkeitsempfindlich. Erst wenn eine Batterie versiegelt ist, darf sie den Trockenraum verlassen. Künftig können hier im Maßstab eins zu eins Batterieprototypen gebaut werden und so Antworten auf Fragen der Industrie zu innovativen elektrochemischen Energiespeichern gefunden werden.

FestoForschungsbeitrag

Was haben Elefantenrüssel und Fischflossen mit Automatisierung zu tun? Festo zeigte auf der Hannover Messe 2010 technische Highlights aus dem Bionic Learning Network. Die bionischen Future Concepts sind von der Natur inspiriert und wurden für Automatisierung und Handhabung konzipiert, z. B. der bionische Handlingassistent, der BionicTripod 2.0 und der CyberKite.

 

LärmschutzDie Bergische Universität Wuppertal und Wave Scape Technologies haben auf der Hannover Messe eine aktiven Lärmschutz präsentiert. Dieser stellt durch den Einsatz der Mikroelektronik immer häufiger eine effiziente Alternative zu passiven Lärmminderungsmaßnahmen dar. Die Grundlagen für diese Technik werden am Lehrstuhl Audiosignalverarbeitung und Nachrichtentechnik erforscht.

fraunhoferForschungsbeitrag

Polytronik oder Polymerelektronik ist eine Schlüsseltechnologie, die Kunststoffe und Elektronik zusammenführt. Ein kleines Blutlabor für die Jackentasche, das vor einem Langstreckenflug rasch die Gefahr eines Blutgerinnsels in den Beinen analysiert, oder ein Sensorarmband, das Elektrosmog messen kann und Patienten mit Herzschrittmachern vor lebensbedrohlicher Strahlung warnt – »intelligentes Plastik« kann dies möglich machen. Daran arbeiten Forscher am Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM in München.

 

Ritter

Ein neuartiges Brennstoffzellensystem haben Ritter Elektronik, die FH Gelsenkirchen, die Gräbener Maschinentechnik sowie Propuls in einem gemeinsamen Projekt entwickelt. Das "Modulare robuste Brennstoffzellensystem zur Substitution von Bleiakkumulatoren in Anlagen zur Baustellenbefeuerung", so der offizielle Projektname. Im Gegensatz zu herkömmlichen Brennstoffzellen ist das System modular aufgebaut.

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