Industrie aktuell

Angewandte Forschung aus Instituten und Universitäten

intecZahlreiche deutsche Hochschulen, Institute und Technologienetzwerke nutzen intec und Z, um ihre neuesten Entwicklungen in der Produktionsforschung für die Automobilherstellung und den Maschinenbau zu präsentieren. Vor allem die mitteldeutsche Wissenschaftslandschaft ist nahezu komplett vertreten. Unter dem Leitthema „Forschung für die Zukunft“ zeigen Universitäten und Hochschulen aus der Region ihre Innovationen für die Produktionstechnik.

Das sächsische Spitzentechnologiecluster „Energieeffiziente Produkt- und Prozessinnovationen in der Produktionstechnik“ Eniprod der TU Chemnitz stellt Wege zur Erschließung von Energieeinsparungspotenzialen im gesamten Produktlebenszyklus von der Produktentwicklung über Produktionsprozesse und -systeme bis hin zur Fabrikplanung vor. Forscher der TU Dresden kommen mit einer Technologie nach Leipzig, mit der Hochleistungs-Faserverbundbauteile automatisiert in serienfähigen Taktzeiten gefertigt werden können. Ziel dieses vom Bundesforschungsministerium geförderten Projektes „Effekt“ ist es, den Prozess zur Serienreife zu führen und eine gleichbleibend hohe Qualität der Leichtbauteile zu garantieren. Vom Leichtbau getrieben sind auch neue Gießverfahren, welche die TU Bergakademie Freiberg präsentiert. Neue Entwicklungen in der Laser- und Lasermikrobearbeitung stellt die Hochschule Mittweida vor. Wege zur optischen Qualitätssicherung zeigt die TU Ilmenau auf.

Innovationen für eine effiziente und nachhaltige Fahrzeugproduktion entlang der gesamten Herstellungskette stellt die Fraunhofer-Allianz Automobilproduktion in Leipzig vor. Die Allianz bündelt die Kompetenzen von 17 Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, um der deutschen Automobilbranche ein umfassender und kompetenter Partner für Forschung und Entwicklung zu sein.

Funktionsintegrierter, energieeffizienter Leichtbau ist das zentrale Thema auf dem Stand des Materialforschungsverbundes Dresden. Der Verbund vereint 20 Forschungsinstitute und Unternehmen der sächsischen Landeshauptstadt mit mehr als 1000 Werkstoffwissenschaftlern. Das Team des Leibniz-Instituts für Polymerforschung Dresden e. V. zeigt Faserverbundwerkstoffe, die sich dank spezieller Zusatzstoffe gut lackieren lassen und beispielsweise Stahlbauteile in Fahrzeugen ersetzen können. Ein energieeffizientes Mikroschweißsystem gehörten zu den Exponaten auf dem Gemeinschaftsstand der Verbundinitiative Maschinenbau Sachsen „Vemas“. Die Entwicklung der Außenstelle Dresden des Karlsruher Instituts für Technologie entstand im KMU-Innovativ-Projekt „Effiweld“ des Bundesforschungsministeriums. Weitere Forschungseinrichtungen und Technologienetzwerke stellen ihre Leistungen unter dem Leitmotiv „Treffpunkt Industrie und Wissenschaft“ vor. Dazu gehören das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung IFAM, das Impro e.V. Zentrum Präzisionsmechanik, das Kompetenzzentrum Maschinenbau Chemnitz/Sachsen e.V., das Institut für Ingenieurdienstleistungen, der Industrieverein 1828 e.V., das ICM Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. und die EBF Dresden GmbH.


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