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Laserschneidmaschinen LaserschneidmaschineAMB Halle 5, Stand A72

Anwenderbericht

Ultraschnell und ultrapräzise sind die Laserschneidmaschinen des Schweizer Unternehmens Synova. Mit der „Laserschneidmaschine "Microjet“ werden eine Vielzahl von Materialien wie Metalle, Keramiken, ultraharte Materialien und Hartmetallsubstrate sowie nichtleitfähige Materialien wie SCD geschnitten. Maximale Prozessgenauigkeiten und Geschwindigkeiten bietet die neueste  Maschine LCS 305. Sie steht auf einem schwingungsarmen Maschinenbett aus „Epument“-Mineralguss von Rampf Machine Systems.

Um die sehr hohen Prozessgenauigkeiten und Geschwindigkeiten erfüllen zu können, setzt Synova bei seiner neuen 5-Achs Maschine der LCS-Baureihe auf Laserschneidmaschinen Module von Rampf Machine Systems. Kernstück dieser Grundmodule sind Maschinenbetten aus Epument Mineralguss sowie Schlitteneinheiten in „Epulight“-Leichtbautechnologie.

Mit einer minimalen Verformung bei maximaler Lasteinwirkung gewährleistet der schwingungsdämpfende Gestellwerkstoff Epument die präzise Sicherung der geometrischen Lage der einzelnen Maschinen Elemente beim Laserschneiden sowie die Aufnahme von Kräften und Momenten unter statischen, dynamischen, thermischen und akustischen Aspekten.

Durch den Einsatz von Leichtbauwerkstoffen bei den Schlitteneinheiten der Laserschneidanlage werden die Anforderungen bezüglich der geforderten Dynamikwerte beim Schneiden vollumfänglich erfüllt.

8- bis 10-mal höhere Werkstoffdämpfung

Epument Mineralguss ist aus ausgewählten Mineralien und Gesteinen sowie hochwertigen Bindemitteln auf Epoxidharzbasis zusammengesetzt. Aus materialtechnischer Sicht besteht der wesentliche Vorteil gegenüber Grauguss und Schweißkonstruktionen in der deutlich besseren Dämpfung. Das gewährleistet eine höhere dynamische Stabilität der Gestellstruktur in ultraschnellen und hochpräzisen Produktionsmaschinen.

Vergleichende Messungen des logarithmischen Dekrements als Dämpfungskenngröße zeigen, dass Mineralguss eine acht- bis zehnmal höhere Werkstoffdämpfung beim Laser Schneiden aufweist als metallische Werkstoffe.

Zudem verhindern die hohe Isotropie und Homogenität Verformungen des Maschinengestelles bei Lasteinwirkung und der Werkstoff weist eine hohe Medienbeständigkeit auf. Unkonventionelle Gestell- und Variantenstrukturen durch flexible Formgebung, spanloses Abformen und innovative Klebetechnologie sind möglich. Und durch Oberflächen- und Designfunktionalität lassen sich die Kosten für Maschinenhaube und -verkleidung reduzieren.

„Aufgrund dieser vorteilhaften Materialeigenschaften wird unser Gestellwerkstoff in zahlreichen Technologiebereichen eingesetzt. Neben dem klassischen Werkzeugmaschinenbau und der Laser Industrie zählen hierzu unter anderem auch Anwendungen in der Halbleiter-, Medizin und Verpackungsindustrie“, so Thomas Altmann, Geschäftsführer von Rampf Machine Systems, dem marktführenden Entwicklungspartner und Systemlieferanten für komplette Gestelllösungen und Maschinensysteme mit Sitz in Wangen bei Göppingen.

Umweltfreundliche Herstellung, Entsorgung und Verwertung

Auch den steigenden Anforderungen an eine umweltfreundlichere Produktion trägt Epument Rechnung. Denn dieser punktet mit seiner ressourcenschonenden Herstellung sowie umweltverträglichen Entsorgung und Verwertung:

Der Werkstoff wird kalt in Gießformen aus Holz, Stahl oder Kunststoff vergossen. Dadurch verbraucht die Herstellung im Vergleich zu anderen Werkstoffen bis zu 30 % weniger Primärenergie. Die hohe Gussgenauigkeit, gepaart mit der hochpräzisen Inhouse-Abformtechnologie des Herstellers, spart die sonst erforderlichen Transportfahrten zu externen Bearbeitern und reduziert bzw. vermeidet den Einsatz von Bearbeitungsmaschinen.

Epument Mineralguss besteht zu über 90 % aus in der Natur vorkommenden Mineralien und Gesteinen sowie einem Bindemittel auf Epoxidharzbasis. Aufgrund dieses hohen Mineralienanteils und der für die Umwelt ungefährlichen Harzverbindung kann der Werkstoff wie normaler Bauschutt entsorgt werden.

Das Zerkleinern von Mineralgussteilen in Großschredderanlagen zu Edelsplit sowie das Trennen von metallenen Einbauteilen ist erprobt. Edelsplit aus Mineralguss kann als Bauschutt-Recyclingmaterial im Straßen- und Wegebau, Industriebau, in Oberflächenabdichtungen von Deponien oder Grünanlagen eingebaut werden.

Darüber hinaus geht von Epument keine Gefahr für die Gesundheit aus: Der Werkstoff kann in lebensmittelnahen Umgebungen, zum Beispiel in der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie, unbedenklich und antibakteriell wirksam eingesetzt werden. Er ist nach dem Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes, der Bedarfsgegenständeverordnung (89/109/EWG und 90/128/EWG) sowie dem Code of Federal Regulations, Food and Drugs (FDA), zugelassen.


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