Industrie Aktuell
News Portal für Konstruktion und Entwicklung

WerkstoffprüfungWeil sich schon kleinste Störungen im Prüfablauf stark auf die Messergebnisse auswirken, wird die zerstörungsfreie und zerstörende Werkstoffprüfung an Bauteilen zunehmend stärker automatisiert. Roboter sorgen hier für die Positionierung der Proben und stets gleiche Prüfverfahren. Zudem entlasten sie auch qualifizierte Mitarbeiter von zeitaufwändigen und monotonen Prüfungen. Zwick Roell bietet hier umfangreiche Lösungen zur Automation von Prüfungen an Werkstoffen mit den verschiedensten Eigenschaften.

Die festinstallierten Robotersysteme der „Robotest“-Reihe führen sehr erfolgreich Serienprüfungen durch. Dank umfangreicher Probenmagazine mit unterschiedlichen Eigenschaften eignen sie sich sehr gut für lange Prüf Verfahren – hunderte oder gar tausende Prüflinge werden Magazin für Magazin selbstständig abgearbeitet. Dies geschieht im festen Verbund mit einer oder mehreren zerstörungsfreien oder zerstörenden Prüfmaschinen. Mitarbeiter befüllen die Magazine. Fragliche Proben werden zur manuellen Inspektion abgeholt. Damit ersparen sie den Mitarbeitern die monotone Fließband Prüfung und schaffen ihnen Zeit für komplexere Aufgaben.

Automatisierte Werkstoffprüfung bei Zwick Roell

Zwickroell bietet ausgehend von diesem Standard für die Prüfung der Werkstoffe die projektbezogene Einrichtung vollautomatisierter Prüflabore. Die Proben werden nur noch gekennzeichnet. Ein Fließband übergibt sie dem Roboter, der sie in verschiedene Magazine sortiert. Fahrerlosn Transportfahrzeugen AGV (Automated Guided Vehicle) bringen die Proben zum Beispiel zum richtigen Prüfsystem. Dort erfolgt eine automatisierte Prüfung, bevor die Roboter sie wieder abholen. Dabei muss das automatisierte Prüflabor nicht räumlich zusammengezogen werden. Die AGVs navigieren zuverlässig und sicher im normalen Betriebsablauf. Auch die einzelnen Roboter-Prüfsysteme sind je nach Bedarf räumlich oder durch Schutzeinrichtungen sicher aufgebaut. So stellen sie keine Gefahr für Mitarbeiter dar.

Neue Möglichkeiten für die Materialprüfung eröffnen sich mit Robotest N-Roboter: Aufgrund der Integration in die Zwickroell-Softwarewelt und Dank einfachster Programmierung eignet sich der Leichtbauroboter schon für Kleinserienprüfungen ab zehn Proben. Der Prüfassistent kann beinahe beliebige Pick-and-place-Aufgaben auszuführen. Die Anlage lässt sich durch Kraftsensoren in den Gelenken nach Absprache mit dem Labor-Sicherheits­beauftragten auch ohne Schutzeinrichtung betreiben. Universell einsetzbar und auf einer fahrbaren Basis montiert lässt sich Robotest N schnell an unterschiedlichen Maschinen und Anlagen einsetzen.


 weiterer Beitrag des Herstellers          Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Weitere News aus der Messtechnik

  • Control Interferometrie ist die erste Wahl einer optischen Messmethode, wenn es darum geht Oberflächen mit hoher Präzission zu vermessen. Nortus Optronic präsentiert nun den neuen Interferometer D7 von Difrotec mit nach eigenen Angaben noch nie dagewesener Genauigkeit. Der Unterschied zwischen gemessener und tatsächlicher Form ist kleiner als Lambda/1000 (< 0,6 nm)   
  • Control Für eine geringere Ausschussquote in der Fertigung sind die Prozesse permanent zu überwachen. Colorlite hat dafür das Spektralphotometer SPH IPM für die hundertprozentige Farbmessung entwickelt. Dank der hohen Messstabilität und Genauigkeit können auf aufwendige Laboranalysen entfallen. Detektiert das kompakte und leistungsfähige Farbmesssystem eine Farbabweichung außerhalb der festgelegten Toleranz, übermittelt es die Information sofort an das Prozessleitsystem.  
  • Control Der Anbieter mobiler und dynamischer 3D Augmented-Reality (AR) Werkerassistenzsysteme für die Industrie 4.0. Extend 3D präsentiert ein Verfahren für markerloses und modellbasiertes Bauteil Tracking mit Hilfe der künstlichen Intelligenz. Dieses Verfahren biete dem Anwender eine noch höhere Flexibilität in der Nutzung seiner Werklicht Pro Laser und Video Projektoren. Insbesondere bei zahlreichen Positionier- und Prüfaufgaben kann man künftig vollständig auf Marker zu verzichten.  
  • Control Durch gängige Formgebungsverfahren wie Blechumformung und Spritzguss entstehen bei der Bauteilvermessung Abweichungen zur Sollvorgabe. Solche Kunststoff- und Blechbauteile zu vermessen, ist oft komplex und mit hohem Aufwand sowie hohen Kosten verbunden. Um diese Abweichungen beim Messen auszugleichen und die Einbausituation zu simulieren, mussten Bauteile bislang in aufwendige Messvorrichtungen eingespannt werden. GOM kann diesen Messvorgang jetzt mit der neu entwickelten Technologie Virtual Clamping stark vereinfachen.
  • Hannover Messe Halle 9, Stand D36 Sensoren erfassen heute oft große Datenmengen, die von der Steuerungstechnik in vielen Anwendungen gar nicht verarbeitet wird. Mit dem neuen IO-Link Datensplitter E43406 von IFM Electronic lassen sich aus diesen Daten wertvolle Informationen generieren. Der Datensplitter gestattet somit ein Retrofit bestehender Anlagen und Maschinen in Sachen Industrie 4.0.
  • IMC Test + Measurement erweitert seine Cansasflex-Serie um neue hochisolierte Messmodule und Anschlussboxen für sichere Messungen in HV-Umgebungen, insbesondere an Elektroautos und Hybridfahrzeugen. Das neue vierkanalige Messmodul „Hiso-HV4“ eignet sich zum Messen hoher Differenzspannungen bis 800 V. Damit lassen sich beispielsweise HV-Spannungen entlang des elektrischen Antriebsstrangs erfassen wie an Batterie, Ladewandlern, Aggregaten und Verteilern. Das Messmodul unterstützt Anwender dabei, Ladungs- und Energieflüsse zu analysieren und Wirkungsgrade zu optimieren. Der Anschluss erfolgt
  • Eletta Messtechnik präsentiert mit der Serie EMF ein neues magnetisch induktives Durchflussmessgerät für Flüssigkeiten vieler Arten. Das volumetrische Messprinzip ohne bewegliche Teile im Produktstrom und das komplett verschweißte Messrohr machen die Sensoren äußerst robust und wartungsfrei. Der Prozessanschluss per Flansch ist jeweils im vollen Rohrdurchmesser ausgeführt. Dies vermeidet einen Druckabfall im Rohr und minimiert die Leistungsverluste im System. Die Durchflussmessgeräte eignen sich für leitfähige Flüssigkeiten, sowie feststoffhaltige, kontaminierte oder pastöse
  • Anwenderbericht Auch mechanische Messgeräte wie Manometer lassen sich in das Internet der Dinge integrieren. Ein schönes Beispiel ist ein Projekt von Wika zur Messung und Überwachung von Druck, Temperatur und Füllstand an Bohrlöchern eines Erdölunternehmens in Norddeutschland mit Hilfe eines Manometers. Aufgrund einer Änderung des Bergbaugesetzes hat sich der Erdölunternehmer zu diesem Projekt entschlossen. Dessen Neufassung schreibt eine permanente Datenerfassung an den Förderstellen vor. Das digitale Manometer von Wika mit Anbindung an das industrielle Internet
  • Control Halle 3, Stand 3305 Steinmeyer Mechatronik hat mit dem Kreuztisch KT470 seinem Messtisch KT310 einen großen Bruder zur Seite gestellt. Mit seinen großen Verfahrwegen von 300 x 300 mm, einer Wiederholgenauigkeit von ± 0,5 µm sowie einer Genauigkeit von ± 3,6 µm eignet sich der KT470 vorrangig für den Einsatz in der Messtechnik oder zur Oberflächeninspektion. Das neue XY-System wird höchsten Präzisionsanforderungen gerecht.