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bopla0518Achema Halle 11.1, Stand F62

In der Prozessindustrie geht es neben der Herstellung chemischer oder pharmazeutischer Produkte und Lebensmittel auch um die Gewinnung und Verarbeitung fossiler Brennstoffe wie Öl, Gas oder Kohle zur Energieerzeugung. Bopla präsentiert ein breites Spektrum robuster Elektronikgehäuse, die für die rauen Umgebungsbedingungen in der Prozessleittechnik ausgelegt sind.

Das Sortiment bietet verschiedene moderne und robuste Elektronikgehäuse mit Schutzklassen bis IP69. Besonders oft wird die Gehäuseserie „Bocube Alu“ in der Prozessleittechnik eingesetzt. Die formschönen Aluminiumgehäuse setzen neben ihrer Schutzfunktion auch Designakzente. Sämtliche Gehäusekomponenten – selbst die Scharniere – sind in Metall ausgeführt und unverlierbar mit dem Gehäuse verbunden. Die Gehäusebaureihe wurde vor kurzem um die neue Größe BA 141306 mit den Maßen 159 x 128 x 60 mm ergänzt, sodass nun aus neun Grundgrößen in verschiedenen Ausführungen gewählt werden kann.

Die Gehäuse der Serie Bocube Alu bieten eine hohe mechanische Stabilität, eine gute EMV-Abschirmung und sind beständig gegenüber Chemikalien. Zudem sind sie UV- sowie temperaturwechselbeständig und eignen sich somit für den Außeneinsatz – zum Beispiel auf Öl-Bohranlagen und -Plattformen.

Die Aluminiumgehäuse bewiesen in einer Schutzartprüfung nach DIN 60529, dass sie empfindliche Elektronik auch vor Hochdruckstrahlwasser schützen. Der Hersteller gewährleistet Schutzarten IP66 (starkes Strahlwasser), IP68 (1,2 m untertauchen für 2 h.) und Schutzart IP69. Der hohe IP-Schutz lässt sich selbst für Geräte mit integriertem kapazitiven Touchscreen erreichen.

Ein Expertenteam hat sich auf die Realisierung komplexer HMI-Projekte spezialisiert und integriert die Bildschirme mit Eingabefunktion in alle Standardgehäuse. Neben einer selbst entwickelten Vergusstechnologie verbaut das Unternehmen Touchscreens auch mittels Optical Bonding in seine Gehäuse. Dabei werden die Touch- und Glaseinheit durch flüssiges Verkleben zusammengeführt. Zwischen dem Anzeigeelement und der Frontglasscheibe können sich keine Luftblasen bilden, somit wird eine hohe optische Qualität erreicht. Durch die Erweiterung der hauseigenen Produktionsmöglichkeiten ist das Verfahren nun auch für größere Touchscreens als bisher anwendbar.


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