Industrie Aktuell
News Portal für Konstruktion und Entwicklung
yaskawa0417SPS IPC Drives Halle 7, Stand 340

Fachartikel

Yaskawa hat das Industrie 4.0-spezifische Angebot weiterentwickelt und fokussiert unter dem Messe-Motto „Best in Class Products and System Solutions“ entsprechende, sofort einsetzbare Lösungen. Neben Antriebstechnik, Steuerung (SPS) und Visualisierung (HMI) sind dabei auch aktuelle „Motoman“-Industrieroboter zu erleben.


In einem gesonderten Bereich zeigt der Hersteller, welche technischen Anforderungen Industrie 4.0-Szenarien speziell an Erstausrüster (OEMs) stellen und wie sich diese optimal in der Praxis umsetzen lassen. Nahtlose Konnektivität und Interoperabilität, Predictive Maintenance und der intelligente Einsatz von Apps sowie Cloud-Funktionensind die Themen. Der OEM kann problemlos Daten, Kommunikationsstandards und Softwaretools für seine Arbeit nutzen und einfach in seine Maschinen integrieren.

Perspektive der OEMs im Fokus

„Zur SPS IPC Drives 2017 stellen wir ganz bewusst die Perspektive der OEMs in den Mittelpunkt“, beschreibt Norbert Gauß, Yaskawa-Geschäftsführer der Drives, Motion + Controls Division für die Region EMEA, das Messekonzept. „Die Anwender erwarten gerade auch in Industrie 4.0-Umgebungen höchste Produktivität und Flexibilität. Wir unterstützen den Maschinenbauer wirkungsvoll dabei, die hohen Ansprüche seiner Kunden perfekt umzusetzen. Deshalb bieten wir mit unseren Automatisierungslösungen die Antwort auf diese spezifischen Bedürfnisse: Erstens: Konsequente Einfachheit bei Bedienung und Inbetriebnahme; Zweitens: Nahtlose Konnektivität mit der jeweiligen Anlagenumgebung; Drittens: Erweiterte Sicherheitsfunktionen im Sinne eines Advanced Safety-Programms und Viertens: Höchste Effizienz insbesondere in Bezug auf Energieverbrauch und Platzbedarf.“

Neue Komponenten und Funktionen bei Servosystem und Frequenzumrichter

Auf der Produktebene präsentiert wird die konsequente Weiterentwicklung des aktuellen Servosystems „Sigma-7“ sowie der „GA700“-Frequenzumrichter vorgestellt: So werden für Sigma-7 erweiterte Sicherheitsfunktionen im Sinne eines ,Advanced Safety‘-Programms gezeigt. Die Leistungsklassen 6 bis 7,5 kW und 11 bis 15 kW wurde für die 400-V-Variante ergänzt.

Der verfügbare Leistungsbereich der GA700-Frequenzumrichter ist mit 7 neuen Modellen bis 355 kW erweitert worden. Die Benutzer-Manuals für diese Umrichter stehen ab sofort auch in einer App bereit. Über einen QR-Code am Gerät gelangt der Nutzer damit automatisch zum passenden Dokument. Mit der „Drive Wizard Mobile App“ lässt sich der Umrichter vollständig verwalten. Das umfasst das Einstellen und Überwachen von Parametern sowie das Sichern und Wiederherstellen von Daten.

Umfangreiches Feature-Update für CPUs

Mit dem kostenlosen Feature-Pack V2.4.9 für die PLC7100-basierenden CPUs „Micro“ und „Slio“ gibt es mittels Firmware-Update neue Features: Neben einem integrierten Webserver, über den eine moderne zeitgemäße Visualisierung via Smartphone & Co möglich ist, sind nun auch alle Micro- und Slio-CPUs profinetfähig. Sie lassen sich somit problemlos in bestehende Prodinet-Netzwerke integrieren. Damit bieten diese CPUs eine Vielzahl an neuen Einsatzmöglichkeiten und erlauben es den Anwendern, sich vom Wettbewerb deutlich abzuheben. Darüber hinaus wurde das System Micro um drei Baugruppen erweitert.



Panels für Web und bis zu mittleren Anwendungen

Zusätzlich hat der Automatisierer zwei neue -Serien entwickelt und designt: „Cloud Panel“ und „Smart Panel“. Die Cloud Panels eignen sich perfekt für Web-Anwendungen, die Smart für kleine bis mittlere Applikationen. Bei der Entwicklung der Panel-Serien hat man sich bewusst auf Zukunftstechnologien wie Cloud oder Webvisu fokussiert. Neben leistungsstarker Hardware wie Prozessor und Speicher wurde zudem besonders auf die Bedien- und Vernetzbarkeit geachtet. Hochauflösende Displays mit Widescreen-Technologie sowie mannigfaltige Anschlüsse runden die Features ab.

Kollaborierender Roboter montiert Flaschenöffner

Ein Beispiel für aktuelle Möglichkeiten in der Industrierobotik ist der kollaborierende Roboter Motoman HC10. HC steht für „Human Collaborative“ (Mensch-Roboter-Kollaboration, MRK). Die geforderte Sicherheit im direkten Kontakt mit dem Bediener gewährleistet der HC10 durch eine ausgereifte 6-fache Kraft- und Momentenüberwachung.

Ausgestattet mit einem MRK-Greifer und einem Schraub-Automaten in MRK-Ausführung wird der Roboter in einer Showzelle Flaschenöffner montieren und als Give-Away an die Standbesucher verteilen. Die Anlage ist mit speziellen, neuen Sicherheitstrittmatten ausgestattet und wird über ein Vipa Touch-Panel gesteuert. 
weiterer Beitrag des Herstellers          Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!