Industrie Aktuell
News Portal für Konstruktion und Entwicklung
schmersal0317Motek Halle 7, Stand 7103

Die Schmersal Gruppe zeigt sicherheitstechnische Systeme für die Absicherung kompletter Anlagen und komplexer Maschinen. Dabei handelt es sich um Lösungen, die sich flexibel an die jeweilige Anwendung anpassen lassen und zentrale Zielsetzungen von Industrie 4.0-Konzepten erfüllen: Sie ermöglichen eine vorbeugende Instandhaltung, Produktionssteigerungen und Effizienzgewinne – bei gleichzeitig hohem Sicherheitsniveau.

Die neue AUX-Variante des AZM300 AS, einer Sicherheitszuhaltung mit integrierter AS-i-Safety-at-Work-Schnittstelle, erreicht bei der sicheren 2-kanaligen Entsperrfunktion das höchste Sicherheitsniveau PLe. Damit handelt es sich um die weltweit erste AS-i-Sicherheitszuhaltung, die alle Anwenderanforderungen aus der Norm ISO 14119 erfüllen kann. Aufgrund der integrierten RFID-Technologie erreicht der AZM300-AS die Codierstufe „hoch“ und gewährleistet so einen hohen Manipulationsschutz gemäß ISO 14119. Die AZM300 gibt es neben der AUX Power-Version auch in der AS-i Power-Variante.

Über den Feldbusstandard AS-i können sowohl nicht sichere als auch sichere Schalter, Sensoren und Zuhaltungen einfach und kostengünstig verdrahtet werden. AS-i-Sicherheitslösungen bieten daher weitreichende Diagnosemöglichkeiten und ermöglichen so zum Beispiel eine frühzeitige Fehlererkennung – ein wesentlicher Aspekt im Hinblick auf vorbeugende Instandhaltung und Industrie 4.0. Zudem gestattet AS-I-Safety-at-Work den Aufbau individuell skalierbarer Sicherheitslösungen für unterschiedliche Maschinengrößen bei einfacher und schneller Montage.

Neue Safety Installationssysteme unterstützen den Anwender bei der Reihenschaltung von unterschiedlichen Sicherheitsschaltgeräten – wie etwa Sicherheitssensoren oder Sicherheitszuhaltungen – innerhalb größerer Sicherheitsfunktionen und ermöglichen eine einfache, fehlersichere und kostenoptimierte Verdrahtungslösung. Das Besondere an den neuen Systemen ist die Einzelabsicherung für jeden Geräteanschluss mit einer selbstrückstellenden Sicherung. Dadurch sind deutlich größere Systeme realisierbar als bisher, weil die Spannungsversorgung einer Gerätekette mit einem Leitungsquerschnitt von 1,5 mm² ausgelegt und mit 10 A abgesichert werden kann. Die passiven Installationssysteme können außerdem optional mit einem „Seriellen Diagnose“(SD)-Interface für die Übertragung nicht sicherer Daten ausgestattet werden. Sicherheitssensoren und -zuhaltungen in der Reihenschaltung, die mit SD-Interface ausgestattet sind, können umfangreiche Diagnosedaten über das SD-Gateway und einen Feldbus an eine Steuerung übertragen, und die Daten können visualisiert werden. Die Auswertung der nicht sicheren Diagnosedaten durch die Steuerung erlaubt eine vorausschauende Wartung.
weiterer Beitrag des Herstellers           Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!