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Die Schmersal Gruppe präsentiert eine integrierte Sicherheitslösung, die dem Anwender ein hohes Sicherheitsniveau, eine höhere Maschinenverfügbarkeit und deutliches Einsparungspotenzial bietet. Die Sicherheitszuhaltung AZM400 gestattet in Kombination mit der Safety Fielbox eine deutlich einfachere Verdrahtung. Eine neue Sperrzange schützt mehrere Personen in begehbaren Anlagen vor irrtümlichem Einschluss.

Die Sicherheitszuhaltung AZM400 ist erst seit wenigen Jahren auf dem Markt und hat seitdem ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten unter Beweis gestellt. Sie bietet eine sehr hohe Zuhaltekraft von 10.000 N. Aufgrund des zweikanaligen Entsperrsignals erreicht sie für die Verriegelungs- und Zuhaltefunktion die Leistungswerte PL e bzw. SIL 3. In Kombination mit der neuen Safety Fieldbox lassen sich jetzt mehrere AZM400 in einer Sicherheitskette an einen Profinet/ProfiIsafe-Knoten anbinden. Diese Lösung ist deutlich günstiger als jede einzelne Zuhaltung mit einem Profinet-Interface auszustatten.

Bei der Safety Fieldbox kann durch die universelle Geräteschnittstelle mit 8-poligem M12-Stecker ein breites Spektrum unterschiedlichster Sicherheitsschaltgeräte angeschlossen werden: Sicherheitszuhaltungen, Schalter, Sensoren, Lichtvorhänge und Bedienfelder. Dabei belegen Sicherheitszuhaltungen unterschiedlicher Bauart (elektronisch und elektromechanisch) jeweils nur einen Geräteanschluss. Der Vorteil für den Anwender ist eine deutlich vereinfachte und somit kostengünstigere Verdrahtung von Sicherheitsschaltgeräten. Zudem werden aufwändige Zusatzinstallationen für die Ansteuerung der Zuhaltung und das Rücklesen der Diagnoseinformationen vermieden.

Zu einer höheren Maschinenverfügbarkeit trägt ein zusätzlicher Digital-Eingang auf der Safety Fieldbox bei: Die Diagnosesignale aller angeschlossenen Sicherheitsschaltgeräte – wie auch des AZM400 – werden über diesen Digital-Input zur Steuerung übertragen. Damit stehen Statusinformationen zu den Zuhaltungen sowie Fehlermeldungen zur Auswertung zur Verfügung.

Schmersal bietet den AZM400 jetzt mit neuem Zubehör an: Eine Sperrzange schützt das Bedienpersonal bei größeren, begehbaren Maschinen und Anlagen davor, bei Wartungs- und Reparaturarbeiten irrtümlich eingeschlossen zu werden. Dazu befestigen die Servicemitarbeiter beim Eintreten in den Gefahrenbereich ein Schloss an der Sperrzange, sodass die Tür der Schutzeinrichtung nicht geschlossen werden kann und ein unabsichtlicher Maschinenanlauf verhindert wird. Die Sperrzange eignet sich für die Montage innerhalb und außerhalb des Gefahrenbereiches. Es können bis zu sechs Schlösser an der Sperrzange befestigt werden, d. h. es können sich bis zu sechs Personen gleichzeitig im Gefahrenbereich aufhalten.

Für den Fall, dass ein Bediener versehentlich in einer solchen Anlage eingeschlossen ist, kann ein Bowdenzug als Fluchtentriegelung genutzt werden. Bei einem Einsatz außerhalb des Gefahrenbereichs dient der Bowdenzug als Notentsperrung.


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