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lenord1119SPS Halle 7A, Stand 210

Um die digitale Vernetzung mittels universeller, standardisierter Schnittstellen voranzutreiben, hat sich das Netzwerk „Umati“ (universal machine tool interface) gegründet. Lenord + Bauer beteiligt sich mit intelligenten Einbaugebern am Projekt, die es ermöglichen, Prozessdaten in einheitlicher Sprache zu übertragen. Daraus ergeben sich neue Ansätze zum Condition Monitoring.

Die Umati-Projektpartner aus der Werkzeugmaschinenbranche verbindet eine Vision: Maschinen und Automatisierungslösungen sollen sich zukünftig weltweit über eine gemeinsame Sprache miteinander abstimmen. Das reduziert den Aufwand für die Maschinenanbindung an kundenseitige IT- Infrastrukturen.

Lenord + Bauer steuert Sensorik-Expertise zum Projekt bei. Intelligente Einbaugeber werden über flexible, digitale Kommunikationsprotokolle verfügen und Prozessdaten in Echtzeit übertragen. Mit der neuen „Minicoder“-Generation verfolgt das Oberhausener Unternehmen seine „I3Saac“ Produktstrategie. Dahinter verbergen sich integrierte, intelligente und interaktive Sensoren sowie autonome Aktoren und Controller, die zukünftig nicht nur Messwerte weitergeben oder Bewegungen ausführen, sondern Mehrwerte liefern. Interne, gefilterte und optimierte Daten werden miteinander kombiniert. Edge-AI Computing steigert die Informationsdichte: Sensoren fangen quasi an zu denken. Die vorgelagerte Instanz, zum Beispiel eine zentrale Steuerung, erhält die benötigten Daten schon vom Rand des Netzwerkes zielgerichtet aufbereitet.

Die intelligenten Sensoren digitalisieren die Messwerte aus dem Antrieb und ermöglichen das Verknüpfen mit verschiedenen Punkten in der CNC, z. B. am Frequenzumformer. Mit der Sensorlösung „MC Observer“ werden die Daten entweder direkt in die CNC übertragen oder zuvor mittels eines OPC-Servers aufbereitet. Alternativ können sie vollständig aufbereitet direkt in die Umati-Sprache transferiert werden. Der Signalpfad des Motorfeedbacksystems bleibt hierbei unangetastet und die Saftey-Anforderungen werden erfüllt. Messwerte werden somit zu Informationen, die zur Prozessoptimierung genutzt oder mit weiteren Signalen wie Temperatur, Vibration, radiale und axiale Wellenverlagerung verknüpft werden können. Das ermöglicht umfassende Aussagen zur vorausschauenden Wartung.


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Weitere News über Sensoren für die Automatisierung

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  • Hannover Messe Halle 9, Stand D36 Sensoren erfassen heute oft große Datenmengen, die von der Steuerungstechnik in vielen Anwendungen gar nicht verarbeitet wird. Mit dem neuen IO-Link Datensplitter E43406 von IFM Electronic lassen sich aus diesen Daten wertvolle Informationen generieren. Der Datensplitter gestattet somit ein Retrofit bestehender Anlagen und Maschinen in Sachen Industrie 4.0.
  • Anwenderbericht Lebensmittel und Getränke Hersteller bleiben angesichts immer individuellerer Kundenwünsche und kleinerer Losgrößen in Hochlohnländern nur mit einer ausreichenden Prozessautomation wettbewerbsfähig. Eine performante und robuste Sensorik ist hier nötig, damit die Anlagen transparent werden. Die Schweizer Sensorexperten von Baumer arbeiten dazu eng mit ihren Kunden zusammen, um für deren Probleme die passende Automatisierung zu schaffen.
  • Das Ziel der vorausschauenden Wartung verfolgt nicht nur Igus mit seinen intelligenten smart plastics Produkten zur Überwachung von Gleitlagern, Leitungen und Energieketten. Auch Hersteller von Maschinen und Anlagen bieten zunehmend Lösungen mit eigenen Condition Monitoring Tools an. So setzt auch Automatisierungsspezialist Güdel für seine Linearroboter in Sachen Predictive Maintenance auf EC.M und EC.W Sensoren von Igus.  
     
  • Sensoren, die zuverlässige und präzise Messwerte liefern, können mit IO-Link einen echten Mehrwert erzeugen. Baumer stellt für eine größere Flexibilität seine Sensoren im Dual Channel Prinzip vor. Der Drucksensor PP20H und der Leitfähigkeitssensor Combilyz AFI von Baumer bieten mit IO-Link Schnittstelle nun noch interessante weitere Funktionen. So lassen sie zum Beispiel einfach und schnell parametrieren – und zwar auch während des Betriebs. Dank Dual Channel lassen sich die Sensoren analog, digital oder über den jeweiligen Kanal gleichzeitig betreiben.
  • Mit den volldigitalen induktiven IO-Link Sensoren Alphaprox von Baumer lassen sich die umfangreichsten Diagnosedaten am Markt generieren. Neben Sensortemperatur, Betriebszeit und Betriebsspannung erfassen die IO-Link Sensoren auch Boot-Zyklen, Schaltfrequenz und Distanzwerte erfasst. Diese Informationen können über die IO-Link Schnittstelle bei Bedarf einfach abgerufen und in der Steuerung digital weiterverarbeitet werden. Zudem verfügen die Sensoren über eine Art Gedächtnis.
  • Faulhaber präsentiert einen nur 6,2 mm kleinen, passgenauen Encoder für die BXT Flachmotor Familie. Mit dem durchmesserkonformen, magnetischen Inkrementalgeber IEF3-4096 BXT bleiben die bürstenlosen DC-Motoren in ihrer Länge ebenfalls sehr kurz. Der Encoder wurde vollständig im robusten Motorgehäuse integriert.
  • Kübler präsentiert seine neue Generation Industrial Ethernet Drehgeber, die sich technisch und mechanisch von bestehenden Feldbus-Drehgebern unterscheidet. Dank der neuen technischen Plattform lassen sich die „Sendix F58“ Profinet IO Drehgeber auch in Profidrive- und Profienergy-Netzwerke einbinden. Mit der neuen Generation wird auch die bekannte Feldbushaube durch das neue Design abgelöst. Das spart zusätzlich Bautiefe.
  • Logimat Halle 3, Stand B08 Anwenderbericht Pepperl+Fuchs hat in enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Montratec einen kundenspezifischen 2D Lidar Sensor für ein flexibleres Transportshuttle auf der Grundlage der eigens entwickelten Pulse Range Technology entwickelt. Diese gestattet es, zwischen fest verbauten Streckenteilen wie Tunneln oder Kurven zu unterscheiden. Das war vorher nicht möglich und auch nicht ganz einfach, wie dieser Anwenderbericht zeigt:

Mayr
Igus
Rollon
Schmersal
Turck
Auvesy
Getriebebau Nord
Gimatic
Kocomotion-phone-alle
Pepperl+Fuchs
Harting
Mitsubishi