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epson0114Automatica Halle B4, Stand 319

Epson stellt den Prototypen einer neuen Robotergeneration vor. Der Doppelarmroboter ist dank vielfältiger integrierter Sensoren, wie Kameras, Kraftsensoren und Beschleunigungsmesser für eine weitgehend autonome Produktion ausgelegt. Neu bei diesem Konzept ist auch die Programmierung der Maschine, die im Wesentlichen durch Vorgabe von Aktionszielen und nicht mehr – wie traditionell üblich – aus der Definition von Trajektorien und Steuerung von Ports besteht.

Die neue Maschine entstand aus einem intensiven Erfahrungsaustausch mit Kunden, die, beispielsweise in der Nahrungsmittelindustrie aufgrund der zu bearbeitenden Werkstücke noch viel Handarbeit einsetzen müssen. Der Roboter wird durch seiner dem Menschen nachempfundenen Armgeometrie und den eingebauten visuellen und haptischen Sensoren in der Lage sein, wechselnde Aufgaben autonom zu lösen. Wie schon die aktuellen Epson Industrieroboter Serien ist auch der Doppelarmroboter mit QMEMS-Sensoren ausgestattet, die für eine schnelle und vibrationsfreie Bewegung der beiden Arme sorgen.


Das in der Maschine genutzte Vision-System mit vier fest verbauten Kameras erkennt dank speziell entwickelter Algorithmen die Lage und Ausrichtung von Objekten im Raum und ermöglicht auch einen Verzicht auf Kalibrierung des Roboters zum Arbeitsbereich. Die beiden mit haptischen Sensoren ausgerüsteten Greifer ermöglichen das Greifen von Teilen auch bei flexibler Zuführung und variabler Teilepositionierung und Ausrichtung. Damit kann der Roboter Objekte unabhängig von Ausrichtung und Lage in bestimmte Zielpositionen bewegen und verarbeiten.
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