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mkUm steigende Variantenvielfalt und ständig sinkende Losgrößen wirtschaftlich fertigen zu können, haben mk Maschinenbau Kitz, Kuka, Cognex, ASS und AKU ihre Kräfte gebündelt und eine Anlage, bestehend aus Gurtförderer mit Durchleuchteinheit, Bildauswertung und Roboter entwickelt. Vom Befestigungsclip, den der Roboter in die Türfüllung eines Pkws einsetzt bis zu Fassadenelementen, die er anschließend zusammenbaut richtet sich das System an den Bedürfnissen vieler Branchen aus und ist so variabel wie die Produktion, die es kosteneffizienter machen soll.

Nur Buchstaben zu sortieren, wie der Prototyp es tut, schöpft das Leistungsvermögen der Anlagenkomponenten natürlich nicht aus. Mit anderen Gurt- und LED-Farben können beispielsweise lichtempfindliche Produkte sortiert werden. "Das Gurtfördersystem GUF-P 2004 kann bis zu einer Breite von 2 m und einer Länge von 20 m ausgeführt werden. Gesamtlasten bis 200 kg und Geschwindigkeiten bis 60 m/min sind möglich, wobei sich die Fördergeschwindigkeit nach der Schnelligkeit der Bilderkennung der Kamera und der Arbeitsgeschwindigkeit des Roboters richtet", fasst Rainer Forster zusammen. Mit unterschiedlichen Systemvarianten kann daher eine große Bandbreite an Produkten bearbeiten werden.

Damit sich die Lichtquelle möglichst nah am zu detektierenden Produkt befindet, wurde die Durchlichteinheit der Anlage zwischen Ober- und Untergurt platziert. Der Vorteil liegt darin, dass man durch die Beleuchtung von unten ein scharfes Bild der Kontur ohne Schattenwirkung erhält. Das Leuchtfeld von 700 x 800 mm wurde mit weißen LEDs bestückt. "Durch die Nutzung von beidseitig satinierten Scheiben sowie der Verwendung spezieller Gurtqualitäten wird eine gleichmäßige Ausleuchtung gewährleistet", berichtet Rainer Forster.

Auf der neuen Anlage werden chaotisch zugeführte Kunststoffbuchstaben sortiert. Die dazugehörende 2D-Kamera oberhalb des Gurtförderers ermittelt die Lage der Kunststoffteile und gibt die Informationen an den Roboter weiter. Dieser greift sich die Teile synchron vom Band und positioniert sie dank einer eigenen 3D-Kamera im Greifer zur Weiterverarbeitung.


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